"Kann nicht richtig sein"

Weltfußballer: Breitner ledert gegen FIFA und Messi

München - Dass Manuel Neuer nicht Weltfußballer 2014 geworden ist, kann FCB-Markenbotschafter Paul Breitner überhaupt nicht verstehen. Er schlägt der FIFA eine Änderung der Statuten vor.

Paul Breitner ist ein Mann der klaren Worte. Daher hat der Markenbotschafter des FC Bayern auch deutlich die Wahl von Cristiano Ronaldo zum Weltfußballer 2014 kommentiert. Breitner kann nicht verstehen, dass Bayern-Torwart Manuel Neuer nur auf Platz drei bei der Abstimmung gelandet ist.

Breitner: "Kann nicht die richtige Entscheidung sein"

In einer Talkshow des österreichischen Privatfernsehsenders Servus TV sagte Breitner zynisch: "Das kann für mich nicht die richtige Entscheidung sein. Und deshalb, glaube ich, ist es an der Zeit bei der FIFA einen Antrag zu stellen, nämlich dass wir weggehen davon einen Torwart als Fußballspieler zu bezeichnen, sondern wir sollten ihn in Zukunft Fußballergänzungsspieler nennen. Weil ein Torwart anscheinend kein Fußballspieler ist."

Breitner schätzt vor allem die Leistungen Neuers bei der WM 2014 in Brasilien so hoch und wegweisend ein, dass es für den Ballon d'Or hätte reichen müssen. "Was erwarten wir von jeder Weltmeisterschaft? Wir erwarten Erkenntnisse, wo geht der Fußball hin. Kein Spieler, kein Feldspieler, hat so die Zukunft einer Position geprägt der nächsten Jahre wie Manuel Neuer", findet der Welt- und Europameister.

Breitseite gegen Messi

Auch Lionel Messi bekommt sein Fett weg. Der Barca-Star, der im vergangenen Jahr oft mit Verletzungen zu kämpfen hatte und keinen Titel gewinnen konnte, belegte hauchdünn vor Neuer Platz 2 bei der Endabstimmung. Für Breitner ein Unding: "Lionel Messi hätte bei diesen letzten Drei überhaupt nichts zu suchen gehabt."

Doch Breitner findet auch lobende Worte für Weltfußballer Ronaldo. Dessen Ehrgeiz und Leistungsbereitschaft seien geradezu einzigartig, findet der 64-Jährige. "In den letzten Jahrzehnten gab es kaum einen Spieler bei Real Madrid, der wohlgemerkt in seiner Mannschaft so geliebt, so angesehen, ja fast schon vergöttert wurde wie Cristiano Ronaldo", so Breitner und erklärt auch, warum: "Er ist nicht der Sunnyboy, nicht das Fotomodel. Er ist nicht der, der nur seine Muskeln zeigt. Er ist der, der für diese Muskeln arbeitet wie ein Tier. Er ist der, der am meisten und intensivsten trainiert. Die anderen sind schon irgendwo in der Disko, er trainiert immer noch.“

Rubriklistenbild: © Servus TV

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