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Der Defensivkünstler über einen neuen Vertrag und die Champions League

Zé Roberto "Ich bin in der Form meines Lebens"

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Zé Roberto träumt vom Gewinn der Champions League.

Dubai - Stramme Minusgrade in Deutschland – da ist jeder Brasilianer froh, wenn er das Weite suchen kann.

Das Problem an der Sache: Irgendwann müssen sie alle zurück… „Leider bleiben wir nur zehn Tage in Dubai. Hier hat man mehr Lust zu trainieren, als bei minus zehn Grad in Deutschland“, meint Zé Roberto.

Und die Qualen eines Trainingslagers? Kein Problem für den Routinier. „Ich bin in der Form meines Lebens – und das habe ich Jürgen Klinsmann zu verdanken. Ich habe bei ihm mehr Freiheiten als früher unter Ottmar Hitzfeld“, sagt Zé. Und das tut ihm richtig gut. So optimistisch ist der Defensivkünstler, dass er sogar an den ganz großen Coup glaubt: „Ich träume von der Champions League!“ Beziehungsweise vom Sieg in der Königsklasse. Und was kommt dann – eine neue Unterschrift beim Rekordmeister? Zé: „Über einen neuen Vertrag habe ich in den letzten Wochen nicht nachgedacht, weil es in diesem Jahr ein ganz besonderes Weihnachten für mich war: das erste ohne meinen verstorbenen Vater.“

Gesten, Rangeleien und ein Löwe: Der FC Bayern trainiert in Dubai

Gesten, Rangeleien und ein Löwe: Der FC Bayern trainiert in Dubai © 
Manager Uli Hoeneß wie im Urlaub. "Sein" FC Bayern München bereitet sich bis zum 13. Januar in einem Trainingslager am persischen Golf auf die Rückrunde der Bundesliga vor. © dpa
Luca Toni auf dem Trainingsplatz. Ohne irgendeine Geste geht das natürlich nicht. © dpa
Franck Ribery kann ohne Schuhe wohl nicht mehr stehen. © dpa
Die Skyline von Dubai. Und ein paar Spieler des FC Bayern München davor. © dpa
Marsch, marsch: Gefolgt von Miroslav Klose führt Trainer Jürgen Klinsmann die Spieler des FCB auf den Trainingsplatz. © dpa
Vor den Wolkenkratzern von Dubai rangeln sich die Spieler Andreas Ottl, Christian Lell, Michael Rensing, Daniel van Buyten und Hamit Altintop (v.l.n.r.). © dpa
Manager Uli Hoeneß (l.) und Trainer Jürgen Klinsmann scheinen guter Dinge zu sein. © dpa
Beim Auftakt-Training in Dubai mit dabei: der bis Mitte März von Los Angeles Galaxy ausgeliehene Amerikaner Landon Donovan (l). © dpa
Zufriedenheit im Gesicht von Jürgen Klinsmann. © dpa
Einheimische Schaulustige verfolgen das Training des FCB. Luca Toni natürlich nicht ohne Geste - diesmal mehr im Gesicht. © dpa
Luca Toni am Boden. © dpa
Jürgen Klinsmann ohne Worte. © dpa
Andreas Ottl, Philipp Lahm und Miroslav Klose (v.l.n.r.) verlassen am Samstag in Dubai den Mannschaftsbus. © dpa
Andreas Ottl (l.) und Mark van Bommel. © dpa
Auch Luca Toni fährt gern Bus. Sieht man ihm nur nicht so an. © dpa
Die Mannschaft ist über Nacht nach Dubai geflogen. © dpa
Uli Hoeneß ein bisschen gelätschert von der Reise. © dpa
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Nicht nur der FCB, auch der HSV weilt gerade am persischen Golf. Der Stürmer Ivica Olic zieht sich am Sonntag in Dubai sein Trikot aus - darf man das in den Vereinigten Arabischen Emiraten überhaupt? Jedenfalls wechselt Olic zur Saison 2009/2010 zum FC Bayern München. © dpa
Franck Ribery, Bastian Schweinsteiger, Daniel van Buyten und Luca Toni vom FC Bayern München halten einen jungen weißen Löwen im Arm. Nach dem Training erhielten einige Spieler die Möglichkeit, den Privatzoo des Scheiches Hamdan zu besuchen und dabei auch junge wilde Tiere zu streicheln. © dpa
Luca und Löwe - putzig. © dpa
Franck Ribéry lächelt, der Löwe eher nicht. © dpa
Der eine verzückt Fußball-Liebhaber, der andere Tierfreunde. © dpa

Jetzt aber hat Zé den Kopf wieder frei und konzentriert sich voll auf den Sport. „Wir wollen Meister werden, das ist klar“, kündigt er an – und ist damit auf einer Wellenlänge mit Manager Uli Hoeneß. Der sieht seinen Verein mit Trainer Jürgen Klinsmann auf dem richtigen Weg. Man habe sich zunächst sortieren müssen, erzählt er: „Wenn man am Anfang in das Leistungszentrum gekommen ist, war das wie in einem Bienenschwarm. Jetzt ist das eine Oase der Ruhe und Zufriedenheit.“ Auch Klinsmann habe trotz allen Engagements und aller Vehemenz inzwischen verinnerlicht, „dass man nicht alles 100 Prozent analysieren kann. Er kann auch mal Fünfe gerade sein lassen. Er wollte Rom in zwei Monaten erbauen, aber das ging nicht.“

Hoeneß denkt auch an die Champions League und glaubt an sein Team. Ob die Mannschaft schon den Geist von 2001 besitzen würde, konnte Hoeneß nicht beantworten: „So ein Geist entwickelt sich nicht in Dubai, sondern bei den Schlachten auf dem Platz.“ Deshalb wollte er sich auch mit Prognosen nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen. „Ich hoffe sehr, dass wir das Viertelfinale erreichen. Wir dürfen Lissabon nicht auf die leichte Schulter nehmen. Danach warten nur noch Granaten. Das wird eine Frage der Tagesform“, erklärte der Manager und fügte an: „Aber eines ist klar: Ich traue unserer Mannschaft an einem guten Tag zu, dass sie jeden schlagen kann.“ Frag nach bei Zé Roberto – und der kann sich laut Hoeneß bis April mit einer Verlängerung Zeit lassen.

mv

Sporting Lissabon: Die "Löwen" aus Portugal im Porträt

Sporting Lissabon: Die "Löwen" aus Portugal im Porträt © 
Der FC Bayern trifft im Achtelfinale der Champions League auf Sporting Lissabon. “Das ist kein unangenehmes Los. Eine Mannschaft, gegen die wir schon gespielt haben, eine Mannschaft, mit der wir uns positiv auseinandergesetzt haben", sagt FCB-Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge. tz-online stellt Ihnen die Portugiesen (im Bild Moutinho, l., und Romagnoli) vor. © dpa
Sporting gehört neben Benfica Lissabon und dem FC Porto zu den großen Traditionsklubs in Portugal. Die Grün-Weißen gewannen bisher 18 nationale Meisterschaften und wurden 15 Mal portugiesischer Pokalsieger. Größter internationaler Erfolg war der Gewinn des Europapokals der Pokalsieger im Jahr 1964. © dpa
Sporting (im Bild Leandro Romagnoli) wird in Portugal unter dem Namen Sporting Clube de Portugal aufgeführt, oft wird jedoch die Abkürzung SCP verwendet. Nach dem Wappentier im Vereinslogo wird Sporting auch oft als die Löwen (port. Leões) bezeichnet - eine bessere Motivationshilfe für die Bayern kann es da ja kaum geben. © dpa
Trainiert wird Sporting von Paulo Bento. Der 39-Jährige beendete seine Spieler-Karriere 2004 bei Sporting, arbeitete dann als Jugendtrainer und wurde in der Saison 2005/2006 zum Chefcoach befördert. © dpa
Stars der Mannschaft sind neben Joao Moutinho beispielsweise der 22-jährige Mittelfeldspieler Yannick Diallo... © dpa
... oder auch die beiden Angreifer Derlei (im Vordergrund) und Liedson. © dpa
Der Russe Marat Izmailov beackert die rechte Mittelfeldseite der Portugiesen. © dpa
Sporting gilt als herausragende Talentschmiede. So entstammen beispielsweise Spieler wie Paulo Futre, Luis Figo, Ricardo Quaresma oder Nani (Bild) aus der Jugendabteilung Sportings. © dpa
Schließlich erlernte auch Europas Fußballer des Jahres 2008, Cristiano Ronaldo (Manchester United), das Fußball-ABC bei den "Löwen. © dpa
Sporting hält den Rekord für den höchsten Europapokal-Sieg in der Geschichte: Im Jahre 1964 besiegte Sporting APOEL Nikosia aus Zypern mit 16:1. Im selben Spiel erzielte Mascarenhas sechs Tore, gleichbedeutend mit dem Rekord der meisten Tore in einem Spiel eines europäischen Wettbewerbs. © dpa
In der Champions-League-Vorrunde wurde Sporting in der Gruppe C Zweiter hinter dem FC Barcelona. Während Sporting (im Bild Miguel Veloso mit seinem ehemaligen Teamkollegen Nani) Gegner wie Schachtjor Donezk und FC Basel klar beherrschte, setzte es gegen Barca zwei deftige Niederlagen (13 und 2:5) © dpa
Sporting (im Bild Miguel Veloso) ist nach dem FC Barcelona bezogen auf gewonnene Titel und Pokale die erfolgreichste Sportmannschaft in Europa. © dpa
Seine Heimspiele trägt Sporting im Estadio José Alvalade aus. Jenes Stadion, in dem der Deutsche Fußball einen seiner bittersten Momente erlebte: Bei der EM 2004 in Portugal verlor Deutschland gegen Tschechiens B-Elf mit 1:2 und schied aus dem Turnier aus. © dpa
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Sporting (im Bild Leandro Romagnoli) gehört mit 100.000 Mitgliedern zu den größten Vereinen Europas. © dpa
Auch ehemalige Bundesliga-Stars wie Krassimir Balakov (Bild) oder Andrzej Juskowiak spielten einmal für Sporting, allerdings schon in den frühen 90er Jahren. © dpa
Sportings gelten als heißblütig... © dpa
... aber friedlich. © dpa
In europäischen Wettbewerben gab es das Duell zwischen dem FC Bayern und Sporting erst einmal (im Bild Claudio Pizarro und Anderson Polga). © dpa
In Champions-League-Vorrunde der Saison 2006/2007 gewannen die Münchner in Lissabon mit 1:0 (Tor: Schweinsteiger), das Rückspiel in der Allianz Arena endete torlos. © dpa
Schon damals versuchten es die Portugiesen mehr mit Kunst (Nani gegen Ottl)... © dpa
... doch die Bayern behielten in der Gruppenphase die Nase vorn. © dpa
Und das, obwohl es auch Oliver Kahn damals akrobatisch probierte. © dpa
Die Bayern gehen als Favorit ins Achtelfinale (Hinspiel am 24./25. Februar - Rückspiel am 10./11. März). Ein Weiterkommen dürfte drin sein. © dpa

Quelle: tz

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