"Vielleicht verstehen wir uns"

Nächster Hoeneß-Erzrivale will Fehde beenden

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Willi Lemke will seine jahrelange Feindschaft zu Uli Hoeneß beenden.

Bremen - Werder Bremens Aufsichtsratsmitglied Willi Lemke will die jahrzehntelange Privatfehde mit seinem Erzrivalen Uli Hoeneß beenden.

 „Ja, ich würde Uli Hoeneß die Hand reichen“, sagte der 68-Jährige im Interview mit dem kicker (Montag-Ausgabe): „Wir sind beide nicht mehr 25, da sind die Jahre gezählt. Ich glaube, dass er sehr viel gelernt hat aus dem, was mit ihm passiert ist. Und vielleicht verstehen wir uns dann irgendwann ja doch.“

In seiner Zeit als Manager von Werder Bremen (1981 bis 1999) hatte sich Lemke zahlreiche öffentliche Wortgefechte mit seinem Kollegen von Bayern München geliefert. Noch vor drei Jahren hatte der 68-Jährige erklärt, er habe „keine Lust, mich zu versöhnen“, weil ihn „kein Mensch der Welt über drei Jahrzehnte so niedergemacht“ habe wie der seit dem vergangenen Jahr wegen Steuerhinterziehung inhaftierte Hoeneß.

Die Zeit bei Werder wird für den UN-Sonderberater für Sport, der im vergangenen Jahr von Marco Bode als Aufsichtsratschef abgelöst wurde, wohl in zwei Jahren enden. „Dann bin ich 70. Ich gehe momentan davon aus, dass ich nicht wieder kandidiere“, erklärte Lemke.

Lemke ist nicht der erste Intimus von Hoeneß, der eine jahrelange Fehde beenden will. Auch Christoph Daum hatte sich zuletzt mehr als positiv über seinen ehemaligen Lieblingsfeind geäußert.

SID

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