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„Nur dann kann man ein guter FC-Bayern-Spieler werden“: Weber verrät No-Go für FCB-Stars von morgen

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Von: Alexander Nikel

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Daniel Weber bildet beim FC Bayern die Talente von morgen aus.
Daniel Weber bildet beim FC Bayern die Talente von morgen aus. © Michalek

Daniel Weber führte den VfR Garching von der Bezirksliga bis in die Regionalliga. Seit Sommer arbeitet er wieder in der Jugend des FC Bayern.

München - Im Jahr 2019 verließ Daniel Weber den VfR Garching nach zwölf Jahren und dem Durchmarsch von der Bezirksliga in die Regionalliga Bayern. Danach wurde es ruhig um den Vater des Erfolgs beim VfR. Zwischenzeitlich weilte Weber in Thailand. Passende Angebote im Fußball gab es - auch aufgrund der Corona-Pandemie - nicht. Bis zum Sommer.

Im Juli heuerte der 48-Jährige erneut beim FC Bayern* an: „Ich war schon mal bei Bayern vor über 20 Jahren in einer ganz anderen Rolle. Ich hatte da schon eine tolle Zeit und habe mich riesig gefreut nach der langen Zeit in das neue Konzept in den Campus zurückzukommen. Ich habe in der Zwischenzeit Sport studiert und dann über zehn Jahre beim DFB*-Stützpunkt-Programm und den BFV-Auswahlmannschaften mitgeholfen. So habe ich der Jugend meine Erfahrung gesammelt. Danach habe ich über zehn Jahre in der Schule als Sportlehrer gearbeitet. Die letzten zwölf Jahre habe ich den VfR Garching als Cheftrainer von der Bezirksliga in die Regionalliga geführt“, so Weber im Campus-Magazin des FC Bayern über seinen Werdegang und die Rückkehr zum deutschen Rekordmeister.

Daniel Weber leitet beim FC Bayern die Jahrgänge U14 bis U16

Weber übernahm beim FCB eine neu geschaffene Position: „Der Teamleiter Spielerentwicklung für den Aufbaubereich U14 bis U16 ist eine neue Struktur. Wir haben die Philosophie, dass die kleinen Bereiche viel mehr Eigenverantwortung übernehmen und somit viel enger zusammen arbeiten sollen. Es soll einer den Überblick über die Jahrgänge haben und die Schnittstelle zu den anderen sein“, beschreibt Weber seine neue Aufgabe.

Der FC Bayern setzt in den Jahrgängen U11 bis U16 in Zukunft nicht mehr auf feste Trainerteams. Es gibt weiterhin einen hauptverantwortlichen Jahrgangstrainer, zudem allerdings rotierende Bereichstrainer, die in ihren zugeteilten Teams U11-U13 und U14-U16 wechseln. Weber ist für die U14 bis U16 zuständig.

Daniel Weber: „Wichtig, dass sie sich der Bayern-Familie zugehörig fühlen“

Bereits in den ersten Wochen und Monaten hat Weber die Besonderheit des FC Bayern und des Campus erfahren: „Ich hab es schon in ein paar Gesprächen mitbekommen, wenn neue Spieler kommen, wenn wir sie einladen zu Gesprächen, dann laufen sie wirklich mit riesen Augen rum, fasziniert von der Größe, von den vielen Plätzen, von den Skills die wir haben, vom Skills-Lab, von den Individualmöglichkeiten, auch vom Internat. Das macht schon unfassbar viel Eindruck.“

Gleichzeitig warnt Weber jedoch auch die jungen Talente des FC Bayern, weil er weiß, worauf es ankommt, um es beim deutschen Rekordmeister zu schaffen: „Diese Scheue müssen die Jungs schnell ablegen, weil unter dieser Scheue kann man nicht die optimale Entwicklung starten. Gerade die ist wichtig für die Jungs, dass sie sich wohlfühlen und der Bayern-Familie zugehörig fühlen und zuhause fühlen. Dann kann man sein ganzes Entwicklungspotenzial auspacken und nur dann kann man ein richtig guter FC-Bayern-Spieler werden“. (Alexander Nikel) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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