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Was läuft da zwischen dem FC Bayern und Atléticos Carrasco?

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Von: Markus Ehrlich

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München - In knapp drei Wochen kommt es in der Champions League zwischen dem FC Bayern und Atlético Madrid zum Showdown um den Gruppensieg. Vor dem Duell sorgt ein Wechselgerücht für Furore: Yannick Carrasco soll beim Rekordmeister auf dem Zettel stehen.

Wir schreiben den 28. September 2016. Im Estadio Vicente Calderón zu Madrid wird Yannick Ferreira-Carrasco von Kollege Antoine Griezmann freigespielt und knallt den Ball aus gut 17 Metern in die Maschen hinter Manuel Neuer ins Tor. Dass Yannick Ferreira-Carrasco, der Einfachheit halber nur Carrasco genannt, ein richtig guter Fußballer ist, konnte man nicht nur bei der 0:1-Pleite des FC Bayern bei Atlético Madrid im September bestaunen. Seit 2015 wirbelt der Belgier auf der Außenbahn der Spanier (zuvor: Genk und Monaco) umher und entwickelte sich dort vom Juwel zum absoluten Topspieler.

Das ist dem deutschen Rekordmeister nicht entgangen. Das englische Portal transfermarketweb will erfahren haben, dass die Bayern Carrasco verpflichten wollen. Der Belgier soll als Nachfolger von Franck Ribéry kommen. Der Franzose kommt so langsam in die Jahre und wird nicht mehr ewig auf höchstem Niveau spielen können. Da käme der 23 Jahre junge Carrasco gerade recht, zumal er rechts wie links spielen und somit auch Arjen Robben beerben könnte. Problem: Der 15-malige belgische Nationalspieler hat seinen Vertrag in Madrid gerade bis 2022 verlängert. 

Wollen die Bayern ihn trotzdem, müssen sie tief in die Tasche greifen. In Carrascos Vertrag ist eine feste Ablösesumme hinterlegt, für die der Belgier wechseln darf - diese soll aber im hohen zweistelligen Millionenbereich liegen. Ob der FC Bayern gewillt ist, so viel Geld auszugeben, ist fraglich. Fakt ist aber, dass Carrasco einer der weltbesten Außenbahnspieler ist und dem Kader gut zu Gesicht stehen würde.

Carrascos aktuellem Arbeitgeber dürfte das Gerücht nicht gefallen. Und: Vor dem Duell am 6. Dezember um den Gruppensieg in der Champions League herrscht ohnehin schon dicke Luft zwischen beiden Vereinen. Atlético-Angreifer Kevin Gameiro hatte jüngst gegen Bayern-Coach Carlo Ancelotti geätzt.

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