FCB für ihn "klarer Favorit"

tz-Interview: Watzke über Bayern, Reus, di Maria

Watzke Rummenigge
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Dortmund-Boss Hans-Joachim Watzke (rechts) mit Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge.

Dortmund - Im großen Interview mit der tz spricht Dortmund-Boss Hans-Joachim Watzke über den FC Bayern, Financial Fairplay, Real Madrid, PSG und RB Leipzig.

Man hätte ein Sakko erwartet, zumindest ein Hemd, vielleicht eine Jeans. Hans-Joachim Watzke aber kommt im Trainingsanzug, denn „den tragen wir hier alle den ganzen Tag“, sagt der Geschäftsführer von Borussia Dortmund und macht es sich im Ledersofa bequem. Nur weil dieser Flügel des noblen Grand Resort Hotel im schönen Heidiland ziemlich schick daherkommt und seine Gäste in der Regel auch, macht der BVB-Boss jetzt keine Ausnahme. Es geht doch sowieso um Fußball in der nächsten Stunde mit der tz. Das Interview mit Bayerns ärgstem Verfolger!

Herr Watzke, der BVB bereitet sich zum vierten Mal in Folge in der Schweiz auf die Saison vor. Beschwören Sie den Geist von Bad Ragaz herauf?

Watzke (lacht): Wir sind immer Erster oder Zweiter geworden, wenn wir hier waren. Nennen wir es also mal gutes Omen. Was zählt, sind die Bedingungen, und die sind hier einfach top!

Der FC Bayern ist in die USA geflogen, auch andere Vereine sind in Übersee unterwegs. Warum nicht der BVB?

Watzke (lacht): Ich finde das zunächst mal gut, was die Bayern im Zuge der Internationalisierung machen. Aber es gibt auch immer eine Abwägung – zwischen ökonomischen Interessen und einer optimalen Vorbereitung. Wir haben beschlossen, so eine Reise in diesem Jahr nach der Weltmeisterschaft nicht zu machen.

Das heißt, Ihnen ist die sportliche Situation im Moment wichtiger.

Watzke (lacht): In diesem Moment ja. Aber wir wissen, dass wir die Nummer zwei in Deutschland sind und eine gewisse Verantwortung gegenüber der Liga haben. Wir werden im nächsten Sommer sicher auch eine weitere Reise unternehmen, um die Bundesliga im Ausland zu vertreten.

Ist die Kritik am engen Terminplan seitens des FCB vor dem Hintergrund der selbst gewählten weiten Reise auch etwas übertrieben?

Watzke (lacht): Das glaube ich nicht. Da ging es mehr darum, dass die Spieler in sehr unterschiedlichen Zyklen zurückkommen und man unterschiedliche Fitnesszustände innerhalb der Mannschaft hat. Natürlich wusste man das auch vorher, außerdem hat Bayern dafür schon seit Jahren den Kader. Aber es ist auch legitim, dass man darauf hinweist. Man muss ihnen einfach zugestehen, dass sie zu dem WM-Titel, der ganz Deutschland gefreut hat, von allen Klubs am meisten beigesteuert haben.

Und wie die Statistik zeigt, hat der FCB nach WM-Turnieren schwächere Spielzeiten gehabt.

Watzke (lacht): Ja, aber das ist doch alles Schnee von gestern. Als einer, der die Liga praktisch seit der Gründung genau verfolgt und studiert hat, weiß ich, dass da 1974 nach der WM 14 gleichwertige Spieler im Kader standen und dass man dann natürlich…

Moment: Auch nach den letzten beiden Weltmeisterschaften 2006 und 2010 wurde Bayern nicht Meister.

Watzke (lacht): Das ist richtig. Aber es hatte auch nicht jedes Mal etwas damit zu tun. Pep Guardiola hat gesagt, dass er beim FC Barcelona völlig andere Erfahrungen gemacht hat. Und Bayern hat viele Leistungsträger, die gar nicht dabei waren in Brasilien: Lewandowski, Alaba, Ribéry – wir kennen sie alle. Ich glaube das also alles nicht, für mich ist Bayern München wieder klarer Favorit.

Dass Sie selbst keine Kampfansage auspacken, damit hatten wir gerechnet. Aber wie fühlt es sich an, selber attackiert zu werden? Aus Leverkusen kommen klare Signale.

"Wir haben nie zur Jagd auf irgendjemanden geblasen"

Watzke: Auch das haben wir uns erarbeitet. Nach den ersten beiden Meisterschaften kamen die Attacken eher aus München, jetzt sind wir in der Position zwischen den Bayern und dem Rest der Top-Klubs. Und aus dieser Position heraus würde ich es auch so machen, schließlich wären auch Leverkusen, Schalke oder Wolfsburg gern mal wieder Zweiter. Es wäre ein gefühlter Erfolg für alle, wenn sie uns mal wieder ein Jahr lang hinter sich hätten. Deswegen ist das legitim, auch wenn wir das verbal nie gemacht haben. Wir haben nie zur Jagd auf irgendjemanden geblasen, weil es einfach nichts bringt – außer vielleicht mediale Aufmerksamkeit. Aber die brauchen wir nicht.

Leverkusen schon?

Watzke: Das will ich nicht beurteilen.

Leverkusen hat sich die Sponsorengelder der nächsten drei Jahre ausbezahlen lassen. Clever im Jahr nach der WM…

Watzke: Das muss jeder Klub für sich entscheiden. Grundsätzlich halte ich nichts davon, dass der BVB sich vorab etwas ausbezahlen lässt. Das hatten wir hier alles schon mal vor ein paar Jahren. Ich bin ein Freund davon, nur die periodischen Einnahmen zu verplanen.

Dann kommen wir zu Real Ma­drid und James Rodriguez: Was haben Sie gedacht, als er für 80 Millionen nach Spanien gewechselt ist?

Watzke: Ich habe gedacht, Florentino, du bist ein glücklicher Mensch! Wir hätten den auch noch genommen (lacht). Aber Fakt ist: Real Madrid ist der größte Klub der Welt, und die 80 Millionen Euro kriegen sie auch wieder rein. Man muss auch sehen, wen sie verkaufen. Da könnte auch jetzt noch was passieren.

Sie meinen, Di Maria verlässt den Klub noch. Richtung BVB?

Watzke: Eher unwahrscheinlich. Aber genau das meinte ich, ja. Real wird seriös geführt, macht eine halbe Milliarde Euro Umsatz.

Anders als Paris oder Manchester City?

Watzke: Ja, das ist was völlig anderes. Gegen die Ausgaben dieser Vereine stehen keinerlei Einnahmen. Da muss das Financial Fairplay weiter zuschlagen. Bei beiden sehe ich aber bereits ein etwas dezenteres Kaufverhalten als zuletzt. Wir in Deutschland können das sowieso mit Gelassenheit sehen, unsere Wettbewerbssituation wird sich verbessern. Aber grundsätzlich sollte es nicht mehr darum gehen, wer den größten Geldgeber, den größten Staatsfonds hinter sich hat. Beim Geld ist es so, dass du es dir auch verdient haben solltest. Wenn du es kriegst, ohne selber etwas dafür getan zu haben? Nein, eine Leistung muss dahinterstehen.

Wie sehen Sie dann die Rolle von RB Leipzig?

Watzke: Als Sonderfall. Man kann das nicht mit den herkömmlichen Maßstäben messen.

Aber haben Sie nicht Leipzig kritisiert!

Watzke: Ich habe oft kritisiert, dass Klubs, die eine eindimensionale Struktur haben, keine Leute bewegen, keine Fanscharen. Dietrich Mateschitz aber hat sehr klug den Standort Leipzig gewählt, einen Ort, der förmlich nach Fußball schreit. Man hat seit Jahrzehnten gesehen, dass der ganze Osten ohne externe Hilfe wahrscheinlich keinen dauerhaften Bundesligafußball bekommt.

Ist das Modell dadurch zu legitimieren?

Watzke: Darum geht es mir nicht, für diese Frage ist die DFL zuständig. Und wenn sie nach Prüfung aller Fragen die Lizenz erteilt, dann wird das seine Richtigkeit haben. Ich sage nur, es ist ein Sonderfall, weil dort Fußballbegeisterung und -kultur herrscht.

Leipzig ist anders gelagert als Leverkusen, Wolfsburg, Hoffenheim?

Watzke: Das Entscheidende ist: Der Klub muss sich irgendwann selbst tragen und darf nicht am Tropf von Herrn Mateschitz hängen. Aber wenn es überhaupt einen Standort gibt, an dem man so ein Projekt mittelfristig über klassische Einnahmen refinanzieren kann, dann ist es der Osten Deutschlands.

Heißt im Umkehrschluss: Hoffenheim wird sich nicht selbst tragen.

Watzke: Das habe ich nicht gesagt. Hoffenheim hat aber auch nicht den Anspruch, ganz schnell international zu spielen und deutscher Meister zu werden.

Man könnte meinen, Sie haben sich von Hoffenheim überzeugen lassen.

Watzke: Nein. Überhaupt nicht.

Aber Ihre Meinung dazu war vor ein paar Jahren noch deutlich schlechter.

Watzke: Ich glaube, dass man dort vor Jahren mit brachialerer Gewalt den Erfolg gesucht hat, das scheint heute im Profibereich anders zu sein.

Im Moment scheint das Verhältnis zwischen DFB und DFL harmonisch wie nie.

Watzke: Das ist so, definitiv. Und nehmen wir die WM, da ist man auf Spielerseite noch mehr zusammengerückt. Ich wüsste jetzt aber nicht, warum sich mein Verhältnis zu meinen Liga-Konkurrenten verändert hätte. Da gibt es ja keinen Grund, wir hatten keine gemeinsamen Erlebnisse oder so etwas. Wir sind Konkurrenten, da sollte man sich respektieren. Aber du musst dir nicht jeden Tag auf die Schulter klopfen.

Wie sieht es denn aktuell bei Ihnen und Herrn Hopfner aus?

Watzke: Der Stand ist der gleiche wie vor dem Pokalfinale.

Wird es beim anstehenden Supercup ein Treffen geben? Eine Einladung Ihrerseits?

Watzke: Es ist keine Veranstaltung von uns, sondern eine der DFL. Wir saßen gerade erst in Berlin zusammen und brauchen das nicht alle vier Wochen. Das ist nicht nötig.

Gibt es in Ihrem Kopf schon Pläne für eine Nachfolge von Marco Reus?

Watzke: Nein, nicht einen.

Muss man sich nicht vorbereiten?

Watzke: Wenn wir es täten, würden wir es Ihnen nicht sagen. Problematisch wäre es, wenn unsere Spieler für niemanden mehr interessant wären. Dann hätten wir mindestens eine miese Saison gespielt.

Aber Sie würden ruhiger schlafen, wenn keine Ausstiegsklausel im Spiel wäre, oder?

Watzke: Wenn es bei einem Spieler eine Ausstiegsklausel geben sollte, ist ja immer die Frage: Hättest du damals auf den Spieler verzichten sollen, unter der Prämisse, dass alle anderen Klubs ihm diese gestattet hätten? Insofern erkenne ich kein Problem. Selbst Bayern hat 40, 50 Jahre damit leben müssen, dass mal jemand geht. Zuletzt sogar Toni Kroos.

Wie haben Sie den Einstand von Robert Lewandowski beim FC Bayern gesehen?

Watzke: Robert ist für jede Mannschaft der Welt eine Verstärkung. Er ist ein super Profi, der sich in Dortmund zu dem entwickelt hat, der er heute ist. Man muss aber fairerweise sagen, dass Bayern auf dieser Position auch vorher nicht schlecht aufgestellt war. Ein Mandzukic hat ja auch ab und zu getroffen.

In München heißt es, man bedient sich nicht bei Spielern von Borussia Dortmund, nur um den Verein zu schwächen.

Watzke: Ich höre das. Ob ich das dann glaube, ist eine andere Sache. Aber mehr braucht man dazu nicht zu sagen.

Interview: M. Knippenkötter

Das sind die wichtigsten Bundesliga-Transfers des Sommers

Das sind die wichtigsten Bundesliga-Transfers des Sommers 

Danke und auf Wiedersehen Freiburg: Nach vier Bundesliga-Jahren beim SC verlässt Keeper Oliver Baumann den Breisgau und wechselt für sechs Millionen Euro zu Liga-Konkurrent 1899 Hoffenheim. Dort hat er einen Vertrag bis zum 30. Juni 2018 unterschrieben. © dpa
U21-Nationalspieler Emre Can wechselt von Bayer Leverkusen zum FC Liverpool. Der U21-Nationalspieler hat von einer Ausstiegsklausel Gebrauch gemacht. Liverpool soll 12 Millionen Euro Ablöse überwiesen haben. © AFP
Eren Derdiyok wechselt für 2,5 Millionen Euro von 1899 Hoffenheim zum türkischen Klub Kasimpasa Istanbul. © dpa
Mame Diouf geht. Der Stürmer hat seinen Vertrag bei Hannover 96 nicht verlängert und wechselt ablösefrei zu Stoke City. Dort erhält er einen Vier-Jahres-Vertrag. © dpa
Das Dortmunder Eigengewächs Marvin Ducksch verlässt den BVB Richtung Paderborn. Der SC leiht den Stürmer für ein Jahr aus, eine Kauf-Option hat der Aufsteiger nicht. Beim BVB hat Ducksch noch einen Vertrag bis zum Sommer 2018. © AFP
Daniel Ginczek bleibt in der Bundesliga. Der Stürmer verlässt Absteiger Nürnberg und schließt sich dem VfB Stuttgart an. Dort unterschrieb der derzeit verletzte Torjäger bis zum 30. Juni 2018. Eine Ausstiegsklausel im Abstiegsfall soll es möglich gemacht haben, dass er den Club für eine Ablösesumme von 2,5 Millionen Euro verlassen kann. © dpa
Mit guten Leistungen beim FC Augsburg hat Andre Hahn auf sich aufmerksam gemacht. An Interessenten mangelte es nicht. Der Flügelflitzer entschied sich letztendlich für Mönchengladbach und erhält dort ein bis 2018 gültiges Arbeitspapier. Festgeschriebene 2,5 Millionen Euro legte die Borussia für Hahn auf den Tisch. © dpa
Nach 13 Jahren sagt Aaron Hunt in Bremen Goodbye. Der Stürmer bleibt aber im Norden Deutschlands und wechselt ablösefrei zum VfL Wolfsburg. Der europaweit begehrte Offensiv-Spieler erhält einen Drei-Jahres-Vertrag. © dpa
Auch Aleksandar Ignjovski kehrt Werder den Rücken. Der serbische Nationalspieler wechselt ablösefrei zum Liga-Rivalen Eintracht Frankfurt. Sein Kontrakt läuft dort bis zum 30. Juni 2017. © dpa
Es war eine Hängepartie und nur noch ein offenes Geheimnis. Ende Januar wurde es dann offiziell: Robert Lewandowski verlässt den BVB und wechselt ablösefrei zum deutschen Rekordmeister nach München. Bei den Bayern unterzeichnet der polnische Nationalstürmer einen Kontrakt bis 2019. © dpa
Er soll der neue Lewy werden. Um im Kampf gegen die Bayern gerüstet zu sein, hat sich Borussia Dortmund bis 2019 die Dienste von Ciro Immobile gesichert. Angeblich 19,4 Millionen Euro kostet der italienische Nationalspieler vom FC Turin. © dpa
Von der Hauptstadt in den Pott: Adrian Ramos wechselt von der Hertha zu Borussia Dortmund. Der Kolumbianer soll dort mithelfen, die Lücke, die Lewandowski im Sturm hinterlassen hat, zu schließen. Die Ablösesumme soll zwischen neun und elf Millionen Euro liegen. Sein Vertrag in Dortmund ist bis 2018 gültig. © dpa
Noch einer für die Dortmunder Offensive: Dong-Won Ji vom FC Augsburg erhält einen Vier-Jahres-Vertrag. © dpa
Noch ein Neuer für die Gladbacher: Fabian Johnson wechselt ablösefrei von 1899 Hoffenheim zur Borussia. Er erhält dort einen Vertrag bis Juni 2018. © AFP
Auch Joselu, zuletzt an Eintracht Frankfurt ausgeliehen, verlässt die Kraichgauer endgültig. Der Spanier schließt sich bis mindestens Juni 2018 Hannover 96 an. Die Ablösesumme soll bei fünf Millionen Euro liegen. © dpa
Der VfL Wolfsburg hat Sebastian Jung von Eintracht Frankfurt verpflichtet. Der Rechtsverteidiger unterzeichnete bei den Grün-Weißen einen Vertrag bis zum 30. Juni 2018. Der Wechsel war wegen einer festgeschriebenen Ablösesumme von 2,5 Millionen Euro möglich. © dpa
In Bremen zur Nummer zwei degradiert, will Sebastian Mielitz nun in Freiburg angreifen. Der SC verpflichtet den Keeper ablösefrei. © dpa
Jubelt er bald genau so für den FC? Nach nur einem halben Jahr verlässt Yuya Osako den TSV 1860 und wechselt in die Bundesliga zum 1. FC Köln. Der japanische Nationalstürmer erhält einen Vertrag bis zum Sommer 2017. Der Vertrag des Stürmers beinhaltete bei den Münchnern angeblich eine Klausel, wonach er gegen eine festgeschriebene Ablöse von 1,6 Millionen Euro den Verein verlassen darf. © dpa
Sebastian Rode wagt den großen Sprung. Von Eintracht Frankfurt zieht es den Mittelfeldspieler zum FC Bayern. Eine Ablöse wird wegen seines auslaufenden Vertrags nicht fällig. Beim Rekordmeister unterschreibt er für vier Jahre. © dpa
Der FC Schalke 04 erhöht den Konkurrenzkampf in der Offensive: Die Königsblauen verpflichten Leverkusens Nationalspieler Sidney Sam für die festgeschriebene Ablösesumme von 2,5 Millionen Euro bis 2018. © dpa
Lauterns Tor-Garantie will nun in der Bundesliga knipsen: Simon Zoller wechselt zum 1. FC Köln und erhält dort einen Vertrag bis zum 30. Juni 2018. Über die Ablösemodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart. © dpa
Marc-Andre ter Stegen versucht sein Glück auf der großen Fußball-Bühne. Nach 18 Jahren verlässt der Keeper Borussia Mönchengladbach und schließt sich dem FC Barcelona an. Barca stattet den Nationaltorhüter mit einem Fünf-Jahres-Vertrag aus und hat rund zwölf Millionen Euro für ter Stegen investiert. © dpa
Ter Stegens Nachfolger in Mönchengladbach ist auch schon gefunden: Yann Sommer kommt für 6,5 Millionen Euro vom FC Basel. Der Torhüter erhält einen Vertrag bis Juni 2019. © dpa
Auch Valentin Stocker zieht es vom FC Basel in die Bundesliga. Der Mittelfeldspieler unterschreibt bei Hertha BSC einen Vertrag bis zum 30. Juni 2018. Die Ablösesumme liegt angeblich bei fünf Millionen Euro. © dpa
Der 1. FC Köln leiht Innenverteidiger Tomas Kalas für eine Spielzeit vom FC Chelsea aus. © picture alliance / dpa
Borussia Mönchengladbach sichert sich bis Juni 2018 die Dienste von Ibrahima Traore. Der Offensivspieler wechselt ablösefrei aus Stuttgart zu den "Fohlen". © dpa
Bayer Leverkusen hat den brasilianischen Abwehrspieler Wendell Nascimento Borges verpflichtet. Der 20-Jährige kommt im Sommer für angeblich 6,5 Millionen Euro vom Erstligisten Gremio Porto Alegre. Er erhält einen Fünf-Jahres-Vertrag. © AFP
Bayer Leverkusen hat den international erfahrenen Torhüter Dario Kresic bis 2016 verpflichtet. Der Kroate kommt ablösefrei vom Liga-Konkurrenten Mainz 05. © dpa
Schalke hat die Kaufoption für Dennis Aogo gezogen und nach der einjährigen Ausleihe nun fest vom Hamburger SV verpflichtet. Der Linksfuß erhält einen Drei-Jahres-Vertrag, der eine Option für eine weitere Saison beinhaltet. © dpa
Ein Meister für den FC: Vom österreichischen Titel-Sieger RB Salzburg kommt Dusan Svento zum 1. FC Köln. © dpa
Mit Eintracht Braunschweig stieg er ab, doch Ermin Bicakcic bleibt der Bundesliga erhalten: Der Abwehrmann wechselt zu 1899 Hoffenheim © dpa
Fabian Giefer spielt künftig ebenfalls erstklassig: Der Torwart verließ Fortuna Düsseldorf in Richung Schalke 04. © dpa
Fin Bartels verlässt den FC St. Pauli, bleibt aber im Norden. Der Offensivmann schnürt ab sofort für Werder Bremen die Stiefel. © dpa
Florian Klein war die erste Verpflichtung des VfB Stuttgart zur neuen Saison. Der Rechtsverteidiger kam ablösefrei von RB Salzburg ins Schwabenland. © dpa
Jens Hegeler hatte genug von seiner Reservistenrolle bei Bayer Leverkusen. Den Mittelfeldmann zieht es für 900.000 Euro zu Hertha BSC nach Berlin. © dpa
Josip Drmic zählte zu den Lichtblicken der verpatzten Nürnberger Abstiegssaison. Der Schweizer wird den Weg in die 2. Bundesliga nicht antreten, sondern wechselt für etwas weniger als sieben Millionen Euro zu Bayer Leverkusen. © dpa
Kevin Vogt verlässt den FC Augsburg in Richtung Köln. Beim Aufsteiger erhält er einen Vertrag bis 2017, die Ablösesumme beträgt 1,5 Mio. Euro. © dpa
Lukas Rupp verlässt Borussia Mönchengladbach ablösefrei in Richtung SC Paderborn. Beim Aufsteiger erhält er einen Zweijahresvertrag. © dpa
Auch Makoto Hasebe wird den Weg in Liga 2 nicht antreten. Der Japaner wechselt ablösefrei vom 1.FC Nürnberg zur Frankfurter Eintracht und unterschreibt für zwei Jahre. © dpa
Gleiches gilt für Markus Feulner. Der wechselt zum FC Augsburg und spielt somit weiterhin erstklassig. © dpa
Moritz Stoppelkamp findet den Weg zurück in die Bundesliga. Der Münchner Löwe schließt sich für eine Ablöse von 700.000 € dem Aufsteiger SC Paderborn an. © dpa
Niclas Füllkrug verlässt den SV Werder Bremen und wechselt in die zweite Liga zum "Club" aus Nürnberg. © picture alliance / dpa
Die Hertha aus Berlin rüstet weiter auf. Mit Marvin Plattenhardt kommt ein Linksverteidiger in die Hauptstadt. Dieser Wechsel bringt dem Absteiger Nürnberg immerhin noch 500.000 Euro. © dpa
In Pirmin Schwegler verliert Eintracht Frankfurt seinen Kapitän für eine  Ablöse von knapp zwei Millionen Euro an die TSG Hoffenheim. © dpa
Roman Bürki streitet sich zukünftig mit Sebastian Mielitz beim SC Freiburg um den Platz zwischen den Pfosten. Die Breisgauer überweisen für den Schlussmann 1,8 Mio. Euro an die Grashoppers Zürich. © dpa
Der Ausverkauf beim 1. FC Nürnberg geht weiter. Timothy Chandler spielt ab der kommenden Saison für Eintracht Frankfurt und kostet eine Million Euro Ablöse. © dpa
Sascha Riether kehrt zum SC Freiburg zurück. Der Publikumsliebling des FC Fulham wechselt nach dem Abstieg aus der Premier League zurück in den Breisgau, wo seine Karriere einst ihre Anfänge nahmen. Über die Vertragsmodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart. © dpa
Tim Hoogland wurde auf Schalke nie richtig glücklich, nun wechselt er nach England zum FC Fulham. © dpa
Johnny Heitinga verlässt den Premier-League-Absteiger FC Fulham und wechselt wegen seines auslaufenden Vertrages ablösefrei zu Hertha BSC Berlin. © picture alliance / dpa
Das Mainzer Eigengewächs Shawn Parker will beim FC Augsburg den Durchbruch in der Bundesliga schaffen und unterschreibt einen Vier-Jahres-Vertrag. © picture alliance / dpa
Nach dem Abgang von Lewandowski und der Verpflichtung von Immobile und Ramos als Nachfolger hat Julian Schieber seine Reservistenrolle beim BVB satt und wechselt für 2,5 Mio. Euro zu Hertha BSC. © picture alliance / dpa
Pierre-Michel Lasogga bleibt in Hamburg. Der HSV verpflichtete den bisherigen Leihstürmer nun fest von Hertha BSC. Die Ablösesumme soll bei rund 8,5 Millionen Euro liegen. © picture alliance / dpa
Hakan Calhanoglu wechselt also doch vom HSV zu Leverkusen. Bei Bayer unterschreibt der 20-Jährige einen Vertrag bis 2019, die Ablöse soll bei 14 Millionen Euro liegen. © picture alliance / dpa
Adam Szalai verlässt nach nur einer Saison Schalke 04 und wechselt für sechs Millionen nach Hoffenheim. © picture alliance / dpa
Kameruns WM-Teilnehmer Eric Maxim Choupo-Moting wechselt ablösefrei von Mainz 05 zu Schalke 04. Dort unterschreibt der 25-Jährige einen Dreijahresvertrag. © picture alliance / dpa
Der FC Bayern schlägt zu. Der deutsche Rekordmeister holt sich Juan Bernat vom spanischen Erstligisten FC Valencia. Der 21-Jährige unterschrieb einen Kontrakt bis 2019 und kommt für rund 10 Millionen Euro an die Isar. © dpa
Hertha BSC hat den Holländer Roy Beerens (l) verpflichtet. Der Offensivspieler kommt vom niederländischen Erstligisten AZ Alkmaar und unterschrieb beim Hauptstadtklub einen Dreijahresvertrag bis 30. Juni 2017. Über die Transfermodalitäten haben beide Vereine Stillschweigen vereinbart. © dpa
Das zweijährige Missverständnis ist beendet. Zwölf-Millionen-Einkauf Luuk de Jong verlässt Borussia Mönchengladbach und wechselt in seine Heimat zum PSV Eindhoven. Dort unterschreibt der Niederländer einen Fünf-Jahres-Vertrag. Die Ablösesumme soll bei rund 5,5 Millionen Euro liegen. ´Zudem sollen die Gladbacher an einem möglichen Weiterverkauf beteiligt werden. © dpa
Didier Ya Konan und Hannover 96 gehen nach fünf Jahren ab sofort getrennte Wege. Der Stürmer wechselt nach Saudi-Arabien zum achtmaligen Meister Al Ittihad. © dpa
Der chilenische WM-Teilnehmer Gonzalo Jara (Chile) wechselt ablösefrei von Nottingham Forest zum FSV Mainz 05. © AFP
Auch der Grieche Stefanos Kapino spielt künftig bei den Rheinhessen. Der Torhüter stand ebenfalls im WM-Aufgebot und wechselt von Panathinaikos Athen nach Mainz. © dpa
Toni Kroos, Real Madrid
Weltmeister Toni Kroos wechselt vom FC Bayern München zu Real Madrid. Die Ablösesumme beträgt angeblich 30 Millionen Euro. Der Mittelfeldspieler erhält bei den Königlichen einen Sechs-Jahres-Vertrag. © dpa
Matthias Ginter
Weltmeister Matthias Ginter verlässt den SC Freiburg und wechselt zu Borussia Dortmund. Der Verteidiger erhält dort einen Vertrag bis 2019. Von zehn Millionen Euro Ablöse ist die Rede. © dpa
Mainz 05 hat den serbischen Nationalspieler Filip Djuricic (l.) für ein Jahr vom portugiesischen Meister Benfica Lissabon ausgeliehen. Der 22 Jahre alte Djuricic ist in der Offensive auf nahezu jeder Position einsetzbar. © afp
Eintracht Frankfurt hat den brasilianischen Offensivspieler Lucas Piazon für eine Saison vom FC Chelsea ausgeliehen. Der 20-Jährige sei ein „variabel einsetzbarer Linksaußen, er kann genauso rechts spielen und im offensiven Mittelfeld eingesetzt werden“, sagte Sportdirektor Bruno Hübner. Piazon steht seit 2012 beim FC Chelsea unter Vertrag. Schon in den vergangenen beiden Spielzeiten lieh ihn der englische Spitzenclub an den FC Malaga und Vitesse Arnheim aus. Für den niederländischen Erstligisten erzielte der beim FC Sao Paulo ausgebildete Spieler zuletzt elf Tore in 29 Ligaspielen. © dpa
Hannover 96 hat Ceyhun Gülselam (l.) vom Istanbuler Spitzenklub Galatasaray verpflichtet. Der defensive Mittelfeldspieler kommt ablösefrei und erhält einen Vertrag bis 2016. © afp
Hiroshi Kiyotake
Hiroshi Kiyotake wechselt vom Absteiger aus Nürnberg zu Hannover 96. Dafür werden rund vier Millionen Euro Ablöse fällig. Der Japaner unterschreibt einen Vertrag bis zum 30.06.2018 bei den Niedersachsen. © picture alliance / dpa
Nelson Valdez
Eintracht Frankfurt holt Stürmer Nelson Valdez zurück in die Bundesliga. Der 30 Jahre alte wechselt von Al-Dschasira aus Abu Dhabi an den Main und unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2016. In Frankfurt trifft Valdez auf seinen Ex-Trainer Thomas Schaaf, mit dem er von 2003 bis 2006 bereits bei Werder Bremen zusammengearbeitet hatte. © dpa
Haris Seferovic
Der nächste Offensiv-Mann für die Eintracht heißt Haris Seferovic und kommt aus der Schweiz. Der 22-Jährige wechselt von Real Sociedad in die Bundesliga und bekommt einen Dreijahresvertrag © dpa
Cacau nimmt eine neue Herausforderung an und wechselt vom VfB Stuttgart zu Cerezo Osaka in die J-League. © dpa
Der VfB Stuttgart hat den serbischen Junioren-Nationalspieler Filip Kostic verpflichtet. Der 21 Jahre Offensivspieler hat einen Vertrag bis 30. Juni 2019 unterschrieben. Kostic spielte zuletzt beim FC Groningen in der niederländischen ersten Liga. © dpa
Der FC Schalke 04 hat auf seine Torhüterproblematik reagiert und den vertragslosen Christian Wetklo bis zum 30. Juni 2015 verpflichtet. © dpa
Nicklas Bendtner gilt als Skandal-Stürmer und bereichert ab sofort die Bundesliga: Der Däne wechselt vom FC Arsenal zum VfL Wolfsburg. © picture alliance / dpa
FC Bayern München
Last-Minute-Großtransfer: Der FC Bayern München hat Mehdi Benatia vom AS Rom für angeblich 26 Millionen Euro verpflichtet. © AFP
Xabi Alonso läuft ab sofort im Trikot des FC Bayern München auf. Der 32-jährige Spanier wechselt für geschätzte acht Millionen Euro von Real Madrid in die bayrische Landeshauptstadt. Er erhält einen Vertrag über zwei Jahre. © dpa
Slobodan Medojevic (links) wechselt innerhalb der Bundesliga vom VfL Wolfsburg zu Eintracht Frankfurt. Er kostet rund 1,5 Millionen Euro Ablöse. © picture alliance / dpa
Sami Allagui kehrt zu seinem alten Verein FSV Mainz 05 zurück. Er wechselt von der Berliner Hertha für ein Jahr auf Leihbasis nach Hessen. © picture alliance / dpa
Der Ivorer Salomon Kalou (hier noch im Trikot des FC Chelsea) verstärkt den Sturm der Berliner Hertha. Er wechselt vom OSC Lille an die Spree. © dpa
Der "verlorene Sohn" kehrt nach zwei Jahren Manchester United zu Borussia Dortmund zurück. Der BVB verpflichtete Kagawa kurz vor Ende der Transferfrist für rund acht Millionen Euro. © picture alliance / dpa
Milan Badelj (l.) verlässt den Hamburger SV. Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler wechselt zum italienischen Erstligisten AC Florenz. Die Ablösesumme soll bei rund 4 Millionen Euro liegen. © dpa
Der FSV Mainz 05 hat auf den schwachen Saisonstart reagiert und mit Jonas Hofmann eine weitere Option für die Offensive verpflichtet. Der Dortmunder kommt für ein Jahr von BVB. © dpa
Kurz vor Transferschluss liefen beim Hamburger SV die Telefondrähte noch einmal heiß. Der frühere Schalker Profi Lewis Holtby wird vorerst für ein Jahr ausgeliehen und soll von jetzt an das Spiel der Hanseaten lenken. © dpa

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