Mann droht mit Bomben: Entwarnung nach Großeinsatz in München und Ingolstadt

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Djedovic erklärt den Spielplan - Gavel fällt aus

"So werden wir in Bamberg gewinnen!“

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Nihad Djedovic (l.) & Svetislav Pesic

München - Einfach ist es nicht, aber machbar! Das Credo der Bayern-Basketballer vor dem dritten Finalspiel gegen Bamberg ist eindeutig. Die Bayern wollen den zweiten Auswärtserfolg. Nihad Djedovic erklärt, wie das gelingen kann.

Einfach ist es nicht, aber machbar! Das Credo der Bayern-Basketballer vor dem dritten Finalspiel gegen Bamberg ist eindeutig. Nach dem Auswärtserfolg zum Auftakt der Serie und der bitteren Heimpleite am vergangenen Mittwoch, steht es nun wieder 1:1. Heißt: Wenn die Roten Riesen den Matchball nicht an Bamberg passen wollen, müssen sie in Spiel drei im Frankenland am Sonntag um 19.00 Uhr (live bei ­­telekombasketball.de und Sport1) unbedingt wieder siegen.

Dass sie wissen, wie man im so genannten „Freak ­City“ Erfolge feiert, haben die Münchner Korbjäger zuletzt am vergangenen Sonntag bewiesen. Allerdings kommen dieses Mal ein paar neue Schwierigkeiten hinzu: An allererster Stelle steht sicherlich der Ausfall von Spielmacher Anton Gavel, der in den ersten zwei Spielen vor allem in der Defensive viel Verantwortung übernommen hatte. Der Ex-Bamberger laboriert seit einiger Zeit an muskulären Problemen in der Hüfte, die ihn nun zum Aussetzen zwingen. Ein harter Verlust! Trainer Svetislav Pesic bleibt dennoch zuversichtlich. „Wir haben schon häufiger solche Erlebnisse weggesteckt“, so der 65-Jährige. Auch Gavels Kollege Heiko Schaffartzik will keine Ausreden gelten machen. „Ich bin überzeugt, dass jetzt andere Spieler noch mehr Verantwortung übernehmen werden. Alle fünf auf dem Feld werden jetzt noch besser in der ­Defensive spielen“, so der FCB-Guard.

Eine weitere Schwierigkeit ist aber auch die physische Verfassung des restlichen Teams. In Spiel zwei im Audi Dome wurde in der zweiten Halbzeit deutlich, dass die Spieler nach der langen Saison mit ihren Kräften etwas am Ende sind. Aus diesem Grund bekam das gesamte Team am Donnerstag erst einmal frei.

Ob das geholfen hat? Die Münchner geben sich jedenfalls gewohnt kämpferisch. Pesic: „Natürlich hätten wir gerne 2:0 geführt, aber wer auch immer Gedanken an eine einfache Serie gegen diese starken Bamberger hatte, war illusorisch. Ein 1:1 ist besser als ein 0:2. Wir müssen uns jetzt selbst beweisen, dass wir Charakter haben.“

Das sehen seine Spieler ganz genauso! Leistungsträger Nihad Djedovic verkündete nur wenige Minuten nach dem Misserfolg im zweiten Spiel: „Wir wissen, dass und wie wir in Bamberg gewinnen können.“ Es gehe erneut darum, das Duell unter den Körben zu gewinnen, so der 25-Jährige: „Und das fordert Einsatz und absoluten Siegeswillen. Im zweiten Spiel haben wir am Ende nicht klug agiert und den Bambergern den Erfolg geschenkt. Am Sonntag müssen wir aufpassen, dass wir ihnen nicht so viel Raum in der Offensive geben.“

Denn das ist es, was Bradley Wanamaker & Co. sofort bestrafen. Aber: „Wir haben eine gute Chance zu gewinnen, wenn wir über 40 Minuten hochkonzentriert spielen und keine Fehler zulassen“, meint Djedovic. Klingt nach einem einwandfreien Plan, jetzt muss nur noch die Umsetzung her. Damit es damit auch klappt, gab es noch einmal eine emotionale Ansprache des Trainers. FCB-Geschäftsführer Marko Pesic: „Ich habe fast das Gefühl, dass wir das zweite Spiel schon vergessen haben.“ Na dann kann es ja weitergehen, am besten mit einem Sieg!

Lena Meyer

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