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Flüchtet Sané vor Mané? Bayern-Star angeblich bei Real Madrid angeboten

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Von: Marius Epp

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Leroy Sane hadert.
Leroy Sané: Wird er zum Leidtragenden der Bayern-Einkaufstour im Sommer? © Laszlo Balogh/dpa

Sadio Mané ist da, Serge Gnabry verlängert wohl. Wird es jetzt eng für Leroy Sané? Sein Berater bot ihn laut einem Bericht in Spanien an.

München - Die Zeit von Leroy Sané beim FC Bayern gleicht einer Achterbahnfahrt - es geht ständig auf und ab. Nach seiner schweren Verletzung brauchte der Flügelflitzer lange, um wirklich in München Fuß zu fassen. Es folgte eine überragende Hinrunde unter Julian Nagelsmann, in der Rückrunde ging es mit der Form wieder bergab.

Um seinen Stammplatz muss der 26-Jährige in der kommenden Saison besonders hart kämpfen. Mit Sadio Mané wurde ein Weltklasse-Linksaußen verpflichtet, der senegalesische Königstransfer wird aus der Startelf erst einmal nicht wegzudenken sein.

Leroy Aziz Sané
Geboren: 11. Januar 1996 (Alter: 26 Jahre), Essen
Verein: FC Bayern München
Marktwert: 60 Millionen Euro
Berater: LIAN Sports Group

Leroy Sané sieht hartem Konkurrenzkampf beim FC Bayern entgegen

Bei Serge Gnabry deutet nach einer monatelangen Hängepartie vieles auf eine Vertragsverlängerung hin. Und dann wäre da noch Kingsley Coman, der in der vergangenen Saison der konstanteste Flügelspieler in Nagelsmanns Elf war. Auf der Position hinter der Spitze, wo sich Sané auch wohlfühlt, erheben Thomas Müller und Jamal Musiala zurecht große Ansprüche. Will Sané spielen, muss er sich im Vergleich zur Rückrunde enorm steigern und sein bestes Niveau abrufen.

Angeblich haben sich ähnliche Gedanken bei der Berateragentur des Nationalspielers „LIAN Sports“ breit gemacht. Zumindest berichten spanische Medien von Gesprächen mit Real Madrid. Die Marca bestätigte einen Bericht des Portals Defensa Central, laut dem die Sané-Beratung ihren Schützling bei den Königlichen angeboten habe.

FC Bayern: Sané könnte vom Lewandowski-Abgang profitieren

Das Gespräch sei im Rahmen des Transfers von Luka Jovic von Real Madrid zur AC Florenz zustande gekommen. Der serbische Stürmer steht bei der selben Agentur wie Sané unter Vertrag. Allerdings hat Real Madrid laut dem Bericht kein Interesse, sich um den Linksfuß zu bemühen. Man wolle lieber die eigenen Spieler entwickeln.

Momentan gibt es keinerlei Anzeichen dafür, dass Sané mit einem Abgang liebäugelt. Bei anderen Top-Klubs vorfühlen gehört wohl zum Fußballgeschäft. Eine Entwicklung könnte ihm zugute kommen: Wenn Robert Lewandowski die Bayern verlässt (wonach es aktuell aussieht), könnte der variable Mané auch im Sturmzentrum auflaufen. Einen adäquaten Ersatz für die polnische Tormaschine gibt der Transfermarkt aktuell nicht her. Oder doch? Einige etablierte Torjäger sind derzeit vereinslos. (epp)

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