Schweizer unzufrieden

Shaqiri nörgelt: "Hätte gerne mehr Einsatzzeit"

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Unzufrieden: Xherdan Shaqiri.

München - Xherdan Shaqiri hat sich erneut über seine begrenzten Einsatzzeiten beim FC Bayern geäußert. Der Schweizer macht noch einmal deutlich, dass er mehr spielen möchte.

Bayern-Star Xherdan Shaqiri hat sich erneut unzufrieden über seine Rolle beim FC Bayern geäußert. "Ich muss die Entscheidung des Vereins akzeptieren", sagt der Schweizer in der "Sport Bild" zum Wechsel-Verbot des Klubs. Juventus Turin, der FC Liverpool und Atlético Madrid wollten den Schweizer Nationalspieler im Sommer verpflichten, doch Bayern legte bereits vor der WM sein Veto gegen einen Wechsel des "Kraftwürfels" ein. "Shaqiri ist ein wichtiger Spieler für die Zukunft", sagte Sportdirektor Matthias Sammer damals. Ein Indiz, dass Shaqiri mit dieser Aussage nicht besonders glücklich war, folgte damals unmittelbar darauf: "Ich lebe in der Gegenwart - und nicht in der Zukunft", nörgelte der Spieler bei Twitter.

In der laufenden Saison kam der 22-Jährige in den beiden Liga-Spielen insgesamt 119 Minuten zum Einsatz. Im DFB-Pokal spielte er 55 Minuten, im Supercup gegen Borussia Dortmund kam er über die gesamte Spielzeit zum Einsatz. "Es ist nicht leicht zu überzeugen, wenn man von der Bank kommt und nur kurz spielt", sagt Shaqiri. "Ich hätte gerne mehr Einsatzzeiten, mehr Minuten."

Bruder und Berater Erdin Shaqiri meint: "Wir haben das Signal bekommen, dass der Verein auf Xherdan setzt. Wenn der FC Bayern sieht, dass der Spieler nicht genügend Einsatzzeiten bekommt, wird man eine Lösung finden. Das war auch bei anderen Spielern so."

Für das nächste Spiel gegen den VfB Stuttgart am kommenden Samstag steht die Rückkehr von Franck Ribéry in die Startelf bevor. Schlechte Aussichten also für Shaqiri ...

Es sieht daher sehr danach aus, dass das Thema Shaqiri den FC Bayern die gesamte Vorrunde über beschäftigen wird. Es könnte aber auch sein, dass der Spieler von sportlicher Seite bald einen deutlichen Hinweis bekommt, sich nicht mehr über seine sportliche Situation in der Öffentlichkeit zu äußern.

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