Coach Pesic über das erste Playoff-Duell mit Frankfurt

"Ein schweres Spiel..."

+
Einsatz pur: Micic (l.) & Savanovic (r.)

München - Das war knapp, Bayern! Um ein Haar hätte das erste Playoff-Duell der Münchner wenig Anlass zur Freude gegeben. Was die Bayern bis zum zweiten Spiel am Dienstag verbessern müssen.

Das war knapp, Bayern! Um ein Haar hätte das erste Playoff-Duell der Münchner wenig Anlass zur Freude gegeben. Dem Team von Svetislav Pesic gelang es am Samstag zum Auftakt der Best-of-five-Serie gegen Frankfurt erst im letzten Viertel, den 83:72 (39:37)-Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Im nicht ganz ausverkauften Audi Dome (6 201 Zuschauer) avancierte wieder einmal Nihad Djedovic zum Topscorer (17 Punkte).

„Es war ein schweres Spiel gegen einen Gegner, der sich viel vorgenommen hatte“, bilanzierte Trainer Pesic kurz im Anschluss an die Partie: „Das erste Spiel einer Playoff-Serie ist immer schwer, und Frankfurt hat einen guten Basketball gespielt. 31 ihrer 72 Punkte haben die Frankfurter aus dem Fast Break erzielt.“ Etwas, das die Bayern in den kommenden Spielen unbedingt eingrenzen müssen. Ansonsten bleibt die junge Mannschaft von Gordon Herbert (Durschnittsalter: 22,7 Jahre) unberechenbar…

Eine Tatsache, die die Münchner im ersten Duell deutlich zu spüren bekamen: Die Gäste erwischten den besseren Start und überraschten die Hausherren durch eine schnelle und aggressive Offensivarbeit. Erst Ende des ersten Viertels gelang es den Bayern, nachzuziehen. Es entwickelte sich ein Kopf- an Kopfrennen, ehe die Münchner im letzten Viertel die passende Antwort fanden. Pesic: „Wir haben in den letzten Momenten des Spiels die Defensiv-Rebounds geholt. Das war wichtig: Wenn du das Rebounding beherrscht, entwickelt sich Selbstvertrauen. Unsere Transition-Defense hat sich dann auch ein wenig verbessert, das hat uns die nötige Kraft gegeben.“ Auch offensiv gelang den Bayern dann mehr: Besonders Spielmacher Heiko Schaffartzik sorgte für tolle Aktionen von der Dreierlinie.

Das mussten auch die Gegner anerkennen. Klaus Perwas, Assistant Coach der Gäste meinte: „Bayern war die bessere Mannschaft, gerade im letzten Viertel.“ Eine Leistung, die die Roten auch in Spiel zwei unbedingt wieder abrufen wollen. Am Dienstag um 18.30 Uhr geht es in Frankfurt weiter.

Über den Sieg in Spiel eins freuten sich übrigens auch die Ex-Bayern Steffen Hamann und Demond Greene. Beide wurden in Form eines Banners mit ihrem Namen an der Hallendecke verewigt. Ihre Rückennummern „6“ und „24“ werden nicht mehr vergeben.

Lena Meyer

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

So will der FCB nun das Finale klarmachen!
So will der FCB nun das Finale klarmachen!
Djordjevic fordert „Reaktion“: So will Bayern Bamberg schlagen
Djordjevic fordert „Reaktion“: So will Bayern Bamberg schlagen
Djordjevic mahnt zur Ruhe: "Das ist kein Endspiel"
Djordjevic mahnt zur Ruhe: "Das ist kein Endspiel"
Hamann: "Bayerns Chancen waren noch nie so gut"
Hamann: "Bayerns Chancen waren noch nie so gut"

Kommentare