Summe muss offengelegt werden

Wie viel hat Bayern für Neymar geboten?

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Neymar gewann mit dem FC Barcelona in der abgelaufenen Saison das Triple aus Meisterschaft, Pokal und Champions League.

München - Der Transfer von Superstar Neymar zum FC Barcelona beschäftigt mittlerweile die Gerichte. Es geht um viel Geld. Nun ist auch der FC Bayern betroffen.

Neymar sorgt derzeit nicht nur auf dem Platz, sondern auch in den Gerichtssälen für mächtig Ärger. Seit Monaten versucht die spanische Justiz zu klären, für wie viel Geld der Transfer des Superbrasis vom FC Santos zu Barça 2013 über die Bühne ging und wie viele Millionen die Katalanen vor dem spanischen Staat verschleierten. Nun hat der oberste Gerichtshof eine weitere Klage zugelassen, die belegt: Auch die Bayern boten 2013 für Neymar mit!

Der Grund: Einige Berater und Teilhaber waren auch am Deal beteiligt, weswegen ihnen ein gewisser Prozentsatz der Ablöse zustand. Doch um diesen Parteien weniger Kohle zahlen zu müssen, soll Barça den Brasilianer billiger gemacht haben, als er war. DIS, ein brasilianischer Investitionsfonds, verlangt nun 40 Millionen Euro, also fast das Doppelte von dem, was er für die 40 Prozent der Anteile am Transferrecht des 23-Jährigen von den Katalanen bekam. Die Offenlegung der Angebote vom FCB, aber auch von Man City, Chelsea und Real Madrid sollen nun Klarheit schaffen. Wie hoch war Neymars ungefährer Marktwert damals? Haben sich Barça und Santos auf einen Transfer unter dem Marktwert geeinigt? Und warum?

Anfangs gaben die Katalanen an, insgesamt 57,1 Millionen Euro für Neymar bezahlt zu haben. Wie sich jedoch herausstellte, sollen insgesamt zwischen 85 und 87 Millionen Euro für den Brasilianer über verschiedene Kanäle geflossen sein. 13,5 Millionen Euro an Steuernachzahlungen soll Barça bereits geleistet haben, ob es dabei bleibt, wird sich erst noch zeigen. Zudem fordert die Staatsanwaltschaft eine 7,5-jährige Haftstrafe für Ex-Präsident Sandro Rosell sowie zwei Jahre und drei Monate Gefängnis für Josep-Maria Bartomeu, den aktuellen Präsidenten. Sollte es zur Verurteilung kommen, müssten beide zusammen über 55 Millionen Euro wegen Steuerhinterziehung zahlen. Auch am FCB hängt nun also, ob es tatsächlich so kommt.

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lop

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