Noch kein BBL-Urteil erhalten

Bayern-Baskets toben: "Sind doch kein Kegelverein"

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Rudolf Schels.

München - Trotz ihres Weiterkommens im Playoff-Viertelfinale lassen die Basketballer des FC Bayern die Entscheidung der Liga für ein Wiederholungsspiel sportjuristisch überprüfen.

„Wir wollen diesen Sachverhalt geklärt haben“, sagte Vereinsvizepräsident Rudolf Schels der „Süddeutschen Zeitung“ (Freitag). Die Basketball Bundesliga BBL hatte Spiel vier der Bayern in Ludwigsburg wegen eines Fehlers der Schiedsrichter annulliert und neu angesetzt. Die Bayern mussten zum Einzug ins Halbfinale ein weiteres Mal bei den MHP Riesen gewinnen (86:68). Nach dem Urteil des BBL-Schiedsgerichts hätten sich andere Ligen und Verbände beim FCB gemeldet und Unterlagen angefordert.

„Das werden wir uns nicht gefallen lassen“, echauffierte sich Schels. „Wir sind doch kein Kegelverein mit 20 Mitgliedern.“ Die Münchner ärgerte vor allem, dass die BBL ihre Entscheidung am Dienstagabend via handschriftlichem Fax und ohne Grund mitgeteilt hatte. Auch am Freitagmorgen sei „noch keine Begründung für diesen einmaligen Vorgang vorgelegt worden“, sagte ein Clubsprecher auf Anfrage.

dpa

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