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Auch alte Bekannte aus Bundesliga dabei

Champions-League-Gegner Sevilla: Auf diese Spieler müssen die Bayern achten

Der FC Bayern und der FC Sevilla treffen am Dienstag erstmals in einem Pflichtspiel aufeinander. Zeit, um sich die wichtigsten Spieler der Andalusier mal genauer anzuschauen.

München - Auf den FC Bayern wartet am Dienstag eine Premiere in 118 Jahren ruhmreicher Klubgeschichte. Das Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League beim FC Sevilla (20:45 Uhr/ bei uns im Live-Ticker) ist das erste Pflichtspiel gegen die Andalusier. Im Grunde ist das wenig verwunderlich: Die Spanier waren in der jüngeren Vergangenheit vornehmlich in der zweitklassigen Europa League sowie deren Vorgänger Uefa Cup zu Hause. Den Silberpokal gewann der Klub, der auch im spanischen Pokalfinale steht, allerdings zwischen 2006 und 2016 satte fünfmal.

Diesmal wollen sie sich den Henkelpott in die Vitrine stellen. Doch auf welche Spieler muss der FC Bayern in den beiden Duellen besonders achten? Wir stellen einige der vermeintlichen No-Names vor.

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Sergio Rico

Der Stammtorwart entstammt der eigenen Jugend und trug nie ein anderes Trikot. Er wuchs rund fünf Minuten vom Trainingsplatz entfernt auf, seine Familie fiebert mit dem Verein. Zuletzt stand der einmalige Nationalspieler vor einem Jahr in der „Furia Roja“.

Sergio Rico.

Clement Lenglet

Erst vor gut einem Jahr von AS Nancy gekommen, gilt der Franzose schon jetzt als Abwehrchef. Kein Spieler im Team hat in dieser Saison mehr Einsatzminuten. 2014 soll er ein Angebot von Juventus Turin abgelehnt haben. „Es war besser für mich. Damals hatte Juventus die beste Abwehr Europas und es wäre sehr schwer gewesen, dort zum Einsatz zu kommen“, sagte der 22-Jährige jüngst dazu. Nun klopft offenbar der FC Barcelona an. Angeblich beinhaltet sein Vertrag eine Ausstiegsklausel über 30 Millionen Euro.

Clement Lenglet.

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Simon Kjaer

Nach Stationen in seiner dänischen Heimat, der Serie A, der Bundesliga, der Ligue 1 und der Süper Lig spielt der ehemalige Wolfsburger seine erste Saison in Sevilla. Dort darf er zumeist an der Seite von Lenglet ran. Ihn kann nach der Zeit unter Felix Magath eigentlich nichts mehr schocken. Gegen den FC Bayern in drei Spielen noch ohne Sieg (ein Unentschieden, zwei Pleiten).

Simon Kjaer.

Sergio Escudero

Auch der Kapitän in Vertretung von Nicolas Pareja hat bereits Bundesligaerfahrung gesammelt – in zweieinhalb Jahren bei Schalke 04. Der Linksverteidiger verspricht den Roten einen heißen Empfang: „Wenn das Besiktas-Stadion die Hölle für Bayern war, zeigen wir ihnen die große Hölle von Sevilla.“ Seine persönliche FCB-Bilanz: zwei Spiele – zwei Niederlagen.

Sergio Escudero.

Steven N'Zonzi

Der zentrale Mittelfeldspieler hatte sich Berichten zufolge schon im vergangenen Jahr auf den Notizzettel von Paris St. Germain und des FC Arsenal gespielt. Einem Wechsel in die französische Hauptstadt war er auch alles andere als abgeneigt: „Ich bin Pariser und es wäre toll, für sein Heimatteam zu spielen.“ Mittlerweile soll auch Juventus Turin Interesse bekunden. Wegen seiner Spielweise wurde der 29-Jährige nach dem Sieg bei Manchester United mit Franz Beckenbauer verglichen.

Steven N‘Zonzi (l.).

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Ever Banega

Der 61-malige Nationalspieler Argentiniens ist Vize-Weltmeister ohne Einsatz beim Turnier in Brasilien. Vor seinem Wechsel nach Sevilla im vergangenen Sommer spielte er unter anderem für den FC Valencia, Atletico Madrid und Inter Mailand. Laut goal.com ist er das Gehirn der Mannschaft. Im Hinspiel am Dienstag sitzt der Heißsporn allerdings erstmal eine Gelb-Sperre ab.

Ever Banega.

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Jesus Navas

Der Flügelflitzer kam in der Provinz Sevilla zur Welt und wollte eigentlich lange Zeit niemals etwas anderes sehen. Wegen seines Heimwehs verließ der Weltmeister von 2010 und Europameister von 2012 Andalusien erst im Alter von 27 Jahren – um nach drei Jahren bei Manchester City im Sommer 2017 mit lautem Getöse zurückzukehren. Der Klub begrüßte den verlorenen Sohn mit einem Video, in dem Navas vermeintlich gekidnappt wurde. Mittlerweile ist er Rekordspieler des Vereins.

Jesus Navas (r.).

Wissam Ben Yedder

Der Franzose ist der Shootingstar der vergangenen Wochen. Mit seinem Doppelpack nach Einwechslung schoss er Sevilla bei Manchester United zum 2:1 und damit ins Viertelfinale. Ende März gab er beim 2:3 gegen Kolumbien sein Debüt für Frankreich. Mit wettbewerbsübergreifend 19 Toren ist der 27-Jährige der gefährlichste Spieler des Teams. Am liebsten tobt sich Franzose mit tunesischen Wurzeln aber in der Champions League aus: Seine acht Treffer überbietet nur ein gewisser Cristiano Ronaldo, der zwölfmal erfolgreich war.

Feiertag in Manchester: Dank Doppelpacker Wissam Ben Yedder (r.) schaltete der FC Sevilla Manchester United im Achtelfinale aus.

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mg

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Rubriklistenbild: © ANDER GILLENEA / AFP

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