1. tz
  2. Sport
  3. FC Bayern

Alonso im Abschiedsinterview: „Innerlich gab es Tränen“

Erstellt:

Von: José Carlos Menzel López

Kommentare

Alonso bei der Weißbierdusche: ein Teil des FC Bayern…
Alonso bei der Weißbierdusche: ein Teil des FC Bayern… © AFP

Nicht nur Philipp Lahm ging am Samstag und verabschiedete sich vom FC Bayern – auch Xabi Alonso nahm seinen Abschied. Das Abschieds-Interview.

Señor Alonso, wie haben Sie Ihr letztes Spiel erlebt?

Alonso: Es war eine Mischung von allem. Der Fußball überrascht einen bis zur letzten Sekunde mit Gefühlen, die man so noch nicht kannte. Ich konnte es genießen. Alles. Und bin sehr zufrieden, dass ich meine Zeit als Fußballer auf diese Art abschließen konnte.

Gab es Tränen?

Alonso: Innerlich auf jeden Fall. Mir ist alles Mögliche durch den Kopf geschossen. Und ich habe während meiner Karriere schon viele Dinge erlebt, aber Derartiges habe ich noch nie gefühlt. Da mischen sich Emotionen wie Nostalgie, Melancholie und Trauer mit Regungen wie Freude und der Möglichkeit, meinen Abschied auf diese Weise genießen zu können. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich es ausdrücken soll.

Wie war es, nach dem Spiel mit Ihren Kindern auf dem Rasen zu spielen?

Alonso: Wunderschön! Diese Erinnerungen werden sich für immer in unser Gedächtnis brennen. Ich erinnere mich noch, wie ich als kleiner Junge mit meinem Vater gespielt habe. Und daran werden sich meine Kinder auch erinnern.

Was bewahren Sie sich von München?

Alonso: Eine Menge Erfahrungen. Und viele Menschen. Wie bei den anderen Klubs, für die ich spielen durfte, traf ich auch hier auf Menschen, die repräsentativ für Bayern stehen. Das habe ich vom ersten Moment an wahrgenommen und gespürt, dass ich von diesen Menschen viel erhalten würde, wenn ich Ihnen auch etwas gebe. Und genau das behalte ich.

Hat die Bundesliga Ihre Erwartungen erfüllt?

Alonso: Auf jeden Fall, und zwar nicht nur die Bundesliga, sondern auch der FC Bayern. Als Außenstehende machen wir uns immer ein Bild von einem Klub, ihn richtig fühlen kannst du aber erst, wenn du drin bist und ihn lebst. Deswegen fühle ich mich auch heute als Teil des FC Bayern.

Aufgezeichnet: lop

Auch interessant

Kommentare