Südkoreaner bekommt Sonderlob vom Bayern-Boss

Rummenigge: „Es sind fünf Klubs, die Interesse an Jeong haben“

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Wooyeong Jeong könnte im Sommer den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen und den FC Bayern verlassen. 

Karl-Heinz Rummenigge bestätigt das Interesse verschiedener Vereine an Wooyeong Jeong. Wie es mit dem 19-jährigen Senkrechtstarter weitergeht, will der FC Bayern erst im Sommer entscheiden. 

Am vergangenen Wochenende stand Wooyeong Jeong wieder im Kader der Profis, eingesetzt wurde er beim 6:0-Kantersieg gegen den VfL Wolfsburg allerdings nicht. Am Sonntag war der Offensivspieler dafür bei den kleinen Bayern über 90 Minuten auf dem Platz, doch auch der südkoreanische Wirbelwind konnte die erste Niederlage des Regionalliga-Tabellenführers in Bayreuth nicht verhindern. 

Auch wenn er bei den Profis der Roten bisher nur sporadisch zum Einsatz kommt, hat der 19-Jährige in seinen 14 Monaten in München schon einiges erreicht. „Er hat eine gute Entwicklung, ist fleißig, ein höflicher, sympathischer Bursche, der sehr normal tickt“, adelt Karl-Heinz Rummenigge den Flügelflitzer im Interview mit der AZ

Entscheidung über Jeongs Zukunft im Sommer

In bisher 26 Spielen im Trikot der Roten hat Jeong 13 Treffer erzielt. Wie der Vorstandsvorsitzende bestätigt, ist nicht nur der FSV Mainz 05 hinter dem Junioren-Nationalspieler her. „Ich glaube, es sind fünf Klubs, die Interesse an Woo haben. Wir werden im Sommer entscheiden, wie wir weiter mit ihm umgehen. Wichtig ist jetzt, dass er eine schöne Entwicklung genommen hat, er hat Einsätze in der Bundesliga und Champions League bekommen“, sagt der 63-Jährige. 

Rummenigge bekräftigt noch einmal, dass die Roten junge Spieler verleihen oder nur mit Rückkauf-Option ziehen lassen wollen. „Ich halte das, was wir früher gemacht haben, etwa bei Markus Babbel, Philipp Lahm, Toni Kroos oder David Alaba immer noch für die beste Philosophie. Bei einer Leihe oder einem Verkauf mit Rückkauf-Option können die jungen Spieler sich am besten entwickeln.“ 

Der 95-fache Nationalspieler hat außerdem eine genaue Vorstellung, wie die jungen Talente am Campus zu gestanden Profis reifen können. „Wir müssen darauf achten, dass wir die jungen Spieler nicht zu viel pampern, die müssen sich auch als Persönlichkeit entwickeln und man darf ihnen nicht zu viel abnehmen“, fordert Rummenigge. Auch das Abschneiden der einzelnen Teams im Jugendbereich genießt an der Säbener Straße nicht mehr die allerhöchste Priorität: „Wir schielen immer nur mit einem Auge auf die Tabelle - und mit beiden auf die Ausbildung der Spieler. Die Ausbildung ist das entscheidende Kriterium.“ 

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