Gerüchte erhalten neue Nahrung

Begehrter Dauerbrenner: Will der FCB Gonzalo Castro?

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Robust und ballsicher: Castro (l.) spielt derzeit stark.

München - Seit vergangenem Sommer halten sich die Gerüchte, die Bayern wären am Leverkusener Mittelfeldspieler Gonzalo Castro interessiert. Jetzt - kurz vor dem DFB-Pokal-Viertelfinale erhalten sie neue Nahrung.

Dieses eine Spiel, an das dieser Tage viel erinnert wurde, hat Gonzalo Castro natürlich miterlebt. Wie sollte es auch anders sein? Der Mittelfeldspieler ist seit 16 Jahren bei Bayer Leverkusen, also war er zwangsläufig dabei, als der Werksklub den FC Bayern im Pokal-Viertelfinale 2009 mit 4:2 bezwang. Als damals 21-Jähriger stand er sogar in der Startelf des Teams, das von Bruno Labaddia trainiert wurde. Sechs Jahre später fühlt er sich in Leverkusen immer noch wohl. Die Frage vor seinem 18. Duell mit den Bayern aber ist: Wie lange noch?

„Wir werden uns in nächster Zeit in Ruhe zusammensetzen“, sagte der Leverkusener Sportdirektor Rudi Völler im Interview mit der „tz“ zur Personalie Castro. Schon seit vergangenem Sommer halten sich die Gerüchte, dass der Double-Sieger aus München am fünfmaligen Nationalspieler interessiert sei. Pep Guardiola blockte entsprechende Fragen gestern vehement ab, Völler aber ist sich im Klaren, „dass wir immer mal wieder gute Spieler verlieren“. Zwar sehe er Bayer nicht unbedingt als Ausbildungsverein, „aber so funktioniert dieser Kreislauf eben. Durch die hohe Ablöse können wir neue Spieler kaufen.“

Auf zwölf Millionen Euro soll die Ausstiegsklausel des eigentlich noch bis 2016 an Leverkusen gebundenen Castros beziffert sein. Leverkusen hofft darauf, ihn halten zu können, habe „einen guten Draht zu Gonzalo“ und sieht „das Ganze sehr gelassen“ (Völler). Man müsse aber „erstmal abwarten“, wie der Spieler selbst plane.

Es ist kein Geheimnis, dass die Bayern derzeit versuchen, sich für die Zukunft aufzustellen. Castro, der dem Technischen Direktor Michael Reschke aus Leverkusener Zeiten bestens bekannt ist, ist variabel einsetzbar, kann als Rechtsverteidiger und Sechser genauso gut spielen wie im zentralen Mittelfeld. Beim 4:0 gegen Hamburg war er am Wochenende zum ersten Mal in seiner Karriere an vier Toren beteiligt. Und Völler sagt: „Er ist ein Spieler, aus dem wir immer versuchen, mehr rauszukitzeln, weil ich weiß, was er kann.“ Die Begehrlichkeiten der Bayern werden sicher nicht nachlassen. Im Gegenteil.

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