Pesic: "Das macht mich stolz"

FCB schlägt Alba Berlin im zweiten Playoff-Halbfinale

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Berlins Jamel McLean (r.) und Münchens Nihad Djedovic kämpfen um den Ball.

München - Meister FC Bayern München hat im Playoff-Halbfinale der Basketball-Bundesliga zurückgeschlagen. Gegen Alba Berlin.

Das war sie, die geforderte Reaktion! Am Donnerstagabend gewannen die Basketballer des FC Bayern ihr zweites Playoff-Halbfinale gegen Alba Berlin daheim mit 85:73 (46:37) – und revanchierten sich bei den Hauptstädtern für die bittere 55:81-Niederlage in Spiel eins.

Vor 6700 Zuschauern war Kapitän Bryce Taylor (14 Punkte) bester Werfer der Münchner im ausverkauften Audi Dome. Für die Gäste war Jamel McLean (16) am erfolgreichsten. Dank des Sieges gleicht der FCBB die Serie zum 1:1 aus. „Die wichtigste Erkenntnis des Spiels ist, dass wir allen gezeigt haben, dass wir nicht aufgegeben haben“, sagte FCBB-Chefcoach Svetislav Pesic anschließend. „Das macht mich stolz.“

Dabei hatte es für die Bayern schon vor Tip-off eine Hiobsbotschaft gegeben: Point Guard Heiko Schaffartzik hatte sich eine Wadenverletzung zugezogen und stand seiner Mannschaft in dieser wichtigen Partie nicht zur Verfügung. Wie lange der Spielmacher ausfällt, ist bislang unklar.

„Wir wollen eine Reaktion zeigen“, hatte Pesic nach dem desaströsen Berlin-Auftritt gesagt. Und seine Schützlinge nahmen sich die Worte zu Herzen, starteten angriffslustig. Doch auch die Berliner hatten große Ambitionen: Sie wollten die Vorentscheidung. So entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, mit dem 25:19 für die Münchner nach zehn Minuten.

Robben als Glücksbringer: Bayern Baskets besiegen Alba

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Im zweiten Viertel legten die Hausherren zunächst nach. Vor den Augen von FCB-Präsident Karl Hopfner, FCB-Sportvorstand Matthias Sammer und Bayern-Star Arjen Robben (samt Sohn) bauten Taylor und seine Kollegen ihren Vorsprung auf elf Zähler aus – bis die Berliner einen Gang zulegten. Mit einem 5:0-Lauf zwangen sie Pesic (33:27) zu einer Auszeit. Die verfehlte ihre Wirkung nicht. Besonders Power Forward Paul Zipser erwischte einen tollen Abend, hatte nach zwei Vierteln neun Zähler auf dem Konto, kam bei seinen Freiwürfen (vier) und Field Goals (zwei) im gleichen Zeitraum jeweils auf eine 100-Prozent-Quote. Auch dank Zipser ging’s für die Münchner mit 46:37 in die Halbzeit.

Doch entschieden war damit noch nichts. Die Berliner kamen wacher aus der Kabine, und wie! Während die Bayern drei Zähler für sich verbuchen konnten, machten die Gäste um Trainer Sasa Obradovic ganze 13! Plötzlich war die bayerische Führung weg, es stand 49:50. Und es wurde noch mal richtig spannend (69:65), bis die Sirene die Partie beim 85:73 beendete – und die 6700 Bayern-Anhänger zum Jubeln brachte. Aus FCBB-Sicht hoffentlich nicht zum letzten Mal. Am Sonntag (16 Uhr) müssen die Bayern in der 02 World ran, am 2. Juni (20 Uhr) geht’s in der Best-of-Five-Serie daheim in Spiel vier.

so

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