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"Sein Name muss auf der FCB-Agenda stehen“

Wird Jogi Löw Nachfolger von Pep Guardiola?

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Ein Mann für die Bayern? Wenn es nach Lothar Matthäus geht, könnte Weltmeister-Trainer Joachim Löw Nachfolger von Pep Guardiola werden.

München - 2016 läuft der Vertrag von Pep Guardiola beim FC Bayern aus. Ob er verlängert, ist ungewiss. Ex-Bayer Lothar Matthäus sieht auch Jogi Löw als möglichen Nachfolger des Spaniers.

Noch herrscht Ruhe auf den Trainerstühlen der europäischen Topklubs, spätestens in anderthalb Jahren könnte das aber schon ganz anders aussehen. Bei den meisten Startrainern laufen die Verträge im Sommer 2016 aus, auch das Arbeitspapier von Pep Guardiola findet dann sein Ende. Ob der Spanier beim FC Bayern verlängert? Es steht in den Sternen!

„Ich fühle mich sehr wohl“, sagte Pep am Montag. „Es gibt keine Pläne, kurzfristig nach Barcelona zurückzukehren.“ Mehr nicht! Bekenntnisse zu seinem Arbeitgeber über 2016 hinaus ist er bis dato schuldig geblieben. Für den Rekordmeister heißt das: Er muss einen Plan B in der Hinterhand haben und den Markt nach potenziellen Nachfolgern sondieren. Die Auswahl an internationalen Top-Trainern ist gerade ab 2016 nicht klein. Carlo Ancelottis Kontrakt bei Real Madrid endet dann, auch Jogi Löw wäre nach der EM in Frankreich zu haben. Geht es nach Ex-Bayer Lothar Matthäus, allesamt Personalien, mit denen sich die Chefetage an der Säbener Straße befassen muss.

„Der Spanier ist wie seine Vorgänger Jupp Heynckes und Louis van Gaal ein Alpha-Tier, der internationale Erfolge vorzuweisen hat“, sagt Matthäus in Sport Bild. „Ein vergleichbarer Trainer findet sich in der Bundesliga nicht. Selbst im Ausland sehe ich nur zwei Namen, die dieses Profil erfüllen: José Mourinho (Chelsea, d.Red.) und Carlo Ancelotti wären für den FC Bayern wohl die Top-Kandidaten, sollten sie 2016 auf dem Markt sein.“ Fakt ist: Auch bei den Königlichen befasst man sich – vor allem nach den Resultaten zuletzt – schon jetzt mit Ancelottis Nachfolger. Und einen Wechsel an die Isar hält Matthäus ebenfalls nicht für abwegig. „Der FC Bayern ist längst in wirtschaftliche Sphären vorgestoßen, um sich Trainer der Kategorie Mourinho und Ancelotti leisten zu können“, sagt der Ex-Bayer und Weltmeister von 1990. Und weiter: „Umgekehrt hat die Bundesliga inzwischen an Anziehungskraft gewonnen, um internationale Trainer-Stars zu locken. Guardiola selbst ist dafür das beste Beispiel.“

Doch damit nicht genug. Da wäre noch ein weiterer Kandidat, der für das Amt an der Säbener Straße ab 2016 infrage käme: Bundestrainer Jogi Löw. 2016 endet sein Vertrag mit dem DFB, was ihn laut Matthäus durchaus auf die Liste potenzieller Pep-Nachfolger beim FCB bringen dürfte. „Falls Jogi Löw nach der EM 2016 eine neue Herausforderung sucht, muss sein Name auf der Agenda des FC Bayern stehen“, so der 53-Jährige. „Der FC Bayern könnte sich allerdings viel Arbeit ersparen. Wenn es gelingt, Pep Guardiola trotz aller Verlockungen über 2016 hinaus zu binden.“ Es kommt allein auf den Spanier an. Er ist die erste Option, so haben es die Bayern-Bosse um Karl-Heinz Rummenigge stets betont. Doch der 44-Jährige lässt sich nicht in die Karten blicken. Das tat er schon bei Barça nicht. Auch dort ließ er zweimal alle zappeln – um am Ende doch zu verlängern. Allerdings jeweils nur für ein Jahr.

lop

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