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Weihnachtsfeier: Was Rummenigge sagte

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Karl-Heinz Rummenigge (Archivfoto) © Getty

München - Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat bei der Weihnachtsfeier auf "ein ereignisreiches Jahr mit Höhen und Tiefen" zurückgeblickt.

Einen Zauberer wie auf der Weihnachtsfeier brauchen die Bayern für den Gewinn ihres 23. Meistertitels wohl nicht. Schließlich stellt der Halbzeit-Vorsprung von neun Punkten in der Historie der Fußball-Bundesliga eine Titelgarantie dar. Die zwei eingebüßten Zähler beim 1:1 (0:1) gegen Borussia Mönchengladbach konnten die Stimmung beim gemütlichen Zusammensein am Samstagabend darum auch nicht trüben. „Wir können total gelassen und sehr, sehr zufrieden in die Winterpause gehen“, resümierte Präsident Uli Hoeneß stolz: „Wenn wir so konsequent arbeiten, wie das jetzt der Fall war, werden wir unsere Ziele erreichen.“

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge blickte in seiner Festrede auf „ein ereignisreiches Jahr mit Höhen und Tiefen“ zurück. Man habe aus der Vorsaison die „richtigen Lehren“ gezogen, nun gelte es 2013 „konzentriert und fokussiert“ zu bleiben. Im Mai will man wieder mit tausenden Fans auf dem Münchner Rathausbalkon feiern. Hoeneß äußerte lediglich einen Weihnachtswunsch: „Dass es so bleibt, wie's ist!“

Nach der Feier, die ohne den erkrankten Trainer Jupp Heynckes und den am Auge verletzten Spanier Javi Martínez stattfand, konnten die Spieler lange ausschlafen - am Sonntag war trainingsfrei. Vor dem „verdienten Weihnachtsurlaub“ (Rummenigge) müssen Ribéry und Co. aber am Dienstag noch einen letzten Auftrag erledigen. Im Achtelfinale des DFB-Pokals kommt es zum raschen Wiedersehen mit dem FC Augsburg, bei dem man gerade erst in der Liga mit 2:0 gewinnen konnte.

„Wir wollen das letzte Spiel des Jahres unbedingt gewinnen“, erklärte der Schweizer Xherdan Shaqiri, der gegen Gladbach sein erstes Bundesligator erzielte. Auch 40-Millionen-Mann Martínez, der am Freitagabend bei einem Zweikampf mit dem Gladbacher Martin Stranzl eine Quetschung des Augapfels sowie eine leichte Verletzung der Hornhaut erlitten hatte, soll wieder einsatzfähig sein.

Nur ein wenig wurmte es die Münchner Bestmarken-Jäger, dass sie mit 42 Zählern den eigenen Hinrundenrekord von 44 Punkten aus der Saison 2005/06 unter Felix Magath nicht wiederholen konnten. Wichtiger aber sei der große Vorsprung auf die Verfolger, meinte Manuel Neuer: „Man kann einfach die Tabelle für sich sprechen lassen.“ Der Nationaltorwart bewertete das 1:1 im Klassiker gegen Gladbach aber auch als kleinen Warnschuss: „Wir dürfen nicht die Füße hochlegen. Wir haben eine schwere Rückrunde vor uns.“

Deutschlands Nummer 1 bekam gegen Gladbach nur einen Schuss aufs Tor - und der war drin. Der Handelfmeter von Thorben Marx war erst Gegentor Nummer sieben, womit die Bayern die Hinrunden-Bestmarke des VfB Stuttgart von 2003 egalisieren konnten.

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Vorne scheiterten die Bayern beim Heim-Finale 2012 vor allem an einem Mann, Torwart Marc-André ter Stegen. „Er war fantastisch“, schwärmte sein Trainer Lucien Favre. „Weltklasse“, urteilte auch Rummenigge. „Es gab viel zu tun“, sagte der Jung-Nationalspieler lässig. Das erste Leistungstief in seiner noch jungen Karriere hat ter Stegen spätestens im letzten Spiel des Jahres überwunden. „Gerade zum Ende wurde es für mich immer besser und besser“, meinte er.

Insgesamt hat die Borussia nach dem schwerwiegenden Verlust der Leistungsträger Marco Reus, Roman Neustädter und Dante mit einem starken Endspurt noch die Kurve gekriegt. „Wir haben am Ende immer mehr Punkte gesammelt und uns rangekämpft“, betonte ter Stegen. Die internationalen Startplätze sind wieder in Reichweite. „Mit einem Punkt in München können wir gut leben“, frohlockte Favre.

dpa

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