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Warum Breno spielte

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An Breno lag's nicht allein, dass die Bayern in Hannover verloren.
An Breno lag's nicht allein, dass die Bayern in Hannover verloren. © fishing4

Hannover - Lucio? Van Buyten? Nein, Breno. Der Brasilianer war die Überraschung in Klinsis Hannover-Aufstellung.

Neben Martin Demichelis bot Jürgen Klinsmann Breno von Beginn an auf. Und in der 83. Minute stand der Brasilianer im Mittelpunkt. Schlaudraff läuft auf Rensing zu, gerät in einen Zweikampf mit Breno und fällt. Notbremse? Platzverweis? 49 000 Fans toben – doch Schiri Kircher lässt weiterspielen. „Ich habe Schlaudraff nicht gefoult, sondern einen Zweikampf gewonnen, das war’s. Kein Foul, keine Rote Karte. Ich habe mich total korrekt verhalten“, sagte Breno zur tz.

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Geplant war Brenos Einsatz jedoch nicht. „Der Trainer hat mir am Samstag verraten, dass ich spielen darf“, sagt Breno. Lucio bekam eine Pause, blieb in München – und eigentlich sollte van Buyten spielen. Doch der musste passen: „Ich habe Schmerzen im Knie. Ich habe am Morgen noch versucht, auf dem Band zu laufen, aber es ging nicht. Ich habe diese Beschwerden schon seit zwei, drei Tagen, wir wissen nicht genau, woher die Schmerzen kommen. Es gibt noch keine Diagnose.“

Die Frage drängt sich auf: Wenn van Buyten seit dem Nürnberg-Spiel Knieschmerzen hat, sein Einsatz also auf der Kippe stand – wieso hat Klinsmann Lucio nicht mitgenommen, anstatt den verletzten van Buyten mit in den Kader zu nehmen? Breno jedenfalls machte seine Sache neben Demichelis nicht schlecht. Etwas nervös und unbeweglich wirkte er. Die Niederlage lag aber nicht an ihm. „Es hat ein bisschen Glück gefehlt und ich bin ein wenig traurig, weil wir verloren haben.“ Trotzdem fand Uli Hoeneß, Breno sei der beste Bayer gewesen. Nicht das schlechteste Kompliment.

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Quelle: tz

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