Reserve-Coach über Aufstiegschancen

Vogel: "Ich traue uns eine Serie zu"

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Heiko Vogel hat mit den Bayern-Talenten in der Rückrunde noch einiges vor.

FC Bayern München II - Die kleinen Bayern marschieren in der Vorbereitung von Sieg zu Sieg. Wenn der Schwung mit in die Rückrunde genommen wird, kann die Mannschaft vielleicht nochmal ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitreden.

Die Hinrunde der kleinen Bayern dürfte nicht nach dem Geschmack der Verantwortlichen an der Säbener Straße gelaufen sein. Vor allem zum Ende, als in den letzten zehn Spielen nur ein Sieg geholt werden konnte, schien den Bayern-Talenten etwas der Dampf auszugehen. Es war an der Zeit, zu regenerieren und die Akkus wieder aufzuladen.

Nachdem nun vier von sechs Wochen Wintervorbereitung vorbei sind, macht sich bei Trainer Heiko Vogel Zuversicht breit. Die Trainingsleistungen seiner Schützlinge stimmen den Übungsleiter "sehr positiv". In seinen Augen "findet eine Entwicklung statt" und die Spieler "versuchen, jeden Tag das Beste aus sich herauszuholen", wie er gegenüber fcbayern.de berichtet. Fruchtbaren Nährboden erhalten diese Aussagen durch die bisherigen Testspiel-Ergebnisse. Neben einem 2:1-Erfolg gegen den Zweitligisten 1. FC Heidenheim, stehen weitere Siege gegen Austria Salzburg, den SSV Reutlingen, sowie das jüngste 2:1 gegen die Zweitvertretung des FC Ingolstadt auf der Haben-Seite.

Vor allem im "völlig verdienten" Sieg gegen Heidenheim sieht Vogel eine Initialzündung für die folgende Erfolgsphase. "Mit 2:1 bei einem Zweitligisten zu gewinnen, das war so nicht zu erwarten nach der Pause. Das hat uns gleich mal ein Schub für die kommenden Wochen gegeben", so der Coach, "die folgenden Ergebnisse waren dann die logische Konsequenz.“

Selbst der Traum vom Aufstieg in die 3.Liga ist für Heiko Vogel noch nicht ganz ausgeträumt. Zwar gibt er bei einem Spiel weniger und neun Punkten Rückstand auf Klassenprimus Wacker Burghausen zu bedenken, dass man es "nicht mehr selbst in der Hand" habe, schickt aber sogleich eine Kampfansage an die Konkurrenz hinterher: "Ich traue meiner Mannschaft auf jeden Fall eine Serie zu."

Auch die viel thematisierten Abgänge von Sinan Kurt (Hertha BSC) und Gianluca Gaudino (FC St. Gallen) können nach Meinung des Chefcoaches durch Kräfte aus den eigenen Reihen kompensiert werden. Er sieht in der neuen Kadersituation eher eine Chance für Andere "zu zeigen, was sie können" und ist sich sicher, dass er "genügend Spieler mit Potential" dafür zur Verfügung hat. Zwei Kandidaten haben sich dabei schon einmal ins Rampenlicht gespielt. Lucas Scholl, der zur Zeit eine Gala-Vorstellung an die nächste reiht, und auch Fabian Benko dürfen sich berechtigte Hoffnungen machen in die frei gewordenen Rollen zu schlüpfen.

Den beiden prominenten Abwanderern traut der sportliche Leiter des Junior Teams indes durchaus den Sprung zum Erstligaprofi zu. Im kicker spricht er davon, dass es "einzig und allein in ihrer Hand" liege und sie sich nun "in ein einer Profimannschaft beweisen" müssen.

 

Quelle: fussball-vorort.de

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