FCB kassiert zweite BBL-Niederlage

Frankfurt bleibt der Bayern-Schreck!

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Ärgerlich: Bryant & Co. verloren in Frankfurt

Frankfurt - Wie schon in der vergangenen Saison wurde die Halle der Fraport Skyliners zum harten Pflaster für die Münchner Korbjäger. Das Team von Svetislav Pesic verlor am Sonntagabend in Frankfurt.

Und jährlich grüßen die Frankfurter... Wie schon in der vergangenen Saison wurde die Halle der Fraport Skyliners zum harten Pflaster für die Münchner Korbjäger. Das Team von Svetislav Pesic verlor am Sonntagabend unglücklich, aber am Ende verdient, mit 69:74 (32:28). Es ist die zweite Niederlage in der laufenden BBL-Saison – und nach der knappen Euroleague-Pleite gegen Real Madrid am Donnerstag doppelt bitter...

Klar, dass Bayerns Topscorer John Bryant (17) und seine Kollegen an diesem Spielverlauf ordentlich zu knabbern hatten. „Wir haben Fehler gemacht, aus denen wir so schnell wie möglich lernen müssen“, sagte Nihad Djedovic bei telekombasketball.de. „Wir müssen vor allem in den letzten Minuten eines Spiels cleverer sein.“

Und das auch, wenn es sich um einen vermeintlichen Underdog handelt. Das war den Münchner bereits im Vorfeld bewusst gewesen. „Es wird schwer in Frankfurt. Für viele Mannschaften ist das Spiel gegen den FC Bayern die Partie des Jahres“, hatte FCB-Coach Pesic prognostiziert. Der Erfolgstrainer sollte Recht behalten. Nach einem ordentlichen Start der Bayern wachten auch die Gastgeber Mitte des ersten Viertels auf. Und obwohl FCB-Leistungsträger Djedovic seinen 1000. Punkt in der BBL erzielte - zu feiern gab es in diesem Spielabschnitt noch gar nichts. Die Partie blieb ausgeglichen (17:16 für die Gastgeber).

So ging es auch weiter: Die Münchner gewannen zwar ein wenig die Oberhand, doch Frankfurt ließ sich nicht abschütteln. Die Gastgeber präsentierten sich stark im Rebound und blieben den Bayern dicht auf den Fersen. Auch weil die Pesic-Schützlinge immer wieder wichtige Punkte liegenließen. Es reichte nur zu einem Mini-Vorsprung von vier Punkten für die Bayern zur Pause (32:28).

Ans Aufgeben dachten die Frankfurter auch in der zweiten Hälfte noch lange nicht. Die Hausherren kamen stark aus der Kabine zurück, kämpften um jeden Zentimeter auf dem Parkett. Vor allem in der Defensive gelang es den Hessen noch eine Schippe drauf zu legen. Die Bayern ließen sich immer wieder zu ärgerlichen Ballverlusten hinreißen (insgesamt 15). Frankfurts Topscorer Jordan Theodore (22 Punkte), der in der zweiten Halbzeit so richtig heiß gelaufen war, meinte: „Das war der Schlüssel zum Sieg! Wir haben einfach sehr stark verteidigt und alles gegeben. So gewinnt man Spiele.“

Obwohl sich KC Rivers, Bryant & Co. weiterhin wehrten, von der Freiwurflinie nahezu fehlerfrei blieben, gewannen die Gastgeber mehr und mehr Selbstvertrauen. Angefeuert von den knapp 5000 Zuschauern machten der überragende Theodore und seine Kollegen den Sieg klar.

Wie es jetzt für die Bayern weitergeht? Knackig! Am Donnerstag steht das nächste Euroleague-Heimspiel gegen Roter Stern Belgrad an, am Sonntag folgt ein Auswärtsspiel bei ALBA Berlin. Djedovic sieht’s realistisch: „Es wird nicht leichter. Wir müssen nun von Tag zu Tag denken und hart trainieren...“ Lena Meyer

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