Neuer Trainerjob in Graz

Wildert Heiko Vogel jetzt bei den kleinen Bayern?

Heiko Vogel übernimmt ab dem 1. Januar Sturm Graz. Foto: sampics

Ab dem 1. Januar steht Heiko Vogel wieder auf dem Trainingsplatz. Der ehemalige Trainer des FC Bayern II geht mit vollem Elan an die neue Aufgabe heran und spricht auch über seine Zeit an der Säbener Straße.

Knapp neun Monate nach seinem Rücktritt bei den kleinen Bayern ist Heiko Vogel wieder zurück im Fußball-Geschäft. Der 42-Jährige übernimmt vom neuen österreichischen Nationaltrainer Franco Foda zum Jahreswechsel das Traineramt bei Sturm Graz. Das Team aus der Steiermark ist einziger Konkurrent von Brause-Klub Red Bull Salzburg im Kampf um die Meisterschaft. 

Um den Serienmeister nach vier Titeln in Folge abzulösen, könnten auch Verstärkungen vom FC Bayern II bald eine Rolle spielen. "Ich möchte es nicht ausschließen", sagte Vogel bei seiner Vorstellung in der Steiermark am Mittwoch gegenüber kleinezeitung.at. Grundsätzlich möchte er sein Glück mit österreichischen Spielern versuchen, wenn diese gut genug sind. "Ich denke, dass der Fokus ganz klar auf den Jungs hier liegt. Wenn man glaubt, diese jungen Spieler hier nicht adäquat zu finden, dann kann man vielleicht ein bisschen weiter schauen. 

Ganz ohne alte Bekannte von der Säbener Straße muss er allerdings nicht auskommen. Vor der Saison wechselte bereits Neu-Nationalspieler Patrick Puchegger von der FCB-Reserve zurück in die Heimat. Außerdem kann er auch weiterhin auf seinen Assistenten Patrick Dippel bauen. "Er ist mein engster Vertrauter. Ich habe ihn bei Bayern kennen und schätzen gelernt", sagt er über den ehemaligen Chefanalytiker des Junior Teams, der sich um die Videoanlyse der Gegner kümmern wird. 

Obwohl er lange Zeit als Kandidat für das neue NLZ in der Ingolstädter Straße gehandelt wurde und dann aber nur wenige Wochen später sein Amt bei der U23 zur Verfügung gestellt hat, erinnert sich Vogel gerne an seine Zeit an der Isar: "Für mich war ausschlaggebend, dass ich mich in meiner Arbeit wohlfühle. Bei Bayern habe ich diese Bedingungen vorgefunden. Ich habe Bayern München viel zu verdanken", sagt der gebürtige Pfälzer im Rückblick. 

Diese Dankbarkeit kann er mit etwas Glück den Verantwortlichen im kommenden Jahr vielleicht persönlich übermitteln. Graz ist punktgleich mit Tabellenführer Salzburg und hat elf Zähler Vorsprung auf Rapid Wien. Der Meister und Vize-Meister in Österreich ziehen in die Champions-League-Qualifikation ein und dürfen von der Gruppenphase der Königsklasse träumen. 

Quelle: fussball-vorort.de

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