Begehrter Belgier

Wolfsburg-Boss: Bayern bekommen de Bruyne nicht

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Kevin de Bruyne (l.) im Zweikampf mit Bastian Schweinsteiger.

München - Kevin de Bruynes Leistung gegen den FC Bayern war fulminant. Mit zwei Toren schoss er Wolfsburg zum 4:1-Sieg. Nun wird über einen Wechsel des Belgiers zu den Münchnern spekuliert.

Nach dem fulminanten Sieg der Wolfsburger gegen den Rekordmeister aus München war Kevin de Bruyne in aller Munde. Mit 4:1 fegten die Wölfe die Münchner aus dem Stadion - davon erzielte der Belgier gleich zwei Tore. Auffällig dabei, mit welch starker Technik de Bruyne Neuer, Dante und Co. alt aussehen ließ und in Torjäger-Manier zwei sehenswerte Treffer erzielen konnte.

De Bruyne: Dreh- und Angelpunkt der Wölfe

Spätestens nach der Klasse-Leistung gegen den FC Bayern steht fest: Kevin de Bruyne ist das Juwel in der Mannschaft von Wölfe-Trainer Dieter Hecking. Er ist Dreh- und Angelpunkt in der Offensive und ein zuverlässiger Teamplayer. So ist es nicht verwunderlich, dass im Umfeld der Bayern die ersten Gerüchte um einen Transfer des Belgiers im Umlauf sind. De Bruynes Berater, Patrick De Koster, heizte erst kürzlich die Gerüchte-Küche um einen vorzeitigen Abschied seines Klienten aus Wolfsburg an. Ein Wechsel zu einem Top-Klub in Europa sei nicht ausgeschlossen. Dabei hatte der VfL de Bruyne erst im Januar 2014 für über 20 Millionen vom englischen Premier-League-Verein FC Chelsea aus London gekauft.

VfL-Chef: Spieler sollen bleiben

Nun schaltet sich Wolfsburg-Chef und VW-Vorstand Francisco Javier Garcia Sanz in die Diskussionen um den belgischen Topstar ein und schiebt jeglichen Transferspekulationen einen Riegel vor, selbst bei einem Angebot von 50 Millionen Euro Ablöse oder mehr. Gegenüber der SportBild stellte er klar: "Die Ziele sind klar definiert: Wir wollen langfristig in Europa mitmischen. Ich sehe nicht den Bedarf, Spieler zu verkaufen." Auch wenn die Bayern mit einer großzügigen Angebot um die Ecke kommen? Sanz hat keine Angst vor der großen Geldbörse aus dem Süden Deutschlands: "Kevin de Bruyne ist ein guter Junge, der bei uns eine zentrale Rolle einnimmt."

Der Belgier selbst macht den Eindruck, als fühle er sich wohl bei den Wölfen und beteuert, dass er sich nicht mit einem Wechsel zu einem anderen Verein beschäftige: "Es ist wichtig, wenn man als Fußballer spürt, dass die Verantwortlichen einem Rückendeckung geben, auf einen bauen." De Bruyne und Wolfsburg - das scheint zu passen. Ob das die Bayern genauso sehen, darf bezweifelt werden.

Wer im FC-Bayern-Bus jetzt wo sitzt

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kus

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