Bayern nach Sieg selbstbewusst

Delaney: "Wir können überall gewinnen…"

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Berlins Reggie Redding (r.) im Kampf um den Ball mit Malcolm Delaney (.).

München - Heiße 34 Grad im Audi Dome, dazu ein hitziger Schlagabtausch auf dem Parkett: Der Auftakt der Finalserie (best of five) zwischen Bayern und Berlin hielt, was er versprach – zumindest von der Spannung her.

 Mit 88:81 (44:39) siegte der FCB vor 6027 Fans, bester Werfer war Malcolm Delaney (16). Spiel zwei ist am Donnerstag (18.15 Uhr, Sport1) in Berlin.

Was war ausschlaggebend für den Bayern-Triumph? Die Gäste erwischten den besseren Start (24:11), doch davon ließen sich die Münchner nicht beirren. Beim Stand von 34:32 in Viertel zwei eroberten sie die Führung zurück – und gaben sie nicht mehr her. „Wir brauchten ein wenig Zeit, um uns auf die starke Verteidigung von Alba einzustellen“, so Svetislav Pesic. „Wir haben aber im richtigen Moment die Initiative ergriffen und das Spiel ausgeglichen gestaltet.“ Möglich war das neben einer „guten Defense und Teamstärke“ (Delaney) dank der lautstarken FCB-Anhänger in der Halle und den Grüßen aus Brasilien. Bastian Schweinsteiger, Thomas Müller, Philipp Lahm, Lukas Podolski und Mario Götze schickten den Basketballern ein Foto mit erhobenen Daumen und einem Svetislav-Pesic-Shirt inklusive Aufschrift („Läuft!“).

Wieso wurde die Partie so oft unterbrochen? Berlins Trainer Sasa Obradovic ist bekannt dafür, dass er einen sehr physischen und, damit verbunden, foullastigen Spielstil verfolgt. Bayerns Bryce Taylor: „Das gehört bei ihnen dazu.“ Trotzdem auffällig: Die Bayern erhielten 50 Freiwürfe, Berlin 22. Obradovic: „Ich habe noch nie erlebt, dass ein Gegner so viele Freiwürfe zugesprochen bekommt. Da waren Fouls, die gepfiffen werden mussten. Einige waren aber naiv.“ Auch vereinzelte Alba-Fans quittierten die Leistung der Unparteiischen, sangen: „Ihr macht euch lächerlich.“

Bei einer Aktion hatten die Hauptstädter allerdings Glück: Als Berlin-Kapitän Sven Schultze Delaney mit dem Ellbogen im Gesicht traf, pfiff das Schiedsrichtergespann um Boris Schmidt „nur“ ein unsportliches Foul. Hier hätte auch ein disqualifizierendes seine Berechtigung gehabt. Delaney ärgerte sich mehr über Berlins Coach als über die Referees: „Er weist seine Spieler ständig an, mich zu schlagen oder mit dem Ellbogen zu treffen.“ ­Obradovic sah das anders, bescheinigte dem Point Guard der Bayern vielmehr einen Hang zum Fallen. Reaktion Delaney: „Es interessiert mich nicht, was er denkt.“

Welche Kulisse erwartet die Bayern in Berlin? Die O2-World wird aufgeheizt sein und die Fans sich auf die Ex-Berliner Heiko Schaffartzik, Deon Thomspon, Yassin Idbihi und Nihad Djedovic „freuen“. Doch Delaney gibt sich cool. „Mich kümmert es nicht, ob wir daheim oder auswärts spielen“, sagte er der tz. „Wenn wir gut spielen, können wir überall gewinnen!“

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