FCB-Boss Rummenigge optimistisch

Gespräche mit Pep stehen an: "Haben ein schönes Pfund"

+
Karl-Heinz Rummenigge (l.) und Pep Guardiola auf der Wiesn. Geht es nach dem Bayern-Boss, bleibt der Katalane noch länger FCB-Trainer.

München - Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge glaubt an eine langfristige Zukunft mit Trainer Pep Guardiola beim FC Bayern.

„Ich bin da optimistisch“, sagte der Bayern-Boss in der Bild-Zeitung zu den anstehenden Gesprächen über eine Verlängerung des auslaufenden Vertrages des Katalanen.

„Wir haben ein schönes Pfund auf dem Tisch liegen, das man nicht einfach beiseiteschieben kann: eine erstklassige Mannschaft, einen fantastischen Klub, ein tolles Stadion und eine wunderschöne Stadt“, führte Rummenigge Argumente für den FC Bayern auf. Er kündigte für die „nächsten Wochen ein seriöses Gespräch“ mit Guardiola an, „dann wird man weitersehen“. Der 44 Jahre alte Guardiola kam 2013 nach München und steht dort bis 2016 unter Vertrag.

Rummenigge wiederholte seine Aussage, wonach Weltmeister Thomas Müller unverkäuflich sei. „Er bleibt. Egal, was geboten wird. Es gibt keinen Preis, bei dem ich ins Nachdenken komme“, sagte er: „Messi gehört zu Barcelona, Rooney gehört zu ManU und Müller gehört zu Bayern - so muss das auch bleiben.“ Es gebe bessere Techniker und schnellere Spieler, „aber es gibt keinen zweiten Thomas Müller auf dieser Welt. Er ist für uns extrem wertvoll. Er steht für das Mia san mia“.

Zu seinem 60. Geburtstag am Freitag wünscht sich Rummenigge weiterhin „sportlichen Erfolg verbunden mit seriösem Wirtschaften. Und ich würde gerne noch einmal die Champions League gewinnen. Mit Pep Guardiola.“ Eine Verbandskarriere schloss er aus: „Ich bin kein Politiker.“

Großes Interview mit Karl-Heinz Rummenigge

SID

auch interessant

Meistgelesen

Sammer froh über Trennung - Spitze gegen Hoeneß
Sammer froh über Trennung - Spitze gegen Hoeneß
Hackenberg über Bayern: „Die sprechen alle Deutsch!“
Hackenberg über Bayern: „Die sprechen alle Deutsch!“
Badstuber nach Schalke? Daran hakt es noch
Badstuber nach Schalke? Daran hakt es noch
Systemfrage nervt Müller: „Lasst doch die Kirche im Dorf“
Systemfrage nervt Müller: „Lasst doch die Kirche im Dorf“

Kommentare