Keine Chance für die Konkurrenz?

Vorsicht, Bundesliga! Bayern bald noch stärker

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Wer soll den FC Bayern eigentlich noch stoppen?

München - Die Konkurrenz muss bereits jetzt das Fernglas herausholen, um den an der Tabellenspitze thronenden FC Bayern zu sehen. Und nach der Länderspielpause wird es noch "schlimmer" für Bayer, Schalke, BVB und Co.

Hannover abgefieselt, die Konkurrenz schwächelt - wer soll den FC Bayern eigentlich noch stoppen? Die vor der Saison als Hauptrivalen auserkorenen Leverkusener, Schalker und Dortmunder hinken den eigenen Ansprüchen - und vor allem dem deutschen Rekordmeister - schon nach sieben Spieltagen meilenweit hinterher.

Schalke und Dortmund schon weit abgeschlagen

Derzeit heißen die ärgsten "Verfolger" Hoffenheim und Gladbach, die aber auch schon jeweils vier Punkte Rückstand aufweisen. Das dürfte Pep Guardiola und Co. vorerst keine schlaflosen Nächte bereiten. Und Schalke mit neun und Dortmund mit zehn Zählern weniger als der Rekordmeister haben derzeit offenbar ganz andere Probleme, als über eine mögliche Meisterschaft nachzudenken.

Trotz der langen Verletztenliste mit so prominenten Namen wie Bastian Schweinsteiger, Thiago Alcantara, Javi Martinez, Holger Badstuber oder Franck Ribéry - der FC Bayern zieht im Gegensatz zur Konkurrenz erfolgreich seine Kreise. Auch wenn spielerisch noch nicht alles Gold ist, was glänzt - die Bilanz spricht für das Starensemble von der Isar: In sieben Saisonspielen gab es fünf Siege und zwei Unentschieden, auch in der Champions League klappte der Start in die Gruppenphase mit zwei Dreiern in zwei Partien (gegen Manchester City und bei ZSKA Moskau) perfekt.

Die nun anstehende Länderspielpause macht es nicht besser für die Spannung in der Liga: Denn der FC Bayern wird in knapp zwei Wochen noch stärker dastehen - wenn einige der Verletzten ihr Comeback geben werden.

Mittelfeldstar Thiago hat seinen Innenbandriss im Knie so gut wie überstanden. „Mir geht’s ganz gut, ich habe auch immer ganz gute Laune, das hilft mir, früher zurückzukommen als normal“, sagte der Spanier am Samstag am Spielfeldrand bei Sky. Es wird spekuliert, dass er am 19. Oktober gegen Bremen wieder erste Minuten kriegen könnte. Und auch Ribéry, der beim 4:0 gegen Hannover nicht im Kader stand, hat seine Patellasehnenverletzung auskuriert und dürfte am 8. Spieltag wieder im roten Trikot auf dem Platz stehen.

Schweißperlen auf die Stirn treiben dürfte den anderen Bundesliga-Klubs auch, dass Robert Lewandowski, der amtierende Torschützenkönig, nach seinem Wechsel von Dortmund an die Isar nun auch in München seinen Torriecher wiedergefunden zu haben scheint - gegen Hannover traf der Pole doppelt. "Er ist einer der besten Stürmer der Welt, der jetzt in Fahrt gekommen und schwer in den Griff zu bekommen ist", lobt Torwart Manuel Neuer seinen Kollegen im "Kicker".

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Ach, und falls die Konkurrenz sich doch noch vage Hoffnungen macht, dass der FC Bayern auf dem Weg zur Titelverteidigung noch stolpern könnte, hilft vielleicht ein Blick auf die Bayern-Ersatzbank am vergangenen Samstag: Dort saßen mit Jerome Boateng, Mario Götze und Thomas Müller gleich drei aktuelle deutsche Weltmeister und durften entspannt die Füße hochlegen...

dh

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