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Coach Bauermann: "Die Moral war toll!"

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München - Obwohl die Bayern-Basketballer bei Meister Bamberg eine tapfere Leistung zeigten, gelang ihnen am Samstag kein Überraschungscoup. Der Trainer war trotzdem zufrieden.

Obwohl die Bayern-Basketballer bei Meister Bamberg eine tapfere Leistung zeigten, gelang ihnen am Samstag kein Überraschungscoup. Die Roten verloren ihr letztes Spiel der Hinrunde mit 77:89 (34:47). Trübsal geblasen wird trotzdem nicht. „Wir haben über weite Phasen absolut auf Augenhöhe mit Bamberg gespielt“, so Trainer Dirk Bauermann zur tz. „Die Leistung war nach der unglücklichen Niederlage in Ulm gut.“

In der aufgeheizten Atmosphäre in der Frankenhölle, wie die Halle der Bamberger genannt wird, gaben die Bayern zu keiner Zeit auf. Topscorer war Steffen Hamann mit 18 Punkten. Bauermann: „Was Moral und Charakter angeht, da sind wir wirklich toll.“ In München wird also nach vorn geblickt. Dass sich sein Team - momentan auf Platz zehn der Tabelle - nicht für den Pokal qualifizieren konnte, sei nicht das Ende der Welt, so der Coach: „Das tut weh, aber es gibt in dieser Saison noch Wichtigeres, darauf müssen wir uns jetzt konzentrieren.“

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Zeit für ein Fazit zur ersten Saisonhälfte bleibt trotzdem. Bauermann zur tz: „Ich glaube, dass wir unter den schwierigen Bedingungen eine gute Leistung gezeigt haben. Von den Ergebnissen her - gerade auswärts - hätte es natürlich besser sein können und müssen, keine Frage. Aber da steckst du eben manchmal nicht drin.“ Nur eines von acht Auswärtsspielen konnten die Münchner für sich entscheiden.

Der Grund? Bauermann: „Die Spieler haben gute Leistungen angeboten. Dass es am Ende oft nicht gereicht hat, hing in der ein oder anderen Situation damit zusammen, dass wir nicht gut gereboundet haben und manchmal ein wenig nervös geworden sind.“ Was sein Team nun brauche, sei Zeit. „Die Mannschaft muss über einen Zeitraum gesund bleiben. Ich bin sicher, dass wir dann eine der Top-Vier-Mannschaften der Rückrunde sein werden“, erklärt der Coach.

Von großer Bedeutung ist auch das Comeback von Je’Kel Foster. Der Guard laboriert an einer Bänderverletzung, zuletzt gab es Spekulationen, sie könne schwerer sein als angenommen. Bauermann: „An der Diagnose hat sich nichts geändert, nichts ist schlimmer als gedacht. Wir hoffen, dass er nach dem Allstar Game am 21. Januar wieder dabei sein wird.“

lm

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