Zwischenrunde

Eurocup-Duell: Bayern-Baskets deklassieren Bamberg

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Münchens Nihad Djedovic (M) versucht über den gestürzten Bamberger Janis Strelnieks zum Korb zu kommen.

Bamberg - Die Basketballer von Bayern München haben das deutsche Duell in der Eurocup-Zwischenrunde bei den Brose Baskets Bamberg überraschend klar für sich entschieden.

Als die tz Svetislav Pesic am Dienstag, einen Tag vor dem zweiten Eurocup-Spiel seiner FCB-Basketballer gegen Bamberg, zum Interview traf, wirkte der Erfolgstrainer vor allem eines: zuversichtlich! „Ich bin überzeugt, dass wir uns dort dieses Mal anders präsentieren werden, als Anfang Januar in der BBL“, so der Bayern-Trainer bestimmt. Zur Erinnerung: Vor gut zwei Wochen hatten die Münchner eine 63:80-Klatsche hinnehmen müssen…

Der Coach behielt Recht! Dieses Mal triumphierten die Münchner Korbjäger in Bamberg mit 90:52 (46:20). Damit konnten die Roten Riesen ihren zweiten Eurocup-Sieg in Folge feiern, Bamberg steht in der Vierer-Zwischenrunde bei einem Sieg und einer Pleite. Bester Werfer vor 6800 Zuschauern war FCB-Star Nihad Djedovic mit 16 Punkten.

Von Beginn an starteten die Roten dieses Mal durch. Die Münchner Defensive stand bombenfest, kein Durchkommen für die Hausherren in „Freak City“. Während die Bamberger mehr und mehr verzweifelten, trotzten die Münchner ihren Verletzungssorgen (Bo McCalebb, Robin Benzing und Vasilije Micic fehlen weiterhin) und gaben Gas. Die Folge: Ein 22:6-Vorsprung Ende des ersten Viertels. Das Beste daran: Es folgte kein Leistungseinbruch, wie es bisher immer der Fall war. Dusko Savanovic und Co. ackerten weiterhin in der Verteidigung und ernteten die Früchte in der Offensive. Mit einem 46:20-Vorsprung ging es in die Pause.

Und so lief es weiter. Die Bayern blieben bärenstark, während die Bamberger auch nach der Pause keine Mittel fanden. Nur vereinzelt waren die Gastgeber zu überzeugenden Aktionen imstande. Am Rückstand auf die Gäste konnten diese aber kaum etwas ändern (65:41 aus Sicht von Pesic & Co.).

Im vierten Viertel wurde das Ganze noch eindeutiger. Während Bamberg nur noch Fehler machte, blieben die Bayern selbstsicher. Die Roten setzten genau das um, was Trainer Pesic immer von ihnen fordert: Sie zeigten absoluten Einsatz und ackerten in Defensive und Offensive. Zum Vergleich: Während die Gastgeber 40 Prozent ihrer Zwei-Punkte-Würfe trafen, hatten die Bayern eine Quote von 62 Prozent. Und so stand am Ende ein Sieg, der in seiner Klarheit auch eine Botschaft ist…

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Lena Meyer

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