Laut Bericht

Zukunft beim FC Bayern: Pep Guardiola hat Deadline bis Oktober

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Pep Guardiola hat laut einem Bericht bis Oktober Zeit, um eine Entscheidung über seine Zukunft beim FC Bayern München zu treffen.

München - Verlängert Trainer Pep Guardiola seinen Vertrag beim FC Bayern? Laut einem Bericht soll bis Oktober eine Entscheidung fallen.

Pep Guardiola und seine Zukunft beim FC Bayern: Die Trainerfrage sorgt weiter für Unruhe. Kaum eine Pressekonferenz vergeht, in der der Spanier (pardon: Katalane. Er ist ja ein vehementer Befürworter der Unabhängigkeit.) zu dem Thema befragt wird. Auch wenn er mittlerweile ziemlich genervt reagiert. So auch vor wenigen Tagen bei einer Pressekonferenz vor dem Supercup. Bei einer Pressekonferenz vor dem Turnier erklärte Guardiola "das erste und letzte mal", es sei noch keine Entscheidung gefallen. Im ZDF-Sportstudio blockte er dann nach dem Spiel komplett ab: "Nächste Frage bitte." Für zusätzliche Unruhe sorgen Medienberichte, die das Interesse anderer Vereine an Pep Guardiola vermelden. Manchester City soll ihn locken und eine Rekordsumme von 140 Millionen Euro bieten. Damit nicht genug: Jüngst brachte auch Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke den früheren BVB-Coach Jürgen Klopp als möglichen Bayern-Trainer ins Gespräch. "Jürgen Klopp ist für jeden Topverein ein Kandidat. Klopp und Bayern, das würde zu 100 Prozent gut gehen", sagte Watzke der "Rheinischen Post". 

Nach all der Unruhe scheint zumindest festzustehen bis wann Pep Guardiola sich endlich für oder gegen den FC Bayern entscheiden will oder muss. "Bis Oktober soll eine Entscheidung fallen, heißt es jetzt", schreibt "Sport Bild"-Chefredakteur Alfred Draxler in seiner "Bild"-Kolumne "Nachgehakt". Allerdings hält Draxler diesen Zeitpunkt für viel zu spät: "Ich denke, es ist Eile geboten, wenn die Saisonziele nicht in Gefahr geraten sollen…"

"Sport Bild"-Chefredakteur fragt: Ist Pep Guardiola "nur noch eine lahme Ente"?

Der "Sport Bild"-Chefredakteur stellt die Frage, ob Pep Guardiola "nur noch eine lahme Ente" sei. In der Politik bezeichnet man so einen Staatsmann, dessen Amtszeit fast schon abgelaufen ist und der als handlungsunfähig gilt. Und eine Handlungsunfähigkeit macht Draxler auch im Hinblick auf Pep Guardiola aus. "Er redet kryptisch ('Ich bin nicht komplett davon überzeugt, ob es das Richtige für den Verein ist, zu verlängern'). Er fuhrwerkt am Spielfeldrand noch wilder herum als sonst. Ein Mann, der ganz offensichtlich nicht im Reinen mit sich selbst ist." Für den FC Bayern sei dies eine große Gefahr. Denn: "Nach jedem schlechten Spiel und bei jedem Problem wird die Frage nach der Vertragsverlängerung ein öffentliches Thema werden. "

Die Bosse des FC Bayern haben sich gedanklich auch schon auf eine Zukunft ohne Pep Guardiola eingestellt. Während der Chinareise sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, es wäre kein Weltuntergang, wenn Guardiola nicht bleiben würde. Sportdirektor Matthias Sammer ruderte zwar zurück: Der Tonfall des Vereins sei keine "Abkehr von Pep", trotzdem würde der Verein auch ohne Pep Guardiola "weiteratmen".

Ist Pep Guardiola nicht mehr unantastbar?

"Sport Bild"-Chefredakteur Draxler sieht bereits die Autorität von Pep Guardiola zerbröckeln. Das macht er an den Aussagen von Mario Götze fest. In einem Interview nach dem Spiel des FC Bayern gegen den AC Mailand am Dienstag vermied er ein Bekenntnis zu seinem Verein.

Zwar ruderte er später zurück. Aber ein Fragezeichen bleibt, wenn ein Mario Götze, der ansonsten für belanglose Floskeln aus dem Baukasten des Interview-Trainings bekannt ist, auf einmal Kante zeigt und sagt: "Es wird sich herausstellen, ob der Trainer häufiger mit mir spricht. Alles Weitere wird man sehen" Auch für Alfred Draxler scheint offensichtlich, "dass die Götze-Berater offensichtlich bereit sind, schärfere Geschütze aufzufahren. Und dass Trainer Pep Guardiola nicht mehr unantastbar ist, was in den ersten beiden Jahren unvorstellbar gewesen wäre." Die Trainerfrage wird offenbar schon vor Saisonstart zu einem Problem für den FC Bayern. Sollte Pep Guardiola tatsächlich eine Deadline bis Oktober bekommen haben, dann könnte die aktuelle Unruhe noch zwei Monate anhalten.

fro

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