So sieht der Spanier das Duell gegen Juve

Xabi Alonso: "Da müssen Sie den Boss fragen"

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Xabi Alonso

München - Im Hinspiel saß Xabi Alonso auf der Bank, im Rückspiel gegen Juve könnte er wieder die Strippen im Bayern-Mittelfeld ziehen. Seine Eindrücke vor dem Spiel schildert der Spanier im Interview:

Señor Alonso, was erwarten Sie vom Rückspiel gegen Juve?

Alonso: Es wird eng. Wir kennen Juventus, sie waren die vergangenen Jahre über Meister in Italien und standen letztes Jahr im CL-Finale. Es wird nicht einfach werden, sie zu schlagen. Wir haben sie im Hinspiel gesehen, daher müssen wir jetzt bereit sein für ein großes Spiel am Mittwoch.

Bayern ist aber auch sehr gut drauf.

Alonso: Wenn wir auf Topniveau sind, können wir jeden schlagen. In der Champions League sind am Ende die Teams am besten, die auch weiterkommen. Ich hoffe, dass wir uns mit den Besten im Viertelfinale messen können. Erst geht es gegen Juventus, und da müssen wir alles reinlegen, andernfalls könnte es doch nochmal eng werden.

Es ist Ihr zweites Jahr unter Pep Guardiola. Was macht ihn als Trainer aus.

Alonso: Das ist nicht nur eine Sache, sondern eine Menge. Er zerbricht sich ständig den Kopf darüber, wie er die Mannschaft noch besser machen kann, und zwar nicht unbedingt auf die konventionelle Art und Weise. Er geht das auf die unterschiedlichste Art und Weise an, bringt neue Ideen mit. Das Gute ist, dass er versucht, sich bereits vor dem Spiel einen Plan zurechtzulegen und die Spielweise des Gegners damit zu antizipieren. Wir haben einen Plan A und Plan B, und je nachdem, was im Spiel passiert, können wir hin und her wechseln. Durch dieses Wissen, was im Spiel passieren kann, macht er uns die Aufgabe um vieles einfacher.

Davon scheint auch Joshua Kimmich zu profitieren. Hat Sie seine Entwicklung in den letzten Spielen überrascht?

Alonso: Er ist dabei, der Mascherano von Bayern zu werden. Er spielt so gut als Innenverteidiger und hat auch die Qualitäten dafür. Er ist immer konzentriert, ist stark am Ball, legt schnell Wege zurück, was für unseren Stil auch von Vorteil ist – insgesamt ist das eine überragende Sache für die Mannschaft.

Es fällt auch auf, dass die Außenverteidiger immer mehr ins Mittelfeld rücken.

Alonso: Das stimmt, sie sind nicht mehr die klassischen Außenverteidiger. Aber all das passiert aus gutem Grund.

Und aus welchem?

Alonso: Da müssen Sie schon den Boss fragen.

Aufgezeichnet von: lop

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