Thomas Tuchel ist nicht mehr Trainer von Borussia Dortmund

Thomas Tuchel ist nicht mehr Trainer von Borussia Dortmund

Der FCB-Coach spricht Klartext

Pesic: Respekt und Leidenschaft!

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Svetislav Pesic

München - So richtig war die Göttingen-Niederlage (81:95) auch am Dienstagmittag noch nicht verdaut. Was der Trainer nun von seiner Mannschaft fordert.

So richtig war die Göttingen-Niederlage (81:95) auch am Dienstagmittag noch nicht verdaut. „Wir haben viel über unseren Auftritt am vergangenen Sonntag gesprochen“, erklärte FCB-Cheftrainer Svetislav Pesic. „Die Mannschaft ist sehr enttäuscht über die Art und Weise, wie sie sich gegen Göttingen präsentiert hat.“

Eine Enttäuschung, die der Trainer in höchstem Maße teilt. „Es hat sich wieder einmal bestätigt, dass Selbstvertrauen im Spitzensport hilfreich ist. Überheblichkeit und Zufriedenheit allerdings bringen Sportler auf den falschen Weg“, so der Serbe. Die Bayern haben noch bis morgen Abend Zeit, wieder den richtigen Pfad einzuschlagen. Um 20.45 Uhr geht es in der eigenen Halle gegen den 33-maligen griechischen Meister Panathinaikos Athen. Ein Euroleague-Spiel, in dem die Mannschaft Wiedergutmachung betreiben will. Pesic: „Wir wollen den Zuschauern im Audi Dome Respekt für ihr Kommen zollen.“ Und zwar mit einer Top-Leistung… Pesic spricht Klartext: „Ich erwarte von meinen Spielern, dass sie sich in jeder Partie mit ihrem Gegner messen wollen. Dass sie alles geben und kein Duell auf die leichte Schulter nehmen – egal, wie viele es in einer Saison sind.“ Eine Einstellung, die Svetislav Pesic selbst hat und lebt. Sein Engagement beim FC Bayern? Eine Herzensangelegenheit gepaart mit nicht abnehmender Leidenschaft für seinen Sport.

„Es wäre einfacher für mich gewesen, nach der gewonnenen Meisterschaft in der vergangenen Saison aufzuhören – und zu sagen: Ich habe die Erwartungen erfüllt. Aber das wollte ich nicht. Ich habe mir ein neues Ziel gesetzt und das heißt: erneut Meister werden!“ Er selbst arbeite hart dafür, so Pesic. Und genau das erwarte er auch von seinem Team. Dass der 65-Jährige durchaus lukrativere Angebote hätte, ist für ihn selbst nebensächlich: „Ich verdiene beim FC Bayern weniger als in den vergangenen 15 Jahren. Aber darum geht es mir nicht! Es ist ein Privileg, Spitzensport ausüben zu dürfen.“ Eine Einstellung, die er auch seinen Spielern vermitteln möchte.

lm

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