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Neuzugang Thomas: "Darum habe ich Superkräfte"

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Brandon Thomas hat sich bereits gut eingelebt bei den Bayern. © dpa

München - Es geht hart her bei den Bayern-Basketballern. Momentan bereiten sich die Roten Riesen im Trainingslager in Garmisch-Partenkirchen auf die kommende Saison vor. Neuzugang Thomas fühlt sich bereits richtig wohl.

 „Wir absolvieren täglich zwei Einheiten“, berichtet FCB-Guard Demond Greene der tz, „morgens steht Laufen in den Bergen auf dem Programm, nachmittags geht’s zum Basketball-Training in die Halle.“ Die kleine Auszeit am Donnerstag – bestehend aus einer Rafting-Tour und einem Meet and Greet mit einigen Fans im Hotel – war also eine willkommene Abwechslung. „Das Rafting hat wirklich Spaß gebracht. Wir haben ein paar gute Wellen erwischt. Und ein Abend mit den Fans ist eine super Sache. So lernt man sich ein wenig besser kennen“, sagt Greene. Kennenlernen mussten die Roten auch ihren neuesten Zugang: US-Spieler Brandon Thomas (27) wechselte als Ersatz für Je’Kel Foster von Quakenbrück an die Isar. Und fühlt sich bereits richtig wohl, wie er im Interview verrät...

Herr Thomas, seit Montag sind Sie im Trainingslager dabei, seit Dienstag offiziell ein Bayer. Wie läuft’s?

Thomas: Super! Es ging ja alles ziemlich schnell, aber ich habe mich von Anfang an wohl gefühlt. Das Team ist toll, alle sind witzig und sehr umgänglich. Schon in der vergangenen Saison, als ich mit den Artland Dragons im Audi Dome gespielt habe, war ich beeindruckt von der Stimmung, der Atmosphäre hier. Und dann habe ich bei einem Spiel Usain Bolt im Publikum gesehen. Da war mir klar: Hier muss ich spielen (lacht). Im Ernst, es fühlt sich wirklich gut an, Teil des FC Bayern zu sein. Mir gefallen die Einstellung und die Ziele des Vereins. Und ich will alles dafür tun, dass wir diese erreichen…

Sie haben es eben angesprochen: Im vergangenen Jahr standen Sie noch auf der anderen Seite und hatten Anteil daran, dass für die Bayern schon nach der ersten Playoff-Runde Schluss war...

Thomas (lacht): Das musste ich tun. In dieser Saison werden wir es den bösen Artland Dragons aber zeigen!

Und Meister werden?

Thomas: Sicherlich ist es immer das Ziel, zu siegen! Und dafür will ich alles geben. Da ist es egal, ob ich in der Starting five stehe oder von der Bank komme. Was auch immer der Coach also für mich vorsieht, ich werde es erfüllen.

Was tun Sie, wenn es einmal nicht um Basketball geht?

Thomas: Es fasziniert mich, Neues zu erfahren, zu lernen und zu entdecken. In meiner Freizeit lese ich viel, momentan mache ich einen Deutsch-Kurs im Internet. Aber tatsächlich stehe ich auch in meiner Freizeit oft auf dem Basketballfeld und probiere, mich weiter zu verbessern.

Sie sind verheiratet und haben eine zweijährige Tochter. Wird Ihre Familie auch nach München ziehen?

Thomas: Momentan sind meine Frau ­Rebecca und meine Tochter Cameron noch in den USA. Sie werden aber in einem Monat nach München kommen.

Hat der Anhänger, den Sie um den Hals tragen, eigentlich eine Bedeutung?

Thomas: Ich trage ihn fast immer. Es ist der Körper eines Mannes, die Flosse eines Fisches und der Kopf eines Vogels. Er verleiht mir Superkräfte wie Superman. Wenn ihr mich also auf dem Feld fliegen seht, dann ist das der Grund (lacht).

Aufgezeichnet: Lena Meyer

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