FCB-Baskets wieder in Ulm, Pesic verspricht:

"Dieses Mal wird's anders!"

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Sein Einsatz ist fraglich: Bryce Taylor

Ulm - Und wieder Ulm! Mittwoch Abend kämpfen die Bayern bei den Schwaben um den ersten Platz in der Eurocup-Gruppe G.

Eigentlich hätten die Bayern-Basketballer am Sonntag gleich in Ulm bleiben können. Die Münchner müssen Mittwoch Abend um 19.30 Uhr schon wieder bei den Schwaben ran. Das Eurocup-Rückspiel ist das vierte Aufeinandertreffen mit dem Team von Thorsten Leibenath in dieser Saison, zwei der ersten drei Partien haben die Bayern gewonnen. Aber weil es sich in der eigenen Halle am besten trainiert, legen die Roten die Strecke München-Ulm-München innerhalb von vier Tagen gleich zweimal zurück – insgesamt 580 Kilometer Autobahn.

Das soll der Motivation aber keinen Abbruch tun. Denn auch, wenn die Bayern seit dem Sieg gegen Bandirma vor einer Woche für das Achtelfinale des Eurocup qualifiziert sind, ist ein Erfolg in Ulm aus mehreren Gründen von Bedeutung: Zum einen könnte sich das Team von Svetislav Pesic den ersten Tabellenplatz in der Gruppe G sichern – und hätte damit Heimrecht im Rückspiel des Achtelfinals (1. oder 2. März, das Hinspiel findet am 23. oder 24. Februar statt). Zum anderen haben die Münchner seit Sonntag einige sportliche Rechnungen offen. Das Liga-Duell verloren die personalgeschächten Bayern mit 72:91. Zudem wurden Deon Thompson zwei unsportliche Fouls angekreidet (der 27-Jährige wurde daraufhin disqualifiziert) – das sorgte für Unmut (tz berichtete).

„Wir haben das Spiel vom Sonntag sehr gut analysiert“, erklärte Trainer Pesic. „Dabei haben wir natürlich auch einige überraschende Dinge gesehen. Aber jetzt findet dieses Duell ja in einem ganz anderen Wettbewerb statt, deshalb werden wir einen anderen Basketball sehen.“ Sein Team solle aus den Fehlern vom Sonntag lernen, so der Coach. Die insgesamt 17 Ballverluste dürften auf keinen Fall erneut passieren.

Allerdings sieht es in Sachen Personal nicht sonderlich besser aus. Nihad ­Djedovic wird erneut aufgrund von einer Muskelverhärtung in der Wade pausieren müssen. „Wir hoffen, dass er bis zum Pokalwochenende (20./21. Februar, die Redaktion) wieder fit ist“, so der Trainer. Auch ein Einsatz von Kapitän Bryce Taylor, der sich nach seiner Oberschenkelverletzung im Aufbautraining befindet, ist sehr fraglich.

Unterkriegen lassen sich die Bayern trotzdem nicht. Schließlich müssen sich die 580 Kilometer Autobahn ja lohnen.

lm

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