Heimsieg gegen Belgrad

FCB-Baskets: Zweiter Top-16-Triumph!

+
Malcolm Delaney

München - Schwerstarbeit, zittern und ein Happy End. Der Donnerstag Abend der Bayern-Basketballer beinhaltete all das. Die Münchner besiegten Partizan Belgrad in letzter Minute daheim mit 71:65 (34:42).

Schwerstarbeit, zittern und ein Happy End. Der Donnerstag Abend der Bayern-Basketballer beinhaltete all das. Die Münchner besiegten Partizan Belgrad in letzter Minute daheim mit 71:65 (34:42). Somit konnte das Team von Svetislav Pesic nach harter Arbeit bereits den zweiten Sieg in der Zwischenrunde der besten 16 der Euroleague verbuchen. Topscorer waren John Bryant (16 Punkte), Malcolm Delaney (12 Punkte) und Deon Thompson (15).

Beide Teams starteten mit Hochdruck in die Partie. Von Beginn an war klar: Hier würde sich nichts geschenkt werden. Deon Thompson legte für die Bayern vor, Belgrad zog aber sofort nach. Die Mannschaft mit der im Schnitt größten Körpergröße der Euroleague (2,04 Meter) ließ den Bayern kaum Luft für Aktionen. „Partizan Belgrad ist die Mannschaft, die den besten Team-Basketball der Euroleague spielt“, hatte FCB-Coach Svetislav Pesic bereits im Vorfeld der Partie gesagt.

Und er behielt recht: Die Gäste spielten selbstbewusst auf, bei den Roten Riesen wackelte es sowohl in der Offensive als auch in der Defensive. Die Folge: Ende des ersten Viertels hatten die Serben bereits 20 Punkte auf dem Konto. Bayern 17.

Auch im zweiten Viertel machten die Belgrader genau da weiter, wo sie aufgehört hatten. Die Gäste nutzen ihre Körpergröße und Physis. Besonders Aufbauspieler Bogdan Bogdanovic sorgte immer wieder für die richtigen Akzente. Die Serben zogen auf 24:17 davon. Die Hausherren blieben ganze drei Minuten ohne Punkte. Dann gaben Lucca Staiger & Co. aber wieder Gas, kamen bis auf drei Zähler an die Gäste heran (29:32 aus Bayern-Sicht).

Die Serben ließen dennoch nicht locker, bauten ihren Vorsprung erneut aus (39:32). Das Problem der Bayern: Die Dreier-Quote lag zu diesem Zeitpunkt lediglich bei 18 Prozent. Zum Vergleich: Bei der Gala gegen Kaunas vor einer Woche hatten die Münchner eine Quote von 48 Prozent zu verzeichnen. Mit 34:42 ging es für beide Teams in die Kabine.

Nach der Pause kamen die Münchner aufgeweckt aus den Katakomben und legten alles daran, den Vorsprung ein wenig zu verringern. Das Team von Coach Svetislav Pesic bekam Point Guard Bogdanovic besser unter Kontrolle und brachte den Ball mehr unter den Korb. Allerdings ließen sich auch die Gäste nicht aus der Ruhe bringen.

Die Serben hielten dagegen und bauten den Vorsprung sogar kurzzeitig weiter aus. Dann legten allerdings Delaney und Heiko Schaffartzik los – brachten die Münchner auf vier Punkte heran (52:56).

Sieben Minuten vor Schluss sorgte Malcolm Delaney dann per Dreier für den Ausgleich (59:59). Jetzt war wieder alles drin! Die Halle tobte, Bayern spielte beflügelt auf. Besonders Delaney war nicht mehr zu stoppen – sorgte für die nächsten Punkte. 61:59 für die Roten und der Befreiungsschlag. Schaffartzik & Co. zimmerten plötzlich die Dreier ins Netz und sorgten so für den 71:65-Arbeitssieg gegen Belgrad.

Lena Meyer

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare