Besonderes Spiel für Holger Seitz und Daniel Weber

Weber über Bayerns besten Amateurstürmer: „Wriedt gehört nicht in die Regionalliga“

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Die drei Hauptprotagonisten Daniel Weber(links), Kwasi Okyere Wriedt (Mitte) und Holger Seitz(rechts).

Daniel Weber spricht nach dem Spiel gegen die Bayern-Amateure über die besondere Freundschaft mit Bayern-Trainer Holger Seitz und die individuelle Klasse der Münchner. 

Der VfR Garching verpasste am Sonntag die Chance bei Bayern II zu punkten nur knapp. „Die individuelle Klasse und Abgebrühtheit in entscheidenden Situationen haben das Spiel zugunsten der Bayern entschieden“, meint Garchings Trainer Daniel Weber.

Ein Spieler der Münchner U23 stach besonders heraus: Bayerns Stürmer Kwasi Okyere Wriedt. Gegen Webers Team sorgte Wriedt mit seinem Doppelpack vor der Halbzeit für die Vorentscheidung. „So einer gehört nicht in die Regionalliga“, adelte Weber den besten Spieler auf dem Platz.

Wriedt sorgte schon oft für Schlagzeilen. Auch bei den Profis. Im DFB Pokalspiel in Leipzig gab er in der vergangenen Saison sein Profidebüt für die Bayern. Beinahe wäre ihm dabei der Siegtreffer in der Verlängerung gelungen. Mit 17 Treffern führt Wriedt die Torschützenliste in der Regionalliga an. Bereits in der vergangenen Saison war er der beste Stürmer der Bayern-Amateure. In 29 Spielen machte er 21 Tore. Ob er diesen Wert diese Saison noch übertreffen kann?

Freundschaft zwischen Seitz und Weber musste für 90 Minuten ruhen. 

Garching-Trainer Daniel Weber und Bayern-Trainer Holger Seitz lieferten sich während des Spiels immer wieder kleine Sticheleien. Die Beiden verbindet mehr als nur der Fußball. Sie sind miteinander befreundet. „Wir hatten natürlich schon so unsere Scharmützel während und nach dem Spiel“, sagt Weber. Kennengelernt haben sich Seitz und Weber beim SC Fürstenfeldbruck. Zwischen 2004 und 2006 standen sie dort zusammen auf dem Platz. Zu dem Zeitpunkt befand sich der SCF noch in der Bayernliga. „Holger ist so ein Typ für Scharmützel“, lacht Daniel Weber. 

Seinen ehemaligen Kollegen Seitz hätte Daniel Weber mit einem Unentschieden nur zu gerne geärgert. Letztendlich behielt die Mannschaft von Holger Seitz allerdings die Oberhand. Es sei dennoch „ein schönes Gefühl gewesen, einen alten Freund so lange im Spiel geärgert zu haben“, so Weber.

Für den VfR Garching stehen wichtige Wochen an.

Auf den VfR Garching kommen in den nächsten Wochen gleich drei Mitkonkurrenten im Abstiegskampf zu. Weber glaubt an den Klassenerhalt: „Wenn wir unsere Punkte in den nächsten Wochen sammeln, denke ich nicht, dass wir uns mit den Spielen der Konkurrenz größer auseinandersetzen müssen.“

Es warten entscheidende Wochen auf die Mannschaft von Daniel Weber. Man darf gespannt sein über den Verlauf der nächsten Spiele. 

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