„Höhen und Tiefen“

Mehrere Bayern-Spieler genervt vom Superstürmer? Neue Details zum Lewandowski-Abschied in München

Einst gemeinsam für den FC Bayern: Robert Lewandowski (li.) und Leroy Sané.
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Einst gemeinsam für den FC Bayern: Robert Lewandowski (li.) und Leroy Sané.

Robert Lewandowski verlässt den FC Bayern. Laut einem Bericht soll es zuletzt Unstimmigkeiten mit einzelnen Mitspielern gegeben haben.

München - Thomas Müller verabschiedete Robert Lewandowski schon mal, da hat der Superstürmer noch gar nicht beim FC Barcelona unterschrieben. „Alles Gute für deine Zukunft! 8 besondere Jahre, viele Tore, viele Trophäen, Höhen und Tiefen, aber immer Respekt und ein echter Siegergeist!!“, schrieb die Identifikationsfigur des FC Bayern bei Instagram. Und postete eine Bildmontage von sich und dem polnischen Nationalspieler dazu.

Robert Lewandowski: Torjäger verlässt den FC Bayern München

Allzu groß war dessen Identifikation mit dem deutschen Bundesliga-Rekordmeister am Ende dagegen nicht mehr. Der 33-Jährige wollte nur noch weg. Aus der Fußball-Bundesliga. Und aus der Säbener Straße in München. „Sie wollten mir nicht bis zum Ende zuhören. Etwas ist in mir gestorben. Und das lässt sich nicht überwinden. Ich will mehr Emotionen in meinem Leben“, wurde Lewandowski von onet Sport aus dem Podcast „WojewódzkiKędzierski“ Anfang Juni zitiert: „Selbst wenn sie professionell sein wollen, können sie es nicht wiedergutmachen.“

Laut einem Bericht hatte nicht nur Lewandowski nicht mehr so richtig Lust auf die Bayern, sondern mancher Münchner Spieler hatte offenbar keine Lust mehr auf dessen Launen. Mehr noch: Wie Sport1 berichtet, sollen einzelne Spieler regelrecht genervt vom egoistischen Verhalten des Stürmers gewesen sein. Dazu zählte demnach etwa Leroy Sané. So habe sich Sané darüber beschwert, dass ihn Lewandowski nicht mehr so oft angespielt habe.

Im Video: Julian Nagelsmann spricht über den Abgang von Robert Lewandowski

Überliefert ist ein kleiner Disput auf dem Platz vom 30. April beim 1:3 bei Mainz 05. Es war eine schwache Leistung der Münchner an diesem Tag, Diskussionsbedarf gab es genügend. Lewandowski egoistisch? In der vergangenen Bundesliga-Saison erzielte er immerhin 35 Tore, allein sieben in den letzten neun Spielen. Mit der Chefetage waren die Fronten dennoch verhärtet.

Oliver Kahn begründet die Trennung des FC Bayern von Robert Lewandowski

Vorstandschef Oliver Kahn meinte im Gespräch mit der Bild: „Was ist das Beste für den FC Bayern, für den Verein, die Mannschaft und die Fans? Vor diesem Hintergrund bewerte ich die Dinge, das ist meine Aufgabe.“ Offensichtlich erfüllte der Torjäger mit seinem ausdrücklichen Wechselwunsch dieses Kriterium nicht mehr. (pm)

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