Flügelspieler Taylor im Interview

"Wir sind wieder da!"

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Bryce Taylor

Wir sind wieder da! Das ist die Botschaft, die der FC Bayern in diesen Tagen verbreitet. Das Trainingslager der Basketballer in Bruneck lief bis Dienstag auf Hochtouren, die Spieler machen sich dort fit für den Saisonstart am 2. Oktober gegen den MBC.

Wir sind wieder da! Das ist die Botschaft, die der FC Bayern in diesen Tagen verbreitet. Das Trainingslager der Basketballer in Bruneck lief bis Dienstag auf Hochtouren, die Spieler machten sich dort fit für den Saisonstart am 2. Oktober gegen den MBC. Hanteln stemmen, Lauftraining, Laktattest – all die Quälereien, die dazugehören in dieser Phase des Jahres. Auch FCB-Star Bryce Taylor schuftet mit seinen Teamkollegen - nun auch wieder in München. Gefeilt wird an der Athletik, der Kondition und natürlich den Spielsystemen. Das alles hat einen guten Grund. Die amtierenden Meister wollen ihren Titel-Coup aus der vergangenen Saison unbedingt wiederholen. Cheftrainer Svetislav Pesic hat in dieser Hinsicht daher schon mal einen prägnanten Merksatz für seine Spieler formuliert: „Ein Champion ist man nur, wenn man den Titel verteidigen kann.“ Vor seiner Abreise ins Trainingslager traf die tz Bryce Taylor (27) zum Interview und klärte, warum er mit einem lachenden und einem weinenden Auge aus den USA zu den Roten Riesen nach München zurückkehrte.

Herr Taylor, jetzt geht es also wieder los. Freuen Sie sich, zurück in München zu sein?

Taylor: Sehr! Es war mein großer Wunsch, wieder beim FC Bayern Basketball zu spielen. Wir haben in der vergangenen Saison viel erreicht – unsere harte Arbeit hat sich ausgezahlt. Das war ein tolles Gefühl, das ich unbedingt wiederholen möchte. Außerdem gefällt mit die familiäre Atmosphäre beim FC Bayern. Und ich kehre in meine gewohnte Umgebung zurück, meine Wohnung stand den Sommer über leer, nun ziehe ich wieder ein.

Sie treffen allerdings auf ein komplett neues Team. Viele Ihrer Meisterschaftskollegen haben den FCB verlassen.

Taylor: Das stimmt. Es ist schade, dass einige meiner alten Mitspieler nicht zurückkehren. Besonders mit Deon Thompson, Malcolm Delaney und Chevy Troutman hatte ich mich im vergangenen Jahr gut verstanden. Aber ich bin überzeugt, dass wir auch mit der neuen Besetzung einen guten Teamspirit entwickeln werden.

Sie und die Verantwortlichen des Vereins haben es bereits angesprochen: Der Titel ist auch in diesem Jahr das Ziel. Ist es schwerer, eine Meisterschaft zu verteidigen, als sie zum ersten Mal zu gewinnen?

Taylor: Sicherlich! Wir haben bereits in der vergangenen Saison zu spüren bekommen, was es heißt, im Trikot des FC Bayern zu spielen. Für viele Teams ist es das Spiel der Saison, und sie werden dabei sehr von ihren Fans unterstützt. Als amtierender Meister werden wir für noch mehr Aufsehen sorgen und eine noch größere Zielscheibe auf dem Rücken haben.

Bereits in der vergangenen Saison haben Sie kräftig Deutsch gelernt. Wie läuft’s gerade?

Taylor (lacht): Gut (auf Deutsch, d. Red.). Ich lerne weiterhin. Mein Ziel ist es, in dieser Saison mein erstes Interview auf Deutsch zu geben.

Interview: Lena Meyer

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