Keeper erlebte ihn noch als Barca-Kapitän

Zu viele Pep-Anweisungen? Reina: "Als Spieler schon..."

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Kam für drei Millionen Euro aus Liverpool zu Bayern: Pepe Reina.

München - Wie geht es Pepe Reina mit seiner Rolle als Edel-Back-Up für Welttorhüter Manuel Neuer beim FC Bayern? In einem Interview spricht er über seinen Wechsel an die Isar und Pep Guardiola.

Für viele Bayern-Fans war es eine Überraschung, als der Rekordmeister am 8. August 2014 die Verpflichtung von Torhüter Pepe Reina (32) verkündete. Ein dritter Profi-Schlussmann hinter Manuel Neuer und Tom Starke? Mittlerweile sind sich fast alle im Klaren, dass auf diesem hohen Spiel-Level eine derartige Besetzung sinnvoll ist.

Doch warum entschied sich Reina für den Wechsel nach München? Schließlich war klar, dass er nicht die Nummer eins sein wird. In Neapel war er das noch. "Ich war ja nur von Liverpool dorthin ausgeliehen. Als ich nach England zurückkehrte, war ich nicht mehr der Stammkeeper. Ich musste also eine Entscheidung fällen, ob ich bleibe oder nicht", erklärt er im Interview mit dem Kicker. "Da kam das Angebot von Bayern München. Natürlich ist es nicht einfach, zu einem Verein zu kommen und sich auf die Bank zu setzen. Ich hatte mir das vorher nicht so vorstellen können, aber Bayern war in dieser Situation ganz deutlich zu mir."

Abgeschreckt hat den 32-jährigen Spanier das aber nicht. Warum? Reina begründet das mit den schlechten Aussichten in Liverpool. "Und bevor ich dort Nummer oder 3 gewesen wäre, wollte ich lieber zu einem Weltklub wie Bayern München. Und die Zeit hier ist positiv. Ich lerne viel von Manuel Neuer und Pep Guardiola."

Mit dem Bayern-Trainer spielte Reina sogar noch zusammen beim FC Barcelona. Als der Torhüter in Barcas erste Elf rückte, war Guardiola dort Kapitän. Er erinnert sich an Pep: "Er war der Anführer auf dem Feld und in der Kabine. Jeder wusste irgendwie, dass er das Zeug dazu hat, weil er seine Rolle liebte. Er verstand das Spiel schon damals, gab Befehle und Anweisungen." Vielleicht sogar zu viele? "Als Trainer? Nein, tut er nicht. Als Spieler vielleicht schon..."

Doch will Reina nicht lieber spielen? Forciert er einen Wechsel? "Das hängt von der Situation ab. Im Augenblick habe ich keine andere Option. Das hier ist ein großer Klub, und ich bin glücklich, dazuzugehören. Natürlich bevorzuge ich es zu spielen, aber im Augenblick liegt meine Zukunft bei Bayern München."

fw

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