Rote Karte zum 100.

Alonsos enttäuschendes Jubiläum

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Xabi Alonso hatte nach der gelb-roten Karte erst einmal nichts mehr zu sagen.

Lwiw - Xabi Alonso war während der Hinrunde DER Fixpunkt im Spiel des FC Bayern. Nach der Winterpause kommt er aber nicht mehr richtig in die Spur. Vorläufiger Höhepunkt: Die rote Karte bei Donezk.

Xabi Alonso verließ wortlos das Stadion. Es brauchte keine Worte, um den Gemütszustand des Spaniers nach dem Platzverweis in seinem 100. Champions-League-Spiel einzuschätzen. „Er ist Vollprofi. Er ist ein bisschen traurig. Aber manchmal braucht man auch nur zwei, drei Blickkontakte und weiß, es geht immer weiter im Fußball“, bemerkte Sportvorstand Matthias Sammer unbesorgt.

Die Gelb-Rote Karte für Xabi Alonso nach einem Foul am Brasilianer Alex Teixeira in der 65. Minute bewerteten die Münchner kollektiv als überzogen. Im Achtelfinal-Rückspiel gegen Schachtjor Donezk wird der Spanier gesperrt fehlen. Wie groß dieser Verlust aktuell für den FC Bayern ist, ist eine der heiß diskutierten Fragen.

Pep Guardiola hob den Status seines Landsmannes in Lwiw schon damit hervor, dass er Xabi Alonso nach einer Muskelverhärtung sofort wieder als Fixpunkt vor die Abwehr stellte. Kapitän Bastian Schweinsteiger musste die von ihm ebenfalls bevorzugte Position wieder verlassen. Als Mittelfeld-Duo harmonieren die Routiniers aber noch nicht.

Xabi Alonso kommt nach der Winterpause nicht in Tritt. „Er ist ein bisschen ein Spiegelbild. Der eine ist schon ein bisschen weiter als der andere“, erklärte Sammer: „Er hat ordentlich gespielt.“ Das Problem: Ordentlich ist für den FC Bayern auf Dauer zu wenig.

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dpa

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