Coach Pesic vor dem Spiel gegen Frankfurt

Hundert Prozent reichen nicht...

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FCB-Trainer Svetislav Pesic

München - Zwei Spiele in 52 Stunden! Am Sonntag treffen die Bayern-Basketballer auf Frankfurt, Dienstag folgt das Duell mit Galatasaray Istanbul.

Galatasaray Istanbul? Daran denkt noch niemand! FCB-Coach Svetislav Pesic besteht darauf, dass der Fokus seiner Spieler momentan voll und ganz auf dem Ligaduell mit Frankfurt liegt. Am Sonntag treffen die Münchner um 15 Uhr daheim auf den Tabellenvierten. Nur 52 Stunden später gibt es dann allerdings Besuch von einer größeren Nummer: Am Dienstag (20.00 Uhr) steht das Viertelfinal-Hinspiel im Eurocup gegen den ­türkischen Topklub an.

„Unser Fokus liegt absolut auf Sonntag. Natürlich ist Frankfurt nicht Galatasaray oder ein NBA-Topklub wie die Golden State Warriors“, sagt der Coach. „Allerdings ist das Team von Gordon Herbert derzeit eines der besten der Liga – und ein absoluter Kandidat auf den zweiten Tabellenrang. Zuletzt hat Frankfurt ein exzellentes Spiel gegen Bamberg gezeigt. Das alles müssen meine Spieler wissen.“ Und das tun sie. Anton Gavel bringt es auf den Punkt. „Wir sind jetzt in einer Phase, in der jedes Spiel zählt. Wir wollen den zweiten Tabellenrang unbedingt verteidigen“, so der Guard.

Außerdem steht Wiedergutmachung auf dem Programm. Am vergangenen Wochenende verloren die Roten überraschend beim Tabellenschlusslicht Mitteldeutscher BC (90:93). „Wir sind in keiner guten Verfassung“, gibt Pesic zu. „Ich hatte gehofft, dass wir uns in der vergangenen Woche – ohne ein europäisches Spiel – etwas regenerieren und uns weiterentwickeln könnten. Aber das hat nicht wirklich funktioniert. Dafür haben wir derzeit zu viele Verletzungssorgen.“

Nihad Djedovic fehlt mit seiner erneuten Wadenverletzung bereits seit dem Pokalwochenende. Er wird länger ausfallen. Alex Renfroe plagen Fußprobleme. Pesic: „Er befindet sich momentan in Behandlung.“ Auch Paul Zipser konnte zuletzt nicht trainieren. Der Youngster laboriert an Rückenbeschwerden. Pesic: „Ich weiß nicht, wann die Spieler wieder ins Training einsteigen können.“

Auf den großen Positionen sieht es auch nicht gerade rosig aus: Maximilian Kleber ist noch angeschlagen, John Bryant hinkt weiter seiner Form hinterher. Ein Lichtblick aus der Sicht des Coaches sind die beiden Neuzugänge Chad Toppert und Vitalis Chikoko. „Chad ist sehr erfahren und Vitalis hat viel Potential und Talent. Wir sind sehr zufrieden mit dem, was beide bisher in die Mannschaft gebracht haben. Ihre Arbeitsmoral ist hervorragend.“ Genauso wie die des restlichen Teams. Und deshalb schickt Pesic zum Abschluss noch einen Appell hinterher. Gegen Frankfurt müssen alle „über die aktuellen Möglichkeiten gehen, um zu gewinnen.“

lm

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