Wird Dzeko bei Bayern wieder ein Thema?

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April 2010: Edin Dzeko (3.v.r.) beim Shoppen auf der Maximilianstraße

München/Manchester - Der FC Bayern sucht einen Stürmer für den Sommer. Jetzt ist ein altes Gerücht um Edin Dzeko neu aufgeflammt. Was ist wirklich dran? tz-online hakte nach.

Stürmer Nummer 1 ist derzeit unantastbar beim FC Bayern: Mario Gomez traf gegen den FC Basel gleich vierfach und ist gefeierter Held. Doch wie sieht es hinter Gomez aus? Ivica Olic' Zukunft ist unklar, und Nils Petersen ließ sein Talent bisher höchstens aufblitzen. Ganz klar: Die Roten brauchen einen neuen Mann für die vorderste Reihe. Und zwar nicht irgendeinen. Uli Hoeneß hatte nicht weniger als eine "Sturm-Bombe" angekündigt.

Einblicke in den Bayern-Mannschaftsbus - und wer neben wem sitzt

Einblicke in den Bayern-Mannschaftsbus - und wer neben wem sitzt

Neue Spieler, neue Sitzordnung: Neuzugänge wie Dante (l.) haben natürlich auch die Plätze im Mannschaftsbus durcheinandergewirbelt. © MAN
Von den "alten" Spielern hat allerdings keiner seinen Sitz getauscht. Wir zeigen, wer wo sitzt © MAN
Die Sitzordnung folgt später im Verlauf dieser Fotostrecke. Hier schon mal einen ersten Einblick ins Innenleben - auch dazu mehr später © Getty
Dieser Mann ist nicht der Busfahrer - sondern Uli Hoeneß © Getty
Und er ist auch nicht der Busfahrer - auch wenn er's manchmal zu sein glaubt. Im Dubai-Trainingslager 2009 kaperte Franck Ribéry den Bus, zerstörte zwei Hotelschilder und rollte über den Bordstein. © M.I.S.
Aber sie ist die Busfahrerin © Getty
Und sie hat auch noch einen Kollegen © Getty
Ihre Namen: Sandra König und Michael Lauerbach © Getty
Für ein Foto lassen sie auch mal Uli Hoeneß ans Steuer © Getty
Der Mannschaftsbus in der Außenansicht. © MAN
Der Bus ging 2008 in Betrieb. © MAN
Die Lackierung hat sich seitdem oft geändert. © MAN
Aber am Innenleben hat sich seitdem nicht viel getan © Getty
Aber die Spieler haben sich selbstverständlich geändert. © Getty
Wer sitzt wo? Diese Frage beantworten wir später in dieser Fotostrecke © Getty
Zunächst noch ein Streifzug durch das Innere des Busses © Getty
In der Küche bekommen die Stars kleine Snacks. Die Bayern-Spieler verbringen viel Zeit im Bus. Weite Strecken fährt der Bus allerdings ohne "Besatzung" - dann fliegen die Profis und werden vor Ort vom Bus empfangen, etwa in den Trainingslagern © Getty
Wir verraten Ihnen die aktuelle Sitzordnung der Saison 2012/2013. Wer sitzt in dieser Spielzeit wo? tz-online liegt eine Grafik mit den Plätzen und den Namen der Profis vor. Angegeben sind die Reihen in der Folge aus Sicht von vorn durch die Frontscheibe © M.I.S.
Ganz vorne sitzen die Trainer - mit dem Blick auf die Straße © Getty
In der 1. Reihe links (die Seiten sind jeweils von vorn bei Blick durch die Frontseite angegeben) am Fenster: Peter Hermann (Co-Trainer) © Getty
In der 1. Reihe links am Flur: Jupp Heynckes - er kann sich somit mit seinem Assistenten über die Taktik unterhalten © Getty
In der 1. Reihe rechts am Flur: Matthias Sammer (auf seinem Platz saß vorher Christian Nerlinger) © dpa
In der 1. Reihe rechts am Fenster: Toni Tapalovic (r.), Torwarttrainer © M.I.S.
Es folgt wieder eine Reihe (leicht versetzt) mit je vier Spielern links und rechts, die sich einen Tisch teilen © Getty
2. Reihe links am Fenster (mit Holger Badstuber als Gegenüber am Vierer-Tisch): Javi Martinez (sein Platz war vorher komplett frei) © sampics
2. Reihe links am Gang (mit Mitchell Weiser als Gegenüber am Vierer-Tisch): Emre Can © Getty
3. Reihe links am Fenster (mit Javi Martinez als Gegenüber am Vierer-Tisch): Holger Badstuber © Getty
3. Reihe links am Gang (mit Emre Can als Gegenüber am Vierer-Tisch): Mitchell Weiser © Getty
2. Reihe rechts am Gang (mit David Alaba als Gegenüber am Vierer-Tisch): Xherdan Shaqiri © Getty
2. Reihe rechts am Fenster (mit Franck Ribéry als Gegenüber am Vierer-Tisch): Diego Contento © Getty
3. Reihe rechts am Gang (mit Xherdan Shaqiri als Gegenüber am Vierer-Tisch): David Alaba © Getty
3. Reihe rechts am Fenster (und mit Diego Contento als Gegenüber am Vierer-Tisch): Franck Ribéry - er sitzt damit übrigens neben seinem Kumpel David Alaba. Es dürfte auch ein bisschen so was wie der Spaßvogel-Tisch sein, Ribéry, Alaba und Shaqiri sind um keinen Jux verlegen. © Getty
Es folgen noch hintereinander zwei Zweierreihen - hinten im Bus sind zudem noch Küche und WC untergebracht © Getty
4. Reihe links am Fenster: Rafinha © Getty
4. Reihe links am Gang: Dante (auf dem ehemaligen Platz von Nils Petersen) - damit sitzen die Brasilianer Rafinha und Dante beisammen © Getty
4. Reihe rechts am Gang: Patrick Weihrauch (sein Platz war vorher noch nicht fest vergeben) © Getty
4. Reihe rechts am Fenster: Daniel van Buyten © Getty
In der 5. Reihe am Gang: Jerome Boateng © Getty
In der 5. Reihe am Fenster: Luiz Gustavo © Getty
Somit hat Jerome Boateng den idealen Platz an der kleinen Kaffeebar - er muss nur nach hinten greifen, um einen Keks zu ergreifen © Getty
6. Reihe links am Fenster (mit Manuel Neuer als Gegenüber am Vierer-Tisch): Thomas Müller © Getty
6. Reihe links am Gang: Claudio Pizarro (mit Philipp Lahm als Gegenüber), sein Platz war vorher nicht fest vergeben © Getty
7. Reihe links am Fenster (mit Thomas Müller als Gegenüber am Vierer-Tisch): Manuel Neuer © Getty
7. Reihe links am Gang (mit Claudio Pizarro als Gegenüber am Vierer-Tisch): Philipp Lahm © Getty
6. Reihe rechts am Gang (mit Anatoli Timoschtschuk als Gegenüber am Vierer-Tisch): Tom Starke - seinen Platz besetzte vorher Danijel Pranjic © Getty
6. Reihe rechts am Fenster (mit Anatoli Timoschtschuk als Gegenüber am Vierer-Tisch): Arjen Robben © Getty
7. Reihe rechts am Fenster (mit Arjen Robben als Gegenüber): Anatoli Timoschtschuk © Getty
7. Reihe rechts am Gang (mit Tom Starke als Gegenüber am Vierer-Tisch): Mario Mandzikic - seinen Platz hatte vorher Landsmann Ivica Olic inne © Getty
8. Reihe links am Fenster: Toni Kroos © Getty
8. Reihe links am Flur: Hermann Gerland - der Co-Trainer sitzt neben Toni Kroos. Ob es Absicht war, noch einen Trainer als "Aufpasser" hinten zu den Spielern zu setzen? © Getty
9. Reihe links am Fenster: Bastian Schweinsteiger © Getty
9. Reihe links am Gang: Mario Gomez - die beiden Leistungsträger Schweinsteiger und Gomez sitzen nebeneinander, und im Fall der Fälle haben sie's nicht weit zur Toilette. Und zur Küche auch nicht. © Getty
Weiterhin gute Fahrt! © Getty

Und nun kommt Edin Dzeko ins Spiel. Vor dessen Wechsel zu Manchester City im Januar 2011 für angeblich 25 Millionen Euro waren die Bayern höchst interessiert am Bosnier. Der Angreifer zeigte sich im Dress der Citizens zunächst stark, erzielte auch in der laufenden Saison 13 Ligatore in 24 Partien. Doch inzwischen findet er sich plötzlich auf der Bank wieder.

Englische Medien spekuliereren bereits über einen Abschied im Sommer. Als neue Arbeitgeber werden Inter Mailand und Juventus Turin gehandelt. Laut der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung sei auch das Interesse des FC Bayern angeblich nie erloschen. Wird etwa Dzeko die "Sturm-Bombe"?

tz-online hakte bei seinem Berater nach. "Ich denke, dass Edin in Manchester zum momentanen Zeitpunkt sehr gut aufgehoben ist", beschwichtigt Lars Mrosko. "Er will spielen, regelmäßig spielen. Ich glaube, dass Edin sich nur mit Manchester beschäftigt." Doch der Berater sagt auch: "Bayern ist immer interessant, auch für Edin. Aber ich glaube, dass es momentan nur Gerüchte sind. Es war immer Interesse da, von mehreren Vereinen. Ich denke, dass die Klubs, die ihn mal auf dem Zettel hatten, jetzt auch die Situation verfolgen."

Edin Dzeko shoppt in München

Edin Dzeko shoppt in München

Edin Dzeko wurde im April beim Shoppen auf der Münchner Maximilianstraße gesichtet. Schaut er sich schon mal seine neue Heimat an? Angeblich war der Besuch rein privat. © Kurzendörfer
Edin Dzeko wurde im April beim Shoppen auf der Münchner Maximilianstraße gesichtet. Schaut er sich schon mal seine neue Heimat an? Angeblich war der Besuch rein privat. © Kurzendörfer
Edin Dzeko wurde im April beim Shoppen auf der Münchner Maximilianstraße gesichtet. Schaut er sich schon mal seine neue Heimat an? Angeblich war der Besuch rein privat. © Kurzendörfer
Edin Dzeko wurde im April beim Shoppen auf der Münchner Maximilianstraße gesichtet. Schaut er sich schon mal seine neue Heimat an? Angeblich war der Besuch rein privat. © Kurzendörfer
Edin Dzeko wurde im April beim Shoppen auf der Münchner Maximilianstraße gesichtet. Schaut er sich schon mal seine neue Heimat an? Angeblich war der Besuch rein privat. © Kurzendörfer
Edin Dzeko wurde im April beim Shoppen auf der Münchner Maximilianstraße gesichtet. Schaut er sich schon mal seine neue Heimat an? Angeblich war der Besuch rein privat. © Kurzendörfer
Edin Dzeko wurde im April beim Shoppen auf der Münchner Maximilianstraße gesichtet. Schaut er sich schon mal seine neue Heimat an? Angeblich war der Besuch rein privat. © Kurzendörfer
Edin Dzeko wurde im April beim Shoppen auf der Münchner Maximilianstraße gesichtet. Schaut er sich schon mal seine neue Heimat an? Angeblich war der Besuch rein privat. © Kurzendörfer
Edin Dzeko wurde im April beim Shoppen auf der Münchner Maximilianstraße gesichtet. Schaut er sich schon mal seine neue Heimat an? Angeblich war der Besuch rein privat. © Kurzendörfer
Edin Dzeko wurde im April beim Shoppen auf der Münchner Maximilianstraße gesichtet. Schaut er sich schon mal seine neue Heimat an? Angeblich war der Besuch rein privat. © Kurzendörfer

Der 25-jährige Stürmer mag München, schaute etwa im April 2010 einfach mal zum Shoppen auf der Maximilianstraße vorbei (siehe Fotostrecke oben). Kontakt gebe es derzeit noch keinen zwischen der Dzeko-Partei und den Bayern, so Mrosko. Aber der könnte ja noch kommen. Sollten die Bayern Ernst machen, müssten sie aber tief in die Tasche greifen. ManCity erwies sich schon beim Wechsel von Jerome Boateng nach München als harter Verhandler. "Es ist alles eine Frage des Geldes", erklärt Berater Mrosko. "Ich weiß nicht, ob Manchester City ihn gehen lassen will. Die Bayern haben natürlich Geld, aber die Frage ist: Was will Manchester City haben? Aber die Frage stellt sich gerade nicht, damit müssen wir uns zum momentanen Zeitpunkt nicht beschäftigen. Manchester hat eine ganze Menge Geld ausgegeben, er wird nicht so kostengünstig sein."

Dzekos Vertrag bei den Hellblauen läuft bis Sommer 2015. Insofern ist es verständlich, dass er zunächst versucht, seinen Platz im Team zurückzuerkämpfen und Sergio Agüero oder Mario Balotelli auf die Bank zu verdrängen. Berater Mrosko: "Edin konzentriert sich im Moment voll auf Manchester City und darauf, Meister zu werden und dazu etwas beizutragen. Alles andere steht in den Sternen."

Armin Linder

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