Bayern-Sportvorstand schwärmt

Sammer von zwei Profis "extrem beeindruckt"

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Sportvorstand Matthias Sammer ist von der Leistung zweier Bayern-Profis besonders beeindruckt.

Hamburg - Sportvorstand Matthias Sammer zeigt sich beeindruckt von zwei Bayern-Profis. Die anstehende USA-Reise sieht er als Chance für den gesamten deutschen Fußball.

Mit einer beeindruckenden Leistung hat der FC Bayern den Telekom Cup gewonnen. Besonders Neuzugang Robert Lewandowski glänzte mit zwei Toren, aber auch Franck Ribéry befindet sich in einer bestechenden Frühform.

Damit es nicht zu übermäßigem Lob kommt, tritt Sportvorstand Matthias Sammer wie gewohnt als Mahner auf und beschwichtigt gegenüber Pressevertretern am Rande des Vorbereitungsturniers in Hamburg: "Es bleibt dabei, dass wir darauf achten müssen, dass die kurze Vorbereitungszeit - auch für die, die jetzt schon voll dabei sind - uns vorsichtig bleiben lässt. Wir müssen behutsam mit unseren Spielern umgehen" warnt der 46-Jährige und ergänzt: "Der Blick auf die Realität schärft die Sinne. Wir brauchen zum jetzigen Zeitpunkt nicht die extreme Euphorie, wissen aber, dass wir gut und hart gearbeitet haben bisher. Das ist auch für die Zukunft das Credo. Der Sieg beim Telekom Cup muss uns Selbstbewusstsein geben, sollte uns aber nicht die Sensibilität nehmen."

Die gute Leistung seiner Spieler beeindruckt den Sportvorstand dennoch, neben Lewandowski und Ribéry hebt er zwei Spieler hervor die ihm besonders imponiert haben: "Sebastian Rode und Holger Badstuber. Der eine war fünf Monate verletzt, der andere knapp zwei Jahre. Deren Leistungen finde ich viel bemerkenswerter. Das hat mich extrem beeindruckt."

Jetzt geht der Blick beim FC Bayern in Richtung USA-Tour die am Mittwoch startet. Dabei soll neben der Vermarktung des FC Bayern auch der sportliche Aspekt nicht aus dem Auge verloren werden. Das Ziel ist, "dass wir das, was wir hier angefangen haben, dort auch konsequent weiterführen. Und dass wir alles andere, was wir ansonsten für uns und für die Lage zu erledigen haben, professionell abwickeln", gibt Sammer vor.

Dass der FC Bayern die Reisestrapazen auf sich nimmt, soll sich in der verbesserten internationalen Vermarktung zeigen. Von dieser kann aus Sicht des Sportdirektors die ganze Bundesliga profitieren: "Ich weiß jetzt nicht, wer zuletzt in China gewesen ist. Aber wir gehen natürlich für den FC Bayern in die USA. Aber eben auch für den deutschen Fußball. Denn davon profitiert die ganze Liga. Ich will nicht erwarten, dass uns dafür jeder auf die Schultern klopft. Aber was internationale Vermarktung, die Fernsehrechte oder gewisse Werbekonstellationen betrifft, profitieren wir alle davon. Und dann teilen wir schön brüderlich", stellt der 46-Jährige in Aussicht.

mzl

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