Vogel: So profitiere ich von Uli Hoeneß

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Heiko Vogel, der neue starke Mann im junior team des FC Bayern.

München - Heiko Vogel spricht in einem Interview über seine Doppelfunktion als U23-Trainer und Sportlicher Leiter des junior teams beim FC Bayern und erklärt, wie sehr er von Uli Hoeneß profitiert.

Die Mission für den Trainer Heiko Vogel ist klar: Am Ende der Saison soll mit den kleinen Bayern der Aufstieg in die 3. Liga stehen. Aber damit nicht genug. Als Sportlicher Leiter des junior teams des FC Bayern hat er noch eine andere Verantwortung: Er soll dafür sorgen, dass die Talente an der Säbener Straße zu Welstars reifen. "Daran lassen wir uns messen. Wir müssen aber wissen, dass es immer wieder goldene Generationen gibt", sagt er in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung.

"Ich hätte ich auch gerne ein bisschen mehr Einfluss nach unten", war die Antwort des ehemaligen Cheftrainers des schweizer Spitzenklubs FC Basel, als er gefragt wurde, ob er die U23 des Rekordmeisters trainieren möchte. "Und dann kamen die anderen mit ihren Ideen, Herr Sammer und Herr Hoeneß" und die Idee von der Doppelfunktion als Sportlicher Leiter und U23-Trainer war geboren.

Rein formell gesehen, ist Vogel wahrscheinlich im Moment sogar einer der Vorgesetzten von Uli Hoeneß, der gerade als Freigänger in der Jugendabeilung der FC Bayern arbeitet. Dass die Rollen an der Säbener Straße dennoch klar verteilt sind, daran lässt auch der 39-Jährige keinen Zweifel. "Uli Hoeneß ist Uli Hoeneß. Er ist kein Supervisor, aber auf jeden Fall ein unglaublich tatkräftiger Mann, dem wir viel zu verdanken haben", schwärmt Vogel. "Mit ihm geht es immer um Austausch und Abstimmung. Ich kann viel profitieren von seiner Erfahrung." Selbstverständlich mischt auch Matthias Sammer mit, der "über alles" informiert ist.

Mit geballter Fußball-Kompetenz arbeiten die Bayern also daran, dass nach Alaba im Jahr 2010 wieder ein junger Spieler dauerhaft Fuß im Starensemble des Rekordmeisters fasst. Hojbjerg, Green und Gaudino seien zwar oben, wie der gebürtige Pfälzer betont, aber vom Status Stammspieler sind die drei Talente noch weit entfernt. Den Fans macht er trotzdem Hoffnung, dass es bald wieder ein Youngster ganz nach oben und den Durchbruch im Dress der Roten packt. Auf die Frage, ob es jemanden gäbe, antwortet Vogel vielsagend. "Haben wir. Und ich werde keine Namen nennen."

Wer kommt in Frage? Sinan Kurt und Fabian Benko wird eine große Zukunft vorausgesagt. Aber vielleicht meint Vogel ja auch ein anderen, noch relativ unbekannten Spieler. Also ab zu den kleinen Bayern zuschauen und die Augen aufsperren. Am Sonntag steigt ja bekanntlich das kleine Derby im Grünwalder Stadion.

Quelle: fussball-vorort.de

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