Diagnose da: So lange fehlt Müller dem FC Bayern

Diagnose da: So lange fehlt Müller dem FC Bayern

Gegen Bayreuth

Bayern Baskets gewinnen ohne Mühe

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In Bayreuth konnte Bayern-Baskets-Trainer Svetislav Pesic zufrieden sein. 

München - Vier Tage nach dem bitteren Pokal-Aus in Berlin hatten die Bayern Basketballer in Bayreuth alles im Griff. Sie gewannen 83:64 - und zeigten vor allem defensiv eine starke Leistung.

Die Bayern-Basketballer haben sich beim 83:64 in Bayreuth keine Blöße gegeben. Vier Tage nach dem bitteren Pokal-Aus in Berlin hatte der deutsche Meister von Beginn an alles im Griff und lag bereits zur Pause mit 14 Punkten vorne. Vor allem defensiv zeigten die Gäste eine starke Leistung. Bester Werfer bei den Bayern war Dusko Savanovic mit 16 Punkten.

Bereits am Samstag hatte es zahlreiche spektakuläre Spiele gegeben. Beim 116:112 der BG Göttingen gegen die Walter Tigers Tübingen fielen die Bälle fast im Sekundentakt in den Korb. Erst zweimal zuvor hatte es nach Angaben der BBL in einem Ligaspiel mehr Punkte gegeben. Im Kampf um die Playoff-Plätze kamen die Fraport Skyliners Frankfurt zu einem 83:81 nach Verlängerung bei den EWE Baskets Oldenburg.

Am Tabellenende sendeten die Crailsheim Merlins ein Lebenszeichen. Beim Mitteldeutschen BC gewann der Aufsteiger überraschend mit 87:84 und schöpft im Kampf gegen den Abstieg damit neue Hoffnung.

Alba kassiert dritte Niederlage in Folge

ALBA Berlin verliert in der Basketball-Bundesliga weiter an Boden. Der Pokalsieger unterlag am Sonntag bei den MHP Riesen Ludwigsburg überraschend mit 55:67 (36:33) und kassierte die dritte Niederlage in Serie.

Vier Tage nach dem Erfolg im Pokal gegen den deutschen Meister Bayern München fanden die Berliner zu keiner Zeit ihren Rhythmus und wirkten müde. Die Ludwigsburger spielten sehr intensiv und gewannen verdient. Bester Werfer bei den Gastgebern war Kerron Johnson mit 18 Punkten, bei ALBA kam Jamel McLean auf 14 Zähler.

„Katastrophe“, sagte Berlins Nationalspieler Alex King kurz und knapp bei „beko-bbl.tv“. „Wir müssen diese Serie jetzt so schnell wie möglich stoppen, sonst wird es bitter.“

Im dritten Viertel gelangen den Berlinern gerade einmal vier Punkte, insgesamt kamen sie in der ganzen zweiten Halbzeit auf für ihre Verhältnisse mickrige 19 Zähler. „Wenn ALBA heiß läuft, machen sie 100 Punkte. Heute waren es nur 55“, sagte Ludwigsburgs Trainer John Patrick. „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Das war heute ein Herz-Spiel.“

ALBA musste neben der Niederlage noch die Verletzungen von Cliff Hammonds und McLean verkraften. Wie schwer die Blessuren sind und ob beide Leistungsträger am Freitag in der Euroleague beim FC Barcelona wieder zur Verfügung stehen, ist offen.

dpa

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