Münchner gewinnen deutlich gegen Oldenburg

FCB-Baskets: Zurück auf der Erfolgsspur

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Konnte zufrieden sein: Sasa Djordjevic

München - Na also, es geht doch! Nach dem Heim-Patzer am vergangenen Freitag gegen Würzburg (76:84) fanden die Bayern-Basketballer am Sonntag die richtige Antwort.

Na also, es geht doch! Nach dem Heim-Patzer am vergangenen Freitag gegen Würzburg (76:84) fanden die Bayern-Basketballer am Sonntag die richtige Antwort. Den Münchnern gelang ein 95:74 (49:28)-Heimerfolg gegen Oldenburg. Topscorer Nihad Djedovic (16 Punkte) & Co. dominierten die gesamte Partie – anders als am Freitag erfolgte kein Leistungseinbruch. „Wir hatten uns heute sehr viel vorgenommen“, sagte Danilo Barthel bei Telekom Sport. „Wir wissen, dass wir am Freitag schlecht gespielt haben. Insofern wollten wir es dieses Mal besser machen und von Anfang an Gas geben.“

Das gelang: Die Münchner starteten hochmotiviert in die Partie. FCB-Coach Djordjevic, der noch am Freitag die kämpferische Einstellung seiner Schützlinge zeitweilig vermisst hatte, gefiel, was er sah. Schnell gelang es FCB-Kapitän Anton Gavel und seinen Kollegen, sich abzusetzen. Dabei verteidigten die Münchner konzentriert, ließen den Gästen aus dem Norden kaum eine Chance. Mit einem eindrucksvollen Stand von 30:8 ging es in die erste Viertelpause.

Jetzt hieß es: Nerven behalten und sich trotz der hohen Führung nicht zu sicher fühlen. Barthel: „Das haben wir aus dem Spiel am Freitag gelernt. Wir haben es dieses Mal nicht schleifen lassen.“ Die Roten blieben stabil, obwohl die Gäste etwas besser zu ihrem Spiel fanden. Die Führung der Münchner blieb weiterhin komfortabel (49:28). „Man sieht einfach, was für ein großartiges Team die Bayern sind“, musste Oldenburgs Bryon Allen zugeben.

Die Gäste kämpften, ihnen war allerdings die Müdigkeit aufgrund des Doppelspieltags anzumerken. „Ihre Rotation war kleiner. Insofern konnten wir von unserer längeren Bank profitieren“, so Barthel. Am Ende fuhren die Münchner einen 95:74-Sieg ein. Beste Voraussetzungen um am Mittwoch (20.30 Uhr) nachzulegen. Dann steht – erneut im Audi Dome – das Eurocup-Duell gegen das litauische Team Lietkabelis Panevezys an.

Lena Meyer

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