Micic plant sein Comeback

"Ich brenne darauf, zurückzukehren!"

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Micic (vorn) will wieder punkten 

München - Drei Bayern fehlen noch verletzt. Ihr Comeback wir bereits sehnlichst erwartet. Wann es so weit ist? Die tz sprach mit Vasilije Micic.

Der Montagabend der Bayern-Basketballer hätte schlechter, aber auch wesentlich besser sein können. Zwar erfüllten die Münchner Korbjäger ihre Pflichtaufgabe gegen den Tabellenletzten Mitteldeutscher BC (92:84), trotzdem war die Leistung auf dem Feld eher mittelprächtig. Am Donnerstag, beim ersten Euroleague-Heimduell der Saison gegen Khimki Moskau, wollen sich die Bayern jedenfalls anders präsentieren. Vielleicht sogar mithilfe der Comebacks von Kapitän Bryce Taylor ­(muskuläre Probleme) und Guard Vasilije Micic ­(Sehnenverletzung). Die tz hat bei dem 21-jährigen ­Aufbauspieler nachgefragt.

Herr Micic, Ihre Rückkehr wird sehnlichst erwartet. Wann können Sie wieder spielen?

Micic: Gute Frage, ich hoffe, bald! Ich hatte eine Sehnenverletzung im Fuß, die ich mir im Training zugezogen habe. Die ist mittlerweile verheilt und ich konnte Ende der vergangenen Woche ins Mannschaftstraining einsteigen. Jetzt muss der Coach entscheiden, wann ich dem Team wieder helfen kann.

Und wenn Sie entscheiden könnten?

Micic: Ich habe keine Schmerzen mehr und brenne darauf, aufs Parkett zurückzukehren. Am liebsten schon am Donnerstag gegen Moskau, doch ich habe eben sehr lange gefehlt. Aber noch einmal: Das entscheidet der Coach.

Obwohl Ihre Mannschaft am Montag gegen den MBC gewonnen hat, war der Trainer über die Leistung enttäuscht. Ist das nachvollziehbar für Sie?

Micic: Klar. Natürlich ist es gut, dass wir das Spiel nicht aus der Hand gegeben haben, aber die Art und Weise wie wir uns präsentiert haben, war nicht zufriedenstellend. So einen Auftritt können wir uns beispielsweise in der Euroleague nicht leisten.

Sie haben sowohl die Niederlage gegen Istanbul am vergangenen Freitag, als auch die Partie am Montag von der Bank aus verfolgt. Wo hakt es Ihrer Meinung nach?

Micic: Ich denke, vor allem an der Defensive. Da gibt es eine Reihe von Dingen, die nicht so routiniert und gut laufen, wie sie sollten. Die Mannschaft muss sich noch besser kennenlernen und vor allem die Abläufe verinnerlichen. Und vor allem müssen wir dafür endlich geschlossen trainieren können. Dass drei Spieler fehlen, ist ein großes Hindernis.

Neben Ihnen sind das noch Kapitän Bryce Taylor und ­Maxi Kleber.

Micic: Genau. Vielleicht kehrt Bryce gegen Moskau zurück. Und das wäre wirklich wichtig. Er macht unser Spiel so viel besser. Wenn uns dann auch noch Maxi auf den großen Positionen unterstützen kann, wird unser Spiel um Klassen besser sein.

Wie hart ist die Zeit, in der man nur zusehen kann?

Micic: Es ist die Schlimmste! Du sitzt da, siehst zu und kannst nicht einschreiten. Das ist sehr unbefriedigend. Aber so ist das nun mal. Das Einzige, was man in dieser Situation tun kann, ist vernünftig zu sein und alles dafür zu geben, um schnell zurückzukehren.

Interview: Lena Meyer

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