Schon 14 Punkte Rückstand auf Haching

Vogel über Leistung der kleinen Bayern: "Kläglich"

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Heiko Vogel wurde nach etwas mehr als einer Stunde auf die Tribüne verbannt.

FC Bayern München II - Den Höhepunkt der trostlosen Nullnummer am Freitagabend lieferte Bayern-Coach Heiko Vogel, als er von Schiedsrichter Christian Dietz auf die Tribüne verbannt wurde (61.).

Ausschlaggebend dafür war eine Auseinandersetzung mit Linienrichter Jürgen Steckermeier, der laut Vogel „nur darauf gewartet“ habe, einen entsprechenden Anlass zu finden. Bemerkenswert jedenfalls: Vier Wochen zuvor war der Bayern-Trainer, gewöhnlich ein eher ruhiger Vertreter seiner Zunft, im Heimspiel gegen Burghausen vom selben Unparteiischen ebenfalls auf die Tribüne geschickt worden. Seit nunmehr vier Partien sind die kleinen Bayern sieglos, die Aussichten dementsprechend trüb.

Der Kontakt zu Tabellenführer Unterhaching ist längst abgerissen, angesichts der aktuellen Verfassung scheinen die „Bayern-Amateure“ vielmehr einem ungemütlichen Herbst entgegenzublicken. Bis auf einen Pfostenschuss von Augsburgs Albion Vrenezi (51.) herrschte am Freitag Langeweile. Für die erneut unzureichenden Angriffsbemühungen seiner Elf fand der 40-Jährige Bayern-Coach immerhin das richtige Wort: „Kläglich.“ Zu oft, so Vogel, hätte sein Team „die falschen Entscheidungen getroffen, das ist dann auch ein Stück weit Kopfkino“. Vergnügungssteuerpflichtig sind die Spiele der kleinen Bayern derzeit fürwahr nicht.

Text: Klaus Kirschner und Matthias Horner

Quelle: fussball-vorort.de

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