FC Bayern: "Jetzt muss es klappen..."

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Robert Benzing will endlich auswärts gewinnen.

München - Die Zahlen sind bekannt. In acht von neun Auswärtspartien verließen die Bayern-Basketballer das Parkett als Verlierer. Mit dieser Serie soll nun endlich Schluss sein - am besten schon am Samstag.

Samstagabend (20.00 Uhr) bietet sich in Trier wieder die Chance, mithilfe eines Erfolgserlebnisses zurück in die Spur zu finden. „Wir wollen den Knoten zum Platzen bringen“, erklärt Demond Greene. Und Forward Robin Benzing fordert: „Jetzt muss es auch auswärts klappen.“ Der Schlüssel dafür, liegt im harten Training, erklärt Coach Dirk Bauermann: „Ich bin überzeugt davon, dass unsere Trainingsqualität eine der höchsten der Liga ist.“

Positiv sei ebenfalls, dass seit Donnerstag alle Bayern fit sind und am Training teilnehmen können. Bauermann: „Für die Qualität ist es natürlich wichtig, dass alle beim Training dabei sind.“ Hinzu kommt, dass beim Rückkehrer Je’Kel Foster erneut eine große Steigerung zu erkennen ist. „Man merkt ihm an, dass er seinen Rhythmus wieder gefunden hat“, so der Coach. Und das ist auch gut so. Schließlich spiegelt die Position der Trierer in der Tabelle - das Team von Henrik Rödl, belegt momentan den vorletzten Platz - nicht unbedingt die Leistungsfähigkeit der Mannschaft wider. „Zusammen mit uns hat wohl keiner mehr knappe Spiele verloren als die Trierer“, sagt Bauermann.

Das sind die Roten Riesen: Der Kader vom FC Bayern München

Mit dem Aufstieg in die Bundesliga hatte der FC Bayern Basketball sein erstes Etappenziel erreicht. Die Premierensaison verlief einigermaßen zufriedenstellend, in der ersten Runde der Playoffs war allerdings Schluss. In der Saison 2012/13 schafften es die Roten Riesen in den Playoffs dann schon bis ins Halbfinale. Springt heuer NOCH mehr heraus? © dpa
Bayern-Präsident Uli Hoeneß (r.) unterstützt das ehrgeizige Projekt nach Kräften. © dpa
Nachdem Dirk Bauermann (r.) zu Beginn der Saison 2012/13 entlassen wurde, übernahm zunächst der bisherige Co-Trainer Yannis Christopoulos (l.) die Verantwortung. © sampics
Ende November 2012 übernahm dann Ex-Bundestrainer Svetislav Pesic. © dpa
Steffen Hamann (r.) ist Point Guard und einer der erfahrensten Profis im Kader. Sein Motto lautet: Don't be a part of the problem - be a part of the solution. © sampics
Der 2,08 Meter große Small Forward Robin Benzing ist deutscher Nationalspieler und einer der größten Hoffnungsträger des Klubs. © sampics
Der passionierte Kaugummikauer Chevon Troutman ist das Kraftpaket des Teams. Als Center räumt der US-Amerikaner unter dem Korb ab. © dpa
Der gebürtige Texaner Demond Greene spielt seit 2010 für die Roten Riesen. Mit 1,85 Meter ist der Shooting Guard einer der kleinsten im Team, macht das aber mit seiner Athletik und teilweise spektakulären Spielweise wett. © sampics
Mauricio Marin kommt von ALBA Berlin - mit ihm haben die Bayern Baskets einen der vielversprechendsten deutschen Nachwuchsspieler unter Vertrag genommen. Derr 1,92 Meter große Shooting Guard wurde 2011 zum besten Nachwuchsspieler der NBBL gewählt. © imago
John Bryant hat im Sommer 2013 einen Zweijahresvertrag bei den Bayern unterschrieben. Der 2,11-Meter-Riese aus den USA spielt auf der Position des Centers. © Christina Pahnke / sampics
Malcom Delaney eignet sich mit seinen 1,91 Metern bestens als Combo Guard. Im Sommer 2013 wechselte der Amerikaner von Budiwelnyk Kiew zu den Bayern nach München. © AFP
Nihad Djedovic spielte schon beim FC Barcelona und Alba Berlin, zur Saison 2013/14 wechselte der Bosnier an die Isar. © dpa
Yassin Idbihi spielt auf der Position des Centers. Der 2,08-Meter-Hüne aus Köln wechselte im Juli 2013 von ALBA Berlin zum FC Bayern. © sampics
Power Forward Boris Savovic kam eine Woche vor Saisonstart 2013/14 noch an die Isar. "Er war kurzfristig auf dem Markt, deshalb haben wir sofort reagiert", sagt Geschäftsführer Marko Pesic. © Christina Pahnke / sampics
Heiko Schaffartzik hat die Position des Point Guard. Im Jahr 2013 wechselte er aus der Hauptstadt an die Isar. Der 1,83 Meter große Berliner hat ein aufregendes Leben hinter sich: Als Jugendlicher erkrankte er an Leukämie, konnte die Krankheit aber besiegen. Später wurde der junge Spieler des Marihuanakonsums überführt und für einige Spiele gesperrt. © dpa
Lucca Staiger wechselte zur Saison 2013/14 zum FC Bayern und spielt dort die Position des Shooting Guards. © AFP
Auch Bryce Taylor hat bei den Roten Riesen die Position des Shooting Guards inne. Der US-Spieler wechselte ebenfalls zur Saison 2013/14 zu den Münchnern. Davor stand er bei den Artland Dragons und Alba Berlin unter Vertrag. © Christina Pahnke / sampics
Alassane Dioubate ist eines der hoffnungsvollen Nachwuchstalente im Bayern-Kader. Der Kölner kam 2010 als 16-Jähriger nach München, er spielt auf der Forward-Position. © fcb-basketball.de

Im Hinspiel siegten die Roten daheim im Audi Dome mit 76:70. Für die Heimmannschaft ist die Partie gegen die Bayern jedenfalls „das Spiel des Jahres“: Die neu erbaute Halle (5900 Plätze) ist zum ersten Mal komplett ausverkauft. Die Münchner erwartet also wieder einmal eine heiße Atmosphäre. Benzing: „Die gegnerischen Fans sind immer extrem motiviert gegen uns . Aber das wird uns weiterhin verfolgen, langsam müssen wir da wirklich drüber hinwegkommen.“ Dass das am Samstag endlich klappt, davon ist der Coach überzeugt: „Wir haben mit Jared Homan und Chevon Troutman zwei Spieler, die Trier nach meiner Überzeugung individuell nicht verteidigen kann.“

lm

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