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Bayern-Baskets gewinnen Topspiel gegen Bamberg

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Von: Lena Meyer

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Bayerns John Bryant (r.) und Sharrod Ford von Bamberg kämpfen um den Ball © dpa

München - Die Bayern-Basketballer haben ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. Gegen Titelverteidiger Bamberg gewannen die Münchner am Ende verdient. Auch Präsident Uli Hoeneß war begeistert.

"In der letzten Saison hätten wir das nicht geschafft“, sagte FCB-Präsident Uli Hoeneß nach dem 84:74 (42:33)-Heimerfolg seiner Basketballer gegen Meister Bamberg. Schließlich bewiesen die Roten Riesen am Sonntag im Audi Dome echte Nervenstärke und setzten sich in einem Krimi zum Ende der Partie souverän gegen die Erfolgsmannschaft aus Franken durch.

„Wir haben Qualität bewiesen“, resümmierte FCB-Coach Svetislav Pesic zufrieden. Topscorer und Matchwinner war Neuzugang Nihad Djedovic mit 14 Punkten. Der Ex-Berlin-Spieler sorgte mit zwei fulminanten Dreiern zum Ende der Partie für die Entscheidung. Bamberg-Coach Chris Fleming meinte anerkennend: „Seine Würfe haben letztendlich den Ausschlag gegeben.“

Auch zu Beginn der Partie demonstrierten die Roten bereits die Klasse ihres Kaders. Die ersten Punkte gehörten dank Center John Bryant den Bayern. Daraufhin gelang es den Münchnern mit einer tollen Offensivarbeit den Bambergern davonzuziehen. Zwischenzeitlich lagen die Hausherren mit 17 Punkten in Front. Und auch in der Defensive war bereits eine Verbesserung im Gegensatz zum ersten Saisonspiel in Bonn zu erkennen (87:82). „Wir haben in den letzten Tagen erneut einen Schritt nach vorn gemacht“, sagte Bryant. „Aber da ist definitiv noch Luft nach oben.“ Coach Pesic lobte: „Heute war viel Enthusiasmus und Kampf in unserem Spiel.“ Mit einem Stand von 42:33 ging es in die Kabine.

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Nach der Pause zogen die Bamberger noch einmal an. Der Vorsprung der Roten schrumpfte immer weiter. Dennoch: „Wir hatten in den letzten zwanzig Minuten keinen Ballverlust. Das ist ein Zeichen von Qualität und guter Konzentration.“ Die Münchner ließen sich trotz starker Bamberger nicht unterkriegen. Ganz zur Freude von Hoeneß, Bastian Schweinsteiger, Matthias Sammer und den restlichen Zuschauern im ausverkauften Audi Domer (6700).

Kurz vor Ende der Partie entwickelte sich dann ein echtes Kopf- an Kopfrennen. „Das war hochklassiger Basketball“, so Hoeneß. „Ich denke, wir haben heute auf jeden Fall den zukünftigen deutschen Meister gesehen.“

Letztendlich gaben zwei Dreier von Djedovic den Ausschlag. Der Meister war geschlagen. „Nihad hat seine große Qualität bewiesen“, meinte Pesic. Der Matchwinner selbst blieb bescheiden. „Ich habe den Korb bei einem Wurf gar nicht gesehen, sondern einfach geworfen“, so der 23-Jährige. „Ich denke, dass in so einem Fall ein harter Kampf während der Partie belohnt wird.“ Trotzdem gibt Djedovic nichts auf das Lob des Trainers. „Es zählt immer nur das nächste Spiel. Und das ist am Mittwoch in Ludwigsburg.“

Lena Meyer

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